Archive for the Category »Politik «

Nicht das Hühnchen! – Demo gegen Massentierhaltung

Die Schmitt möchte ihre imaginären Leser auf eine Demo, die morgen um 11:55 Uhr vor den allseits bekannten City Arkaden in Wuppertal Elberfeld stattfinden wird, hinweisen.
„Eingeladen ist jeder Mensch, der gegen Massentierhaltung ist“, heißt es auf der Facebookseite. Anlass zur Erregung gab übrigens ein Bauer, der noch ein paar tausend Hühner in seinen Stall stopfen will. Der WZ-Artikel dazu ist hier zu finden.

DEMO_gegen_Massentierhaltung

Auch wenn du, lieber Leser, gerne mal ein Huhn oder das, was aus denen so rauskommt,verspeist, solltest du ein Zeichen gegen Massentierhaltung setzen. Entweder, indem du keine Produkte aus Massentierhaltung kaufst oder morgen auf diese Veranstaltung gehst.

Die Qual der Wahl – oder die schöne neue Welt der Wahlwerbung

Die Unizeitung Blickfeld hat das schon geblickt.(Wortwitz- höhö) Eigentlich ist es ja ein bisschen spät für eine tiefgreifende Analyse der Wahlwerbung zu den Stupa-Wahlen an der Bergischen Universität. Aber nicht zu spät. Es ist noch Zeit, die absurdesten und kreativsten Machwerke zu bestaunen.

Die LHG – angeführt von dem umstrittenen vom Volk geliebten Jungpolitiker Carsten Dahlmann, der zufällig der Lebensgefährte der Schmitt ist – setzt auf unverhohlene Niedlichkeit. Das ist uns lieb. Völlig objektiv.

Die PARTEI- deine Lieblingsliste, deren Erzfeinde scheinbar die LHG-Gruppen sind, konterte mit diesem Gegencomic. Auch eine ganz drollige Idee. Viel Wahlkampf hat man von ihnen leider nicht gesehen. Was war da denn los? 😉

Die Gruppe Intal, angeführt von dem Kleinenbennen spricht der Schmitt mit seinen Beiträgen aus dem Herzen. Das eigens für die Schmitt entworfene Wahlplakat muss aber leider unter den Tisch fallen. Macht nichts. Dieses hier ist auf jeden Fall epochal.

Sehr hübsch ist auch, wie sich die einzelnen Gruppen aufeinander beziehen. Die Piraten konterten mit „One does not simply use Internet Memes“ hielten sich aber bedauerlicherweise ansonsten zurück.

Der RCDS fiel vor allem durch den inflationären Gebrauch von blauer Kreide auf, war aber bis auch die drastischen Übertreibungen seiner Verdienste im Programm wenig kreativ.

Die Jusos waren nett, aber bis auf den Sangria-Tag, den die Schmitt verpasst hat, auch nicht so doll. Li-la-Langweilig. Ihr Text in der aktuellen Campuspolit kommt dennoch ganz symphatisch rüber.

Der Rest- der BTS und die Partyfraktion- fiel der Schmitt nicht so sehr auf. Die Campuszeitung Blickfeld hat aber auch noch etwas geschrieben, was man hier lesen kann.

Wer jetzt noch nicht wählen war, sollte das morgen noch tun. Die Schmitt drückt ihr Knicksenkfüßchen für die besten Kandidaten. 😀

Popcorn, Seifenblasen und ein neuer AStA

Da das „Revolutionär Sozialistische Forum“ schon fleißig war und einen Bericht abgegeben hat, darf auch die Schmitt nicht ruhen.

In der Tat wurde nach den Stupa-Wahlen ein neuer AStA gewählt. Nun heißt es im RSF-Artikel: „In einer ungeheuerlichen Mißachtung des höchsten beschlußfassenden Gremiums der Studierendenschaft wurde von der erdrückenden Mehrheit des Bürgerblocks zunächst jede Frage, jede kritische Anmerkung, jeder Ansatz einer Debatte unter Zuhilfenahme von Geschäftsordnungsanträgen im Keim erstickt.“

Dies hört sich wirklich nicht nett und kollegial an. Was ist da passiert? „Wie ist dieser Affront zu erklären? War er ein Audruck der gereizten Stimmung angesichts der vorzeitigen Veröffentlichungen einzelner Personalia und schließlich des Koalitionsvertrages?“, fragt sich das RSF in seinem Blogeintrag. Die Schmitt denkt nicht, dass dies der Stein des Anstoßes war. Sicherlich sollten dem Doppelagenten die Hammelbeine langgezogen werden, aber das ist eigentlich ein Fliegenschiss.
Die Stimmung war schon vorher nicht gut. more…

Der Gelprinz und das Plagiätchen

Die Schmitt, die „mühevollst“ an ihrer Magisterarbeit schreibt, muss jetzt auch ein paar Worte zu dem jungen Freiherr von Guttenberg sagen.

Zum Beispiel: Ätsch!

Ich habe es schon lange gewusst, da kann etwas nicht stimmen. Dieses beschwingte Joggen zum Bundeswehrhubschrauber, diese Frisur (Männer sollten eh keine Frisuren haben) und dieses aasige Lächeln. Dieses anbiedernde Repräsentieren mit seiner päderastenjagenden Gattin in Afghanistan… Es brachte einen zum Würgen.

Der Eklat mit der zusammenkopierten Doktorarbeit weckt natürlich  große Schadenfreude. Doch es ist nicht nur der Hass auf den glitschigen Gegelten, der die kollektive Schadenfreude, gerade im Netz hervorruft, sondern der Hass auf einen Prototypen. Der schmierige Freiherr steht als Repräsentant für alle geschniegelten Individuen dieses Planeten. Wer kann sich nicht vorstellen, wie er uns mit Dominosteinen unsere Versorgungslücke visualisiert oder uns einen minderwertigen Kleinwagen andreht?

Bringt ihn diese Geschichte zu Fall? – Wahrscheinlich nicht. Der typische Bildzeitungsleser hat einfach kein Langzeitgedächtnis. Aber können wir uns eine Weile im Licht seiner Blamage sonnen? -Auf jeden Fall! 😉

Übrigens: Inzwischen wurden Plagiate auf 247 Seiten gefunden. Hier kann man es schön sehen. Es ist einem ein inneres Blumenpflücken. <3

Krawall und Remmidemmi – der Hartz-4-Nachbar

Hartz 4 ist heutzutage ein kniffeliges Thema. Ist es nun zu viel oder zu wenig Geld? Ab wann ist eine gesellschaftliche Teilhabe nicht mehr möglich? Und immer so weiter.

Die Schmitt wendet sich jetzt einer bestimmten Spezies zu: dem Hartz-4-Randalierer.
In diesem leidvollen Artikel wird unsere Heldin ihre Erfahrungen, geprägt durch ein Leben und Arbeiten im sozialen Brennpunkt, darstellen.
Eine erschütternde Wahrheit ist leider, dass Sat1 und Co. in ihren Gerichtssendungen und bei Sendeformaten wie der Supernanny noch nicht einmal übertreiben müssen. Glaubt mir, ich war dabei. more…

Inzest – ein No-Go?

Die Schmitt wurde heute informiert, dass die Grüne Jugend Brandenburg und Niedersachsen  einen Antrag gestellt hat, § 173 des Strafgesetzbuches abzuschaffen. Liebe unter Verwandten, sofern es sich nicht um Kindesmissbrauch handle, solle legalisiert werden. Spontan verursacht diese Vorstellung sicher ein „Igitt“, besonders bei Menschen,  die Bruder und Schwester haben. Die Schmitt als leidendes Einzelkind hat natürlich wenig Vorstellung von Familienbanden.
Wie dem auch sei, die Frage ist: Kann man aufrichtig Liebende davon abhalten, die Liebe auch körperlich zu vollziehen? Darf der Staat sich in das Liebesleben von Menschen einmischen, wenn niemand verletzt wird?
Für ein Verbot spricht sicherlich,  dass die Kinder von Geschwistern nicht nur körperliche Probleme haben können, sondern auch in der Schule und im sonstigen Umfeld unter Hänseleien leiden könnten.
Eine Identitätskrise ist so gut wie sicher, wenn die Beleidigung „deine Eltern sind Geschwister“ auch noch zutrifft. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Jugendamt durch eine solche Familienkonstellation nicht weniger zu tun haben wird. more…

Avaritia non pruriosa est – oder warum Geiz echt ungeil ist

Eigentlich sollte jedem klar sein, dass man in der Regel für Rotz nur Rotz zurückerhält. Das ist ein Naturgesetz. Der Stein der Weisen, der buchstäblich aus Scheiße Gold machen kann, ist wirklich nur eine Legende. Und eigentlich schreibe ich diesen Blogeintrag auch nur, um LIDL zusätzlich einen reinzuwürgen. 😉
Die Hauptarbeit hat der wackere Undercoverkämpfer Günther Wallraff schon übernommen, wie man hier lesen kann. Danke, Günther. 😉

Mir ist allerdings unverständlich, wie Menschen, die nicht wirklich arm sind (ja, auch Studenten) alles immer nur schön billig haben wollen. So! 😉

Wuppertal brennt – Hörsaal 21 ist besetzt

Puh, das hört sich wirklich militant an. Was ist denn geschehen? Brennen Mülltonnen? Werfen vermummte Irre Steine?

Nein, eben nicht. Bei dem zweiten Wuppertaler Bildungsstreik wird für die schönste Hauptsache der Welt gestritten und zwar für die Bildung. Diese musste unter der Einführung des Bachelor/Mastersystems ganz schön leiden. Das liegt unter anderem daran, dass das Studium extrem verkürzt wurde und die konstruktive Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten stupidem Auswendiglernen weichen musste. Wer mit diesem Lernpensum noch arbeiten muss, hat die sprichwörtliche „Arschkarte“ gezogen. Zu dem Prüfungsdruck kommt noch der Kampf mit den Formalitäten, den die Schmitt auch schon erleben musste. Durch die Gnade des früheren Abiturs war es der Schmitt allerdings möglich, sich noch in dem für Geisteswissenschaften besser geeigneten Magisterstudiengang einzuschreiben. Ende 2011 wird er aber endgültig sein Ende finden. 🙁 more…

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