Archive for the Category »Zombies «

Schmatzi, Schatzi – oder: der charmante Nachzehrer

Über Untote kann gar nicht genug berichtet werden, schließlich muss man wissen, wie man sie wieder los wird. Als die Schmitt heute dies zur eigenen Erbauung hörte, kam ihr die Erkenntnis, dass zwar viel über den Klischeevampir (sexy, bleich und adelig), aber nicht über den Untoten von nebenan berichtet wird. Dies ist ein Versäumnis und höchst bedauerlich. Heute geht es aber nicht um Rufer, Klopfer und Besucher, sondern um den Nachzehrer.

Der Nachzehrer gehört zur Familie der Untoten und kann als Vorläufer des Vampirs angesehen werden. Er zeichnet sich  durch einen fürchterlichen Hunger aus. Da der Pizzaservice nicht unter die Erde liefert, muss er seine Kleidung und sogar das Leichentuch fressen. Wer also zufällig auf einem Friedhof ist und fiese Schmatzgeräusche hört, sollte schleunigst das Weite suchen. Nicht immer ist es ein harmloser Perverser, der dort lauert. more…

Die Germanen und die Zombieangst

Untote sind seit jeher unbeliebte Zeitgenossen gewesen. Niemand wacht gern mitten in der Nacht auf, um in das blutverschmierte Antlitz seines Großvaters oder eines anderen Ahnen zu starren.
Die Germanen sahen das ähnlich. Obwohl die Toten Mitglieder der Sippe blieben, wollte man sie dennoch nicht im Haus haben. Besonders, wenn ein Verwandter ein schlimmer Finger war, konnte es sein, dass er als „Wiedergänger“ erneut in Erscheinung trat. Wer die Kräfte eines Lichs  (nachzuschlagen im  Rolemasterkreaturenbuch) kennt, der weiß, dass höhere Untote große magische Kräfte haben.   more…

Jetzt auch hier: Eiskalte Zombieherzen ;)

Diese Kurzgeschichte ist auch auf der Asta-Seite der Bergischen Universität Wuppertal verlinkt. Der Link klappt allerdings nicht mehr. Da ich gerade in Zombielaune bin, soll die Geschichte auch hier einen Platz finden. 😉
Dann viel Spaß (oder auch nicht) bei der Lektüre der Eiskalten Zombieherzen.

Als ich das warme Haus verließ war die Kälte wie ein Schock. Tausend kleine Eisnadeln stachen mir ins Gesicht. Ich zog den Wollschal über die Nase und schauderte, dachte aber gleichzeitig an die Vorteile des frostigen Wetters. Unser Radius wurde wieder etwas größer. Ein Blick auf das Außenthermometer zeigte, dass die Temperatur bei –15 Grad lag. Es war früh am Morgen, es würde vielleicht noch ein wenig wärmer werden, aber nicht viel. In die verlassenen Außengebiete zu gehen und dort nützliche Dinge zu sammeln war also relativ sicher. Dinge, die uns fehlten, da der letzte richtig kalte Winter eine Ewigkeit zurücklag. Zumindest kam es uns so vor. Vieles fehlte uns, vor allen Dingen Nahrung.

Ich blickte auf unsere kleine Gruppe, die aussah, als ob sie eine Expedition zum Mount Everest plante. Wir trugen alle Schneeanzüge, Springerstiefel und jeder von uns war ausreichend bewaffnet. Die Gruppe sammelte sich vor den Gebäuden und ging durch die Siedlung, vorbei an den jetzt brachliegenden Feldern, die einst, in besseren Zeiten, Gärten gewesen waren. Jetzt baute man Kohl und Kartoffeln an. more…

The Walking Dead

Es gab in letzter Zeit viele Endzeit- und Zombiefilme. Jetzt gibt es auch eine Serie, die um jeden Preis auf diesem Blog erwähnt werden muss:  The Walking Dead.

Bei The Walking Dead handelt es sich um eine Serie, von der bislang eine sechsteilige, erste Staffel veröffentlicht worden ist. Sie basiert auf der Comicserie von Robert Kirkman. (Vorsicht, der Wikipediaeintrag spoilert!) Der Dahlmann und ich haben sie bereits gesehen und ich kann euch sagen, der Fearfactor ist extrem hoch.
Die Serie beginnt damit, dass sich der Polizist Rick, gespielt von Andrew Lincoln, völlig dehydriert  in einem verlassenen Krankenhaus wiederfindet.  Das erinnert zwar stark an 28 Days later, aber vermindert die Qualität der Serie nicht. Der nur mit einem Krankenhausleibchen bedeckte Rick irrt durch seine Heimatstadt, die von Untoten überrannt wurde. Sein Haus findet er verlassen vor. Frau und Kind sind nicht mehr im Haus auffindbar, jedoch geben ihm die mitgenommen Familienalben Anlass zur Hoffnung. Ansonsten gibt es wenig Grund zum Optimismus. Aber die Serie wäre zu Ende, wenn Rick sich nicht entschließen würde, für seine Familie und ums Überleben zu kämpfen.

Auf den ersten Blick hat die Serie den üblichen Zombieplot: eine Welt, in der nichts mehr wie vorher ist, verzweifelte Überlebende, die sich zusammenraufen müssen und der ständige Kampf gegen Leute mit einem riesigen Fleischappetit. Natürlich sind die Bisse der Feinde hochinfektiös und müssen um jeden Preis vermieden werden.
Eigentlich müsste sich jeder Zombiefreund zu Tode langweilen. Das ist aber selbst mit einer hohen Kenntnis des Genres nicht möglich.

Die Serie lebt zum einen von den wirklich gut gemachten und tageslichtauglichen Zombies, die auch an einem schönen Sommertag täuschend echt aussehen, und von den gut gemachten Charakteren. Die Protagonisten haben Tiefgang und ihre Motive und Handlungen werden nachvollziehbar dargestellt. Da menschliches Verhalten, besonders in Extremsituationen, nicht immer logisch ist, verhalten sich die Menschen natürlich auch leichtsinnig und völlig irrational. Glaubwürdig ist auch das Motiv des Helden, seine Familie retten zu wollen. Hoffnung zu schöpfen, in einer Welt, die am Ende scheint, ist ein menschlicher Überlebensinstinkt.

Ich kann jedem Freund des Untotengenres raten, sich die Serie zu verschaffen. Die  Serie lief im US-Sender AMC und ist bereits wenig später von Fox in 120 Ländern ausgestrahlt worden. Die Premiere dieser Serie hatte sagenhafte 5,3 Millionen Zuschauer, die wahrscheinlich auch schon sehnsüchtig auf die zweite Staffel warten, die voraussichtlich Oktober 2011 ausgestrahlt wird.  Staffel 1  ist ab Januar als DVD oder Bluray bei Amazon.com erhältlich.

Død Snø – Zombies on ice

Gestern haben sich die Dahlschmitts einen romantischen Filmabend gemacht und sich Død Snø angesehen. Die Horror-Komödie  Død Snø oder auch Dead Snow ist 2009 in Norwegen erschienen. Zu Recht.

Worum geht es? Die Story ist bei Filmen des Splattergenres natürlich nicht komplex, aber das erwarten Wir – das königliche Wir – ja auch gar nicht. Es beginnt damit, dass eine Gruppe von Medizinstudenten sich in einer einsamen Hütte amüsieren will. Das ist schon das erste Vorzeichen des Kommenden. Diese Studenten werden  zwar noch von einem einsamen Wanderer vor der blutigen Geschichte des Ortes  gewarnt, schießen die Warnung aber in den Wind. Wer rechnet schon damit, dass verschollene Nazis aus dem zweiten Weltkrieg noch ihr Unwesen treiben? more…

Category: Film, Zombies  One Comment
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