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Lady Bitch Ray – eine Gegendarstellung

Das Schmitti fühlt Reue, wirkliche Reue. Denn es hat vorschnell geurteilt. Es war, wie am 05.12. berichtet, etwas verstört ob der schweinisch gerappten Texte einer ,,Germanistik-Bitch”.

Aber: Nach eingehender Beschäftigung mit den Lyrics und einem wirklich genialen Video-Podcast namens ,,Große Fische, kleine Fische” kam das Schmitti zu der Einsicht, dass die Frau wirklich ins Schwarze trifft. Mit ihrer offensiven sexuellen Art nimmt sie den Klischee-Hip-Hoppern jegliche Möglichkeit, mit ihrem Gemächt zu prahlen, indem sie sie verbal kastriert.
In der Show, aber auch in den Musikvideos treibt sie die gängigen Hip-Hop-Sexklischees auf die Spitze, persifliert und feminisiert sie. Die Frau ist hier Täter und nicht Opfer. Einfach großartig. :D more…

Lady Bitch Ray – ,,krasser” Muschiterror

Update: Das Schmitti hat seine Meinung geändert. Deshalb hat es nun eine Gegendarstellung geschrieben: Klick!

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Wow, heute ist doch tatsächlich das Weltbild des Schmittis ein wenig beschädigt, wenn nicht sogar traumatisiert worden. Man muss nämlich erwähnen, dass sich das Schmitti mit seiner zukünftigen Profession mächtig identifiziert. Tatsächlich hegt es eine solidarische Liebe zu allen Germanisten, diesen humanistisch gebildeten süßen Geschöpfen.
Zu allen?

Nein, es hat ,,Lady Bitch Ray” gefunden. Eigentlich ist der Fall klar, eine Rapperin in deren Texten ,,Titten” und ,,Fotze” die beliebtesten Wörter sind, wird wahrscheinlich mit einem schlechten Hauptschulabschluss in die Welt gestartet sein, das arme Ding. Man kann es diesen armen, ungebildeten Leuten ja nicht vorwerfen, die wissen es nicht besser…
Doch hier gestaltet sich die Lage anders. ,,Das arme Ding” ist eine studierte Germanistin, die mit 1,2 ihr Studium abgeschlossen hat und die Lehrbeauftragte in der Uni Bremen ist. more…

Die Scham als solches…

ist ja eine unangenehme Angelegenheit. Nicht umsonst war unter einer peinlichen Befragung früher ein Interview zu verstehen, während dessen der Befragte furchtbare Qualen auszustehen hatte – zum Beispiel, wenn die Zehen mit Steinen platt gehauen wurden und andere Nettigkeiten. ;)
Griechisch heißt das ganze Geraffel πoινή (Strafe, Rache), auf Latein poena.

Daran kann man aber schon erkennen, dass die Blamage oder die Peinlichkeit zwar keine bleibenden Schäden am Körper verursachen, aber einen schwarzen Engel mit gebrochen Flügeln hinterlassen können, der seine stummen Schreie… Ach, ihr wisst schon. more…

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Das Gothicgedicht Teil II – oder: von der Muse geküsst.

Das Schmitti hat sich überlegt, heute, wirklich heute mal drei gute Gedichte zu verfassen. Leider ist es zu faul unkreativ dazu und musste sich Hilfe holen, wie es auch schon die liebe Faverne getan hat. So ein Germanistikstudium führt ja nirgends hin. Da isst man lieber einen Salat. Der hat immerhin Vitamine. more…

Hartmut dreht durch

Dies ist, nach längerer Schaffenspause, bedingt durch Umzug und Zwischenprüfung, meine neueste Kurzgeschichte. Ich hoffe, dass mein Blog nicht allzu sehr in Vergessenheit geraten ist. ;)

Hartmut dreht durch – oder: Toleranz ist nicht ganz einfach

„Endlich angekommen“, dachte Hartmut, der gerade mit seinem Lehrling Wolfram den Wagen ablud. Da das Lichterfest in der elfischen Stadt Byrwich unendliche Scharen von Gauklern, Musikern, Schaulustigen und natürlich Händlern, wie Hartmut selbst einer war, anzog, waren die Straßen verstopft, und es war quälend langsam vorwärts gegangen, was die Geduld der beiden Zwerge gehörig überstrapaziert hatte.
Aber jetzt hieß es nur noch den Wagen leer zu bekommen, denn dann würden beide sich ausruhen können. more…

Frauen und Schlangen gehören zusammen. :D

Heute in der Bahn hat das Schmitti eine überraschende Begegnung  gehabt: Die Emos (oder Gothics oder auch Visuals?) im Zug hatten eine kleine, gar niedliche Schlange dabei. Da schlägt der Schmitti-Trieb zu: ,,Gib es mir, gib es mir!”
Erst nach dem Übergriff kam das Schmitti auf die Idee, zu fragen, ob die Schlange denn giftig sei. In der freien Natur wäre das Schmitti vermutlich längst vom wilden Eber gefressen worden. ;)
Es war ein Python, der tötet allerdings durch Erwürgen (es heißt in der Tat ,,der Python”.). Alles halb so wild.
Wie dem auch sei. Ohne die Schlange und ohne die Frau, wenn man denn christlichen Mythen glauben will, würde der Rest der Menschheit immer noch nacktärschig in einer Höhle hocken. An dieser Stelle möchte das Schmitti im Namen der Wissenschaft darauf hinweisen, dass das Paradies doch wirklich ein ekliger Ort ist, wenn man dort in Unmündigkeit gehalten wird. Deswegen sollten wir die Schlangen in Ehren halten. Das Schmitti und der Dahlmann überlegen auch schon, wie das im Eigenheim zu realisieren wäre. ;)

Schmitti und der Python

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WGT-Fotos auf Eglathôlion.de online

Das wollte das Schmitti eigentlich nur verkünden. Vielleicht ist es für Besucher hilfreich zu wissen, dass die Fotos der gemeinsamen Freizeit bei meinem Dahlmanen zu finden sind:

WGT-Fotos auf Eglatholion.de

Ansonsten ist heute nichts zu berichten. Vielleicht schreibe ich ein Gedicht über das Nichts. Mal sehen…

25 Jahre Punkertreffen Wuppertal – ein Sommermärchen

Wuppertal, am neunten Tage des Juni. Alles ist friedlich.
Das Schmitti sitzt gerade in einem Blockseminar zum Thema ,,Gruppe 47 – Dichter und Richter”, da passiert es: Ein gewaltiger Rums in der Wuppertaler Innenstadt reißt alle Beteiligten aus ihrer Lethargie. Die Dozentin, die zauberhafte Frau Hummel, informiert uns: Es sei alles ganz normal, ,,25 Jahre Punkertreffen Wuppertal” gäben Anlass zur emotionalen Erregung. Die Frau weiß Bescheid, wohnt sie doch in der Innenstadt.
Die nette Kommilitonin mit den Dreadlocks, deren Namen ich vergessen habe, und ich, beschließen, in der Pause die 20 Meter zum Rathausplatz zu gehen, um uns an dem Elend anderer zu delektieren.
Unglaubliche Szenen spielen sich ab. Eine Armee von Grüngekleideten hat beschlossen, den garstigen Pubertierenden endgültig den Spaß an Bier, Bier und nochmal Bier zu verderben. Aber wie kam es dazu? Das kostbare Bier sei als Wurfgeschoss verwendet worden, teilte mir ein Punk mit. Oh, Graus! Welch zornige Jugend! Welch Spirale der Gewalt!
Ein Mädchen weint: ,,Sie haben meinen Freund verhaftet und der hat doch Bewährung.”
Die nette Kommilitonin gibt ihr ein Brötchen und eine Mentholzigarette. Das ist wahre Menschenliebe. :D

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Joes Überlebenskampf

Eddy lag am Boden, Sekret floss aus ihm heraus. Alles voller Blut, ein Arm hing locker im Gelenk. Joe betrachte die Szenerie, er fühlte sich, als wäre er ein unbeteiligter Zuschauer, losgelöst von seinem Körper. Dann rauschte das Adrenalin abrupt in ihn hinein, und er hörte die schmerzerfüllte Stimme seines verletzten Kameraden: „Joe, Joe, ich kann meine Beine nicht mehr fühlen.“
Auch das noch, es hatte alles so gut angefangen. Sie waren mit dem Ziel, neuen Lebensraum und neue Nahrungsressourcen für den Staat zu finden, aufgebrochen. Anfangs sah es recht vielversprechend aus, doch dann hatte sich die Umgebung als stickige Todesfalle mit unzähligen Gefahren erwiesen. Joe war nur knapp einem Geschoss ausgewichen, doch Eddy war scheinbar von einer unbekannten Gefahr erwischt worden und lag sich krümmend am Boden.

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Das Meta-Gna der rennenden Zeit

Eigentlich sollte das Schmitti sich nicht den Luxus gönnen, seine Gedanken aufzuschreiben, aber es nimmt sich die Zeit, es dennoch zu tun. Hat es schon erwähnt, dass die Zeit die unangenehme Eigenschaft hat, immer, wenn sie zäh und klebrig zu sein hat, zu rennen wie ein hyperaktives, kleines Tier in der Paarungszeit, stets bedroht von in der Luft kreisenden Räubern?
Es sind noch drei Tage bis zum WGT. Ihr wisst schon: Zurschaustellung der Gothicwesen aus aller Herren Länder, zehn Uhr morgens, die Frisur sitzt, während Leute, die nicht aus dem Weltall kommen, gerade mal die verklebten Äuglein öffnen. ;)
Wisst ihr, was man da alles packen und vorbereiten muss?

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