Archive for the Category »Vampire «

Die RingCon 2012

Auch die Dahlschmitts waren auf der RingCon, da sie für Eis-und-Feuer.de einen Artikel schreiben sollten.

Für diejenigen, die Das Lied von Eis und Feuer noch nicht kennen sollten, folgt hier eine kleine Erklärung. Das Lied von Eis und Feuer ist eine beliebte Fantasybuchreihe mit einem hohen Anteil an Sex und Gewalt. Sie sticht aber nicht nur dadurch hervor, sondern auch durch überzeugende Charaktere und die Point-of-View-Kapitel, die dem Leser verschiedene Perspektiven vermitteln und die dem üblichen Schwarz-Weiß-Schema widersprechen.
Und – es gibt mittlerweile schon zwei Staffeln der Serie Game of Thrones, die ebenfalls gut beim Publikum ankamen. Das Intro allein ist übrigens schon großartig.

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Die Braut von Korinth

Diesmal  wieder  Vampire. Die Braut von Korinth von Johann Wolfgang von Goethe ist ein relativ unbekanntes Werk, über das man wenig Sekundärliteratur findet. Auch im Netz findet sich wenig Hilfreiches.
Da man ja alles immer selbst machen muss, wenn man es ordentlich erledigt haben will, kommt hier jetzt eine erbauliche kleine Interpretation. Jetzt ist die Gelegenheit, sich ein klein wenig zu freuen, lieber Leser!

Worum geht es eigentlich?

Ein heidnischer Jüngling aus Athen reist nach Korinth, um die ihm versprochene Braut zu sehen (möglicherweise auch direkt zu ehelichen). Es besteht nämlich die Möglichkeit, dass die Schwiegereltern ihre Eide, da sie Christen geworden sind, nicht mehr wahrnehmen könnten: Aber wird er auch willkommen scheinen?// Wenn er teuer nicht die Gunst erkauft?// Er ist noch Heide mit den Seinen,// Und sie sind schon Christen und getauft.

Dort angekommen, fällt er todmüde aufs Bett. Die Müdigkeit vergeht ihm, als ein blasses Mädchen in sein Zimmer kommt. Der Jüngling scheint nicht gerade schüchtern zu sein, denn er beginnt wie verrückt zu baggern: Bleibe, schönes Mädchen […] Hier ist Ceres‘, hier ist Bacchus‘ Gabe // Und du bringst den Amor, liebes Kind!


Was er meint, ist quasi Wein, Weib und Gesang. Aber er hat sogar noch Brot da. Wer würde da nicht schwach werden? more…

Der Vampir und die schwarze Romantik

Da die Prüfung in Literaturgeschichte ja näher rückt, will ich meinen imaginären Lesern die Ergebnisse meiner Lernbemühungen nicht vorenthalten. Es geht nicht nur um Märchen, sondern auch um ein Subgenre der Phantastik, die Schwarze Romantik. Wie sich dieses Genre von der Literaturgattung der Romantik unterscheidet, werde ich dem Leser, der sich ja nicht wehren kann, in einem späteren Artikel darlegen. Fest steht, dass der ganze Vampirkram in die Gattung der Schwarzen Romantik fällt. Diese ist nah mit der englischen Gothic Novel verwandt: Bekannt sind hier das etwas komisch anmutende Castle of Otranta von Horace Walpole oder Mary Shellys Frankenstein.

Ein späterer Klassiker ist natürlich Dracula von Bram Stoker. Der blutsaugende Graf ist als Prototyp des Vampirs in die Film- und Literaturgeschichte eingegangen, seit die Novel 1899 veröffentlicht wurde. Ein früheres, aber weniger bekanntes Werk ist The Vampire von Polidori. Seine Darstellung eines anti-bourgeoisen Frauenverführers gelangte im Gegensatz zu Stokers Werk nie zu Weltruhm. Die Stichworte Vampir und Dracula sind eng miteinander verknüpft.

Der Roman ist aus der Perspektive der verschiedenen Charaktere geschrieben. Wir erhalten zum Beispiel Einblick in das Innenleben Jonathan Harkers, der nicht gerade glücklich ist, mit dem gruseligen Grafen und seinen moralisch fragwürdigen Vampirfrauen wohnen zu müssen oder dessen Verlobter Mina, die ihren Jonathan sehnlichst zurück erwartet. Durch die verschiedenen Perspektiven und auch eingefügte Zeitungsartikel vermittelt der Roman einen Eindruck von Authentizität. In diesem Roman ist es übrigens noch nicht sauerotisch, wenn man von einem Vampir heimgesucht wird. Im Gegenteil, die Bevölkerung im Osten ist ernsthaft abgeneigt und wendet sich Hausmittelchen wie Rosenkränzen oder Knoblauch zu. more…

Das Blind Date – eine Geschichte aus der Welt der Schmerzen

Sinistro hatte nach dem misslungenen Date noch tagelang geweint, aber Doktor Tod hatte eine Idee. Er sagte, dass er eine Seite im Internet kenne, wo die Leute wirklich auf Schmerzen stünden. Begeistert begab Sinistro sich dorthin. Er befürwortete die Sklaverei und war froh, dass sie anscheinend neue Anhänger gefunden hatte. Viele Arbeitgeber betrieben heutzutage zwar „Lohnsklaverei“,  was clever, aber nicht dasselbe war. Nach ein paar Tagen hatte Sinistro sein erstes Date. Sie nannte sich „Lucrezia“. Er kannte einst eine Lucrezia, aber er hatte Probleme mit deren Vater gehabt … more…

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