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	<title>schmittis-welt.de &#187; Kurzgeschichten</title>
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		<title>&#8220;Eiskalte Zombieherzen&#8221; veröffentlicht</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 15:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Darauf hat die Menschheit, also ihr alle, bestimmt schon ungeduldig gewartet: 
Die Zombiegeschichte der Schmitt ist in der neuen Astazeitung zu lesen. Genau hier.
Es muss jedoch gesagt werden, dass die Schmitt einen Wettbewerb gewonnen hat und für keinen der Artikel verantwortlich ist. Besonders gruselig findet die Schmitt den Artikel von Beate Steinbach, in dem Fußballfans [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darauf hat die Menschheit, also ihr alle, bestimmt schon ungeduldig gewartet: <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Die Zombiegeschichte der Schmitt ist in der neuen Astazeitung zu lesen. Genau <a href="http://tinyurl.com/2vdx8cx" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Es muss jedoch gesagt werden, dass die Schmitt einen Wettbewerb gewonnen hat und für keinen der Artikel verantwortlich ist. Besonders gruselig findet die Schmitt den Artikel von Beate Steinbach, in dem Fußballfans und Nazis in einen Topf geworfen werden: „Wenn zu jedem Kasten Bier eine Deutschlandflagge verschenkt wird&#8230; Wenn statt bunten Gummibärchen nur noch schwarze, rote und goldene zu kaufen sind&#8230; Wenn nächtelang hupende Autos durch die Städte fahren&#8230; Wenn in der ganzen Innenstadt tausende Deutschlandflaggen wehen&#8230; Wenn Nazis in den Straßen der Stadt feiern&#8230; dann ist Fußballweltmeisterschaft der Männer!“<span id="more-279"></span></p>
<p>Liebe Beate, kennst du die Geschichte von dem kleinen Jungen der immer „Wölfe, Wölfe“ schreit und es sind nie welche da?  Die Moral: Wenn man bei jedem Fliegenschiss „Nazi, Nazi“ schreit, verbraucht man die Empörung, die man  für wirklich wichtige Belange braucht. So nämlich. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mehr will die Schmitt an diesem Tage nicht mehr sagen. Naja, vielleicht dass sie sich einen objektiveren Journalismus in einer Zeitung wünscht, die sich an alle Studierende richtet. *stichel* <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Astaschreibwettbewerb &#8220;Wettergeschichten&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 20:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange hat die Schmitt hier geschwiegen, doch untätig war sie nicht.  
Zum einen wurde ein neuer Essay zum Thema &#8220;Zwillingsinzest in der mittelalterlichen Literatur und in der modernen Rezeption&#8221;, zum anderen eine Kurzgeschichte für den Schreibwettbewerb des Astas &#8220;Wettergeschichten&#8221; geschrieben. Die Preisverleihung des Schreibwettbewerb war heute und die Schmitt bekam den ersten Preis (Buchgutschein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange hat die Schmitt hier geschwiegen, doch untätig war sie nicht. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zum einen wurde ein neuer Essay zum Thema &#8220;Zwillingsinzest in der mittelalterlichen Literatur und in der modernen Rezeption&#8221;, zum anderen eine Kurzgeschichte für den Schreibwettbewerb des Astas &#8220;Wettergeschichten&#8221; geschrieben. Die Preisverleihung des Schreibwettbewerb war heute und die Schmitt bekam den ersten Preis (Buchgutschein für Thalia) nach dem Vorlesen  in die schweißnassen Pfoten gedrückt. Die Gier nach Büchern und literarischer Anerkennung wurde also gestillt. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Geschichte wird in der nächsten Astazeitung veröffentlicht und  in Bälde hier hochgeladen werden. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Eine Frau sieht rot</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 23:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Doktor Tod duckte sich hinter seinen Aktenschrank und zerrte gleichzeitig an seinem Freund Vampiro, der leichtsinnigerweise noch wie ein Ölgötze dastand. Fassungslos musste er zusehen, wie Asmodina, die Tochter des Teufels, wie eine Gestörte in seinem Labor wütete. Dabei hatte er doch nur einen kleinen Scherz gemacht &#8230;Voller Entsetzen sah er zu, wie Asmodina den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doktor Tod duckte sich hinter seinen Aktenschrank und zerrte gleichzeitig an seinem Freund Vampiro, der leichtsinnigerweise noch wie ein Ölgötze dastand. Fassungslos musste er zusehen, wie Asmodina, die Tochter des Teufels, wie eine Gestörte in seinem Labor wütete. Dabei hatte er doch nur einen kleinen Scherz gemacht &#8230;<span id="more-230"></span>Voller Entsetzen sah er zu, wie Asmodina den gerade frisch eingestellten Laboranten aus Taiwan mit dem Absatz ihrer hochhackigen Pradaschuhe enthauptete. Mit dem Kopf bombardierte sie den ebenfalls niegelnagelneuen Laptop, der noch nicht einmal abbezahlt war. „Warum?“, fragte er sich wieder, als das warme Blut des Taiwanesen in die Tastatur sickerte und es schon etwas angeschmort roch. Vampiro del Mar fing unfreiwillig an zu sabbern. Die wildgewordene Frau war noch nicht fertig. „Doktor Tod, du Sau, komm raus“, brüllte sie, während sie mit Reagenzgläsern nach dem Aktenschrank warf. „Alles für die Katz“, dachte sich der Wissenschaftler. An dieser neuen Schweinegrippevariante hatte er einen ganzen Monat gearbeitet.<br />
Als alle Reagenzgläser verbraucht waren, hielt die Teufelstochter inne, betrachtete ihr blutbesudeltes Kleid und knickte ein wie ein trockener Halm. „Ich bin eine dicke fette Kuh!“, winselte sie, zerrte an ihrem Kleid und brach spontan in Tränen aus. Der Rotz lief ihr aus allen Löchern. Sie weinte gar bitterlich. Zögerlich kamen erst Doktor Tod und dann auch Vampiro del Mar aus ihrem Versteck gekrochen. Gewalt war ja akzeptabel, aber was tat man mit einer weinenden Frau?<br />
„Na, na“, sagte Dr. Tod und tätschelte Asmodina die Schulter. Vampiro kuckte nur doof.<br />
Da ging die Tür auf und Lady X trat ein. „Was ist denn hier los?“, fragte sie in die Runde, ging zu der desolaten Dämonin und reichte ihr eine Packung Tampons sowie ein Taschentuch. „Im Wohnzimmer steht ein schöner Schafgarbentee und gleich gucken wir zwei beide schön ‚Sex and the City‘. Ne Wärmflasche bekommst du auch noch.“ Asmodina trötete in ihr Taschentuch und verließ gehorsam mit Lady X das Labor. „Typisch Männer, ihr seid echt unsensibel“, schalt sie und schloss die Tür. Doktor Tod sah seinen Freund ratlos an. „Und wer macht jetzt die Leiche weg?“</p>
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		<title>Das Blind Date &#8211; eine Geschichte aus der Welt der Schmerzen</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sinistro hatte nach dem misslungenen Date noch tagelang geweint, aber Doktor Tod hatte eine Idee. Er sagte, dass er eine Seite im Internet kenne, wo die Leute wirklich auf Schmerzen stünden. Begeistert begab Sinistro sich dorthin. Er befürwortete die Sklaverei und war froh, dass sie anscheinend neue Anhänger gefunden hatte. Viele Arbeitgeber betrieben heutzutage zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sinistro hatte nach dem misslungenen Date noch tagelang geweint, aber Doktor Tod hatte eine Idee. Er sagte, dass er <a href="http://www.sklavenzentrale.com" target="_blank">eine Seite </a>im Internet kenne, wo die Leute <strong>wirklich</strong> auf Schmerzen stünden. Begeistert begab Sinistro sich dorthin. Er befürwortete die Sklaverei und war froh, dass sie anscheinend neue Anhänger gefunden hatte. Viele Arbeitgeber betrieben heutzutage zwar „Lohnsklaverei“,  was clever, aber nicht dasselbe war. Nach ein paar Tagen hatte Sinistro sein erstes Date. Sie nannte sich „Lucrezia“. Er kannte einst eine Lucrezia, aber er hatte Probleme mit deren Vater gehabt &#8230;<span id="more-215"></span><br />
Er saß also wieder an einem Tisch, diesmal in einem gemütlichen kleinen Restaurant. Die Frau vor ihm war eine Schönheit mit langen roten Locken, und sie trug einen hautengen Lackanzug. Sinistros Gliedchen wurde sofort stämmig. Sabbernd tat er so, als würde er seine Spaghetti verzehren, während er höfliche Konversation betrieb. Die Nudeln verzehrte in Wirklichkeit der kleine Homunkulus, der in seiner Manteltasche wohnte.<br />
Nach einer Weile sah sie ihn verlockend an und sagte, dass sie mit ihm „spielen“ wolle. Das enttäuschte den Vampir, der sich schon auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BDSM" target="_blank">Sex und Gewalt</a> gefreut hatte. Was sollte das? Warum? <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /><br />
Er verbarg seine Enttäuschung und zog eine Spielesammlung aus seinem nimmervollen Beutel, den er immer bei sich trug. Zwei Stunden spielten sie Mensch-ärger-dich-nicht, Dame, Mühle und Fang den Hut. Sinistro fühlte sich verarscht. Die undankbare Frau schmollte auch noch, nachdem sie ihn genötigt hatte, Brettspiele zu spielen. Irgendwann fing sie an zu hibbeln und fragte mit gurrender Stimme, was denn aus dem Plan geworden sei, „miteinander zu spielen“. Sinistro lief rot vor Wut  an und knallte ihren Kopf so rabiat auf die Tischplatte, dass man Knochen splittern hörte und das Blut bis an den Nebentisch spritzte. Panik brach aus.  Der Vampir knallte der benommenen Frau, die dadurch zudem noch –50 auf Kampfwürfe und keine Parade hatte, die aus echten Menschenknochen gefertigte Spielesammlung auf den Kopf und stürmte laut heulend aus dem Lokal. Der Frau allerdings tat alles weh und so durchliefen sie die wollüstigsten Schauer. Das Date hatte sich wirklich gelohnt!</p>
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		<title>Das Blind Date &#8211; eine romantische Geschichte aus der Gothicwelt</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 12:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sinistro, der Vampir, fand sich, kurz nach dem Aufstehen, in einem modernen Tanzlokal wieder, wo er einer dunkel gekleideten Schönheit gegenübersaß. Er hatte ihr eine Botschaft geschrieben und sie hatte geantwortet. Das freute den Vampir, der auf der Suche nach einer Gefährtin war, mit der er die Nacht durchstreifen und unsicher machen konnte. Dankbar dachte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sinistro, der Vampir, fand sich, kurz nach dem Aufstehen, in einem modernen Tanzlokal wieder, wo er einer dunkel gekleideten Schönheit gegenübersaß. Er hatte ihr eine Botschaft geschrieben und sie hatte geantwortet. Das freute den Vampir, der auf der Suche nach einer Gefährtin war, mit der er die Nacht durchstreifen und unsicher machen konnte. Dankbar dachte er an seinen Freund Vampiro del Mar, der ihm den Tipp mit dem Internet gegeben hatte. Doktor Tod hatte ihm dann geholfen, seinen Computer zu kaufen und ihn auch angeschlossen. Für irgendetwas musste so ein Doktortitel ja auch gut sein. <span id="more-206"></span>Sinistro wurde dann auf einer <a href="http://www.gothic-single.de" target="_blank">Singleseite für Geschöpfe der Nacht</a> fündig. Sie hatte in ihrer Beschreibung angegeben, dass sie „eine Vampirin“, „verrückt XD“ und „schmerz geil“ sei. Sie hatte passenderweise den Namen „Vampirlady“ gewählt. Sie würden also wunderbar zusammenpassen. Auch Sinistro war ein Vampir. Er hatte seit der Französischen Revolution nicht mehr alle Latten am Zaun und fand es inspirierend, seine Opfer noch ein bisschen zu piesacken, ehe er ihnen den Rest gab.<br />
Doch die erste Überraschung kam bald. „Ich bin die Andrea“, sprach die Schönheit, und er konnte ihren Puls spüren, als sie ihm die Hand gab. „Das ist Beschiss, die lebt ja noch“, dachte der Vampir und begann sich schon ein wenig zu ärgern. Doch ihr üppiger Ausschnitt und das fast durchsichtige Spitzenkleid versöhnten ihn. „Was nicht ist, kann ja noch werden“, beruhigte er sich.<br />
Sie begannen über Hobbys zu sprechen und unser Held fing an, von der Alchemie und Blutmagie zu schwärmen, wovon „die  Andrea *hihi*“ keine Ahnung hatte. Sie sei Model, erzählte sie, sie liebe Shoppen und tanze gern. Sinistro langweilte sich. In ihren Gedanken las er, dass sie bei Rewe an der Kasse saß und „Blutengel“ liebte.  Die Gruppe kannte er nicht, hatte aber von dem Musikkritiker Doktor Tod erfahren, dass diese Musik ähnlich wie die David Hasselhoffs sei. Er krallte sich also an der Hoffnung fest, dass auch sie geistig marode war, und entschied sich zu einem Experiment. Hoffentlich verstand sie Spaß. Er holte also seinen Dolch heraus, nagelte ihre Hand an den Tisch und freute sich über den gelungenen Streich. Ihre panischen Schreie überzeugten den Vampir jedoch, dass sie nicht die Frau fürs Leben war, und er verließ das Lokal. Er vergaß zu bezahlen.</p>
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		<title>Hartmut dreht durch</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Nov 2007 13:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[
 	 	
Dies ist, nach längerer Schaffenspause, bedingt durch Umzug und Zwischenprüfung, meine neueste Kurzgeschichte. Ich hoffe, dass mein Blog nicht allzu sehr in Vergessenheit geraten ist.  
Hartmut dreht durch – oder: Toleranz ist nicht ganz einfach
„Endlich angekommen“, dachte Hartmut, der gerade mit seinem Lehrling Wolfram den Wagen ablud. Da das Lichterfest in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.0  (Linux)" /><meta name="CREATED" content="20070828;20132500" /><meta name="CHANGED" content="20071110;14213100" /><meta name="DESCRIPTION" content="Diese Kurzgeschichte ist unter einem Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.0 Deutschland Lizenzvertrag veröffentlicht. Um die Lizenz anzusehen, besuchen Sie bitte: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" /><meta name="Autor" content="Mirja Schmitt" /><meta name="E-Mail" content="mirja@schmittis-welt.de" /><meta name="Copyright" content="CC-Lizenz (by-nc-nd 2.0 de)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Dies ist, nach längerer Schaffenspause, bedingt durch Umzug und Zwischenprüfung, meine neueste Kurzgeschichte. Ich hoffe, dass mein Blog nicht allzu sehr in Vergessenheit geraten ist. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> <font size="3"><strong><span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial"></span></strong></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><font size="3"><strong><span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">Hartmut dreht durch – oder: Toleranz ist nicht ganz einfach</span></strong></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">„Endlich angekommen“, dachte Hartmut, der gerade mit seinem Lehrling Wolfram den Wagen ablud. Da das Lichterfest in der elfischen Stadt Byrwich unendliche Scharen von Gauklern, Musikern, Schaulustigen und natürlich Händlern, wie Hartmut selbst einer war, anzog, waren die Straßen verstopft, und es war quälend langsam vorwärts gegangen, was die Geduld der beiden Zwerge gehörig überstrapaziert hatte.</span><br />
<span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">Aber jetzt hieß es nur noch den Wagen leer zu bekommen, denn dann würden beide sich ausruhen können.</span><span id="more-50"></span><br />
<span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">Hartmut und sein Lehrling schleppten die Ware, sorgfältig geschmiedete Zwergenwaffen, robuste Gürtelschnallen, aber auch zierliche Amulette, in den kleinen Laden, den man ihnen zugewiesen hatte. Sie grunzten glücklich, als endlich alles verstaut war.</span><br />
<span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">„Wolfram, bleibe Du hier bei der Ware, ich werde uns beiden etwas zu essen und zu trinken organisieren“, versprach Hartmut, während ihm schon beim Gedanken an etwas Essbares der Speichel in den Bart tropfte.</span><br />
<span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">Er dachte voller Genuss an ein großes Stück Spanferkel, dazu ein Stück Schwarzbrot und einen riesigen Humpen süffiges Dunkelbier. Ach, er würde einfach ein kleines Fässchen organisieren, um damit die Strapazen der langen Reise wegzuspülen.<br />
Er ging die liebevoll mit Zweigen, Blumen und kleinen Lampions dekorierte Straße entlang und betrachtete die Beete, in denen helle Lichter wie aufgereihte kleine Soldaten standen. Die Grünflächen schienen das Werk eines wahnsinnigen Gärtners zu sein. Die Büsche, die in der Form an sich paarende Einhörner und Drachen erinnerten, amüsierten Hartmut und erinnerten ihn daran, dass von allen Völkern die Zwerge diejenigen waren, die über einen <em>wahren </em><span style="font-style: normal">Sinn für Ästhetik verfügten.</span><br />
Beim Anblick der Einhörner träumte er von der guten Pferdewurst daheim, und sein Magen knurrte energisch. Bereit, diesen zufrieden zu stellen, drängelte sich Hartmut an die Theke einer kleine Bude, in deren Umkreis viele Elfen, aber auch ein paar untersetzte Halblinge standen.</span><br />
<span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">„Würzig marinierter Tofu mit Austernpilzen“, versprach das Schild, das mit floralen Mustern versehen war. Hartmut blickte den bedienenden Elfen verständnislos an.<br />
„Was ist Tofu denn für ein Tier?“, fragte Hartmut teils schockiert, teils neugierig.</span><br />
<span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">Schockiert, weil er sich einbildete, alles, was Augen besaß, schon verspeist zu haben, neugierig, da er gespannt war, welch kulinarische Genüsse das Ausland wohl bieten würde.<br />
Die Antwort des Elfen terrorisierte ihn. Benommen taumelte er ein paar Sekunden durch die fremdländische Menge, bis er sich wieder gefangen hatte.<br />
Der Hunger meldete sich wieder, diesmal stärker. Der nächste Stand, die Hoffnung stieg.<br />
Doch das Elend endete nicht: Bananencurry mit Zitronengras, Pfannkuchen mit Litschi-Ingwer-Marmelade. Was zur Hölle war Ingwer? Pfirsichparfait auf Tortenboden, Falafel mit Knoblauchsoße&#8230; Was sollte das? Warum? Warum dachte man nicht an Hartmut? Und was sollte er dem armen Wolfram sagen?<br />
In Agonie rannte Hartmut durch die hübsch dekorierten Gassen. Panik überkam ihn. Wo würde er etwas <em>Richtiges</em> zu essen bekommen?<br />
Langsam verwandelte sich seine Hektik in Enttäuschung. Sein Bart hing traurig nach unten.<br />
In seinem Elend kaufte er sich ein Zwiebelbrot, in dem er tatsächlich ein paar Speckstückchen fand. Die waren da bestimmt irrtümlich hinein geraten, dachte der verbitterte Zwerg.<br />
Plötzlich, wie durch göttlichen Eingriff, sah er ein Schild mit der Aufschrift <em>Bier</em>.<br />
<em>Bier</em>, dachte Hartmut, der allen Zwergengöttern für diese Rettung in der Not dankte.<br />
Er rannte zu dem Rondell, so schnell es mit einem Kettenhemd möglich war. Vielleicht gab es sogar eine Bratwurst oder ein Steak im Brötchen?</span><br />
<span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">„Bei König Growes Bart, gib mir ein Bier, Elf!“, rief der arme Hartmut und wedelte mit einer Silbermünze.</span><br />
<span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">Der Elf freute sich über den Enthusiasmus des Ausländers. „Ich habe hier etwas ganz Besonderes, extra für besondere Gäste: Kirschbier.“ Er machte eine kleine Pause, um die Tatsache hervorzuheben: „&#8230;mit einem Hauch von dunländischer Zitrone.“<br />
Hartmuts Kehle entsprang ein unmenschlicher Laut; er schüttelte den Bart, Schaum tropfte aus seinem aufgerissenem Mund. Er zog die Axt.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">Am nächsten Morgen kam Wolfram und löste ihn aus der Zelle des örtlichen Gefängnisses aus. Er hatte den materiellen Schaden ersetzt, den Hartmut dem Kirschbierhändler zugefügt hatte, war aber schlecht gelaunt, weil er als Zeichen der Versöhnung – er hatte gelernt, das heiße Diplomatie – einen ganzen Liter Kirschbier mit Zitrone hatte trinken müssen. Jetzt quälte ihn Sodbrennen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial">Seit diesem Tage schickte die Gilde keinen Zwerg mehr ohne mehrere Fässer Bier in die Fremde. Der Diplomatie wegen. Oder auch wegen der Kosten.</span></p>
<p>Download als PDF: <a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2007/11/hartmut_dreht_durch.pdf" title="Hartmut dreht durch">Hartmut dreht durch</a></p>
<p><center><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" rel="license" target="_blank"> <img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/88x31.png" alt="Creative Commons License" style="border-width: 0pt" /><br />
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<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" rel="license" target="_blank">Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Germany License</a>.<br />
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		<title>Joes Überlebenskampf</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2007 09:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eddy lag am Boden, Sekret floss aus ihm heraus. Alles voller Blut, ein Arm hing locker im Gelenk. Joe betrachte die Szenerie, er fühlte sich, als wäre er ein unbeteiligter Zuschauer, losgelöst von seinem Körper. Dann rauschte das Adrenalin abrupt in ihn hinein, und er hörte die schmerzerfüllte Stimme seines verletzten Kameraden: „Joe, Joe, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eddy lag am Boden, Sekret floss aus ihm heraus. Alles voller Blut, ein Arm hing locker im Gelenk. Joe betrachte die Szenerie, er fühlte sich, als wäre er ein unbeteiligter Zuschauer, losgelöst von seinem Körper. Dann rauschte das Adrenalin abrupt in ihn hinein, und er hörte die schmerzerfüllte Stimme seines verletzten Kameraden: „Joe, Joe, ich kann meine Beine nicht mehr fühlen.“<br />
Auch das noch, es hatte alles so gut angefangen. Sie waren mit dem Ziel, neuen Lebensraum und neue Nahrungsressourcen für den Staat zu finden, aufgebrochen. Anfangs sah es recht vielversprechend aus, doch dann hatte sich die Umgebung als stickige Todesfalle mit unzähligen Gefahren erwiesen. Joe war nur knapp einem Geschoss ausgewichen, doch Eddy war scheinbar von einer unbekannten Gefahr erwischt worden und lag sich krümmend am Boden.</p>
<p><span id="more-45"></span> Patriotismus hin oder her, sie mussten fort. Eddy brauchte dringend Hilfe. Er bückte sich, Hilfe für den Kameraden im Sinn. „Nein, geh ohne mich. Joe, ich schaffe es nicht“, stöhnte Eddy.<br />
Doch Joe hatte nicht das Zurücklassen seines einzigen Waffenbruders im Sinn. Ihm war, als strömte neue Kraft in ihn hinein, ihm war, als könne er das Dreißigfache seines Gewichtes tragen. Er hob den widerstrebenden Eddy mit einem Arm hoch und setzte die Beine in Bewegung. Eddy wimmerte, doch darauf konnte er jetzt keine Rücksicht nehmen. Er musste sofort einen Stützpunkt finden. Wo war die namenlose Gefahr? Wer sah sie um ihr Leben kämpfen? Unsichtbar und doch allgegenwärtig?<br />
Joe lief über eine helle und glatte Oberfläche, die seinen Füßen Halt bot, doch war kein Ende zu erkennen. Die Hitze, die anfangs noch erträglich gewesen war, brannte auf seinen Panzer nieder.<br />
Er hatte das Gefühl, im Kreis zu laufen. Stunde um Stunde. Die lebensfeindliche Umgebung schien ihn zu verhöhnen. Das erste Mal kam ihm der Gedanke, dass er Volk und Königin nicht wiedersehen könnte. Seine Glieder fühlten sich an, als würden sie eintrocknen. Er setzte Eddy ab. Eddy würde ihm neuen Mut machen, das hatte er immer getan. Er rang sich ein Lächeln ab. Eddy sollte nicht den Mut verlieren.<br />
Doch als er seinen Freund absetzte, sah er nur in starre Augen, Eddy hatte zuviel Sekret verloren. Er blieb stumm.<br />
Joe setzte sich, er röchelte. Das nahm ihm die letzte Hoffnung auf Rettung. „Eddy, Eddy, mein Freund“, rief er noch und es schwindelte ihm. Die Schwüle, die schlechte Luft. Er brach zusammen; die Antennen brachen, als er auf dem Boden aufschlug.</p>
<p>„Dahlmann, sieh nur! Die Ameise, die die andere getragen hat, ist vertrocknet.“<br />
„Schmitt, da siehste mal, wie heiß es im Zelt ist. Jetzt komm!“<br />
„Dahlmann, Dahlmann, du hast einfach keinen Sinn für die Tierwelt&#8230;“</p>
<p><center> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" target="_blank" rel="license"> <img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/88x31.png" style="border-width: 0pt" alt="Creative Commons License" /> </a>This  work is licensed under a  <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" target="_blank" rel="license"> Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Germany License</a>. </center></p>
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