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	<title>schmittis-welt.de &#187; Gothicleben</title>
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		<title>WGT &#8211; ein (un)gruftiger Reisebericht Teil IV</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 08:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothicleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Montag (In Kurzform):
Es regnet. Nein, doch nicht. Oder doch?
Agrahalle doof, Schirm gekauft, der bald wieder kaputt geht. Der Himmel hört auf zu weinen:
Was sind das hier für Leute? Wir reisen ab!
Frühstück im Heidnischen Dorf: Müssen mal anderen Mittelaltermarkt sehen. Wir reisen ab!
Moritzbastei: Die Sonne brennt!
Alkohol macht Birne hohl. Typ gibt der Gothicfrau einen aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Montag (In Kurzform):</p>
<p>Es regnet. Nein, doch nicht. Oder doch?<br />
Agrahalle doof, Schirm gekauft, der bald wieder kaputt geht. Der Himmel hört auf zu weinen:<br />
Was sind das hier für Leute? Wir reisen ab!</p>
<p>Frühstück im Heidnischen Dorf: Müssen mal anderen Mittelaltermarkt sehen. Wir reisen ab!</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moritzbastei" target="_blank">Moritzbastei</a>: Die Sonne brennt!<br />
Alkohol macht Birne hohl. Typ gibt der Gothicfrau einen aus, hoffnungsvoll. Zu Unrecht. Die Schmitt erzählt die Geschichte von <a href="http://www.amazon.de/Herr-Korbes-Klein-H%C3%BChnchen-k%C3%BCssen/dp/B000ZJWJB4/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1275554364&amp;sr=8-1" target="_blank">Klein Hühnchen</a>. Kennt das wer?<br />
Das Essen in der Bastei ist gut und preiswert. Wir lachen und Umi liest. Fu und Fara sind heute nicht da. Wir reisen ab!</p>
<p>Dark Flower:<br />
Was ist das für ein Scheiß, was soll das? Wir fliehen nackt in die Nacht.</p>
<p>Sixtina:<br />
&#8220;Dahlmann, lass ab, lass ab, du musst doch morgen fahren! Sogar der Gothicfrau fallen die Augen zu. Lass ab!&#8221;<br />
Noch ein Absinth (das schmeckt ja gar nicht!) und wir reisen ab!</p>
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		<title>WGT 2010 &#8211; ein (un)gruftiger Reisebericht Teil III</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 22:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothicleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sonntag war ja so eine Sache. Saftlos wie die schlaffsten Schweine erhoben sich unsere Helden. Es galt, den gröbsten Dreck abzukriegen, damit man sich auch sehen lassen konnte. Die Gothicfrau verkündete, noch in ihrer Unterwäsche, dass sie sich heute besaufen werde und kaufte sich eine Kokosnuss, gefüllt mit Rum und Sperlingslebern. Das ist schließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sonntag war ja so eine Sache. Saftlos wie die schlaffsten Schweine erhoben sich unsere Helden. Es galt, den gröbsten Dreck abzukriegen, damit man sich auch sehen lassen konnte. Die Gothicfrau verkündete, noch in ihrer Unterwäsche, dass sie sich heute besaufen werde und kaufte sich eine Kokosnuss, gefüllt mit Rum und Sperlingslebern. Das ist schließlich gesund!<br />
Dooferweise ließ DKGF ihre Kleidung im Zelt, aber das war nicht schlimm. Wir waren ja auf einem Festival!<span id="more-266"></span></p>
<p>Gefrühstückt wurde wie immer im Heidnischen Dorf. Auf dem Weg dorthin vergaß die Schmitt nie &#8212; denn sie ist gütig &#8211;, anderen Leuten zu helfen, indem sie sie darauf hinwies, wenn es Probleme mit ihrer Kleidung gab. &#8220;Vorsicht, man kann die Brustwarze sehen&#8230;&#8221;, warnte sie oft. Wie dankbar diese Leute doch waren!<br />
Nach dem Frühstück stand wieder einmal Kultur auf dem Programm. Vorher probierten wir uns allerdings durch diverse Sorten Met, wie den guten Hanfmet oder den Ikea-Met mit Pinienkernen. Durch die spezielle Rezeptur werden Bäume animiert, Menschen mit Tannenzapfen zu bewerfen. Das tat dem Knut zwar weh, an der Fontanelle, hat aber Spaß gemacht. Schadenfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude! <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir suchten also erneut das Museum auf. Die Angestellten erkannten uns nicht wieder, sodass wir bleiben konnten. Prima, doch der Knut war noch benommen von dem Tannenzapfen und genoss die Kunst nicht. Die Schmitt, als missverstandene Künstlerin, wandte sich ihm zu, doch seine Schultern blieben schlaff. Bedauerlich&#8230;</p>
<p>Danach schlugen sich unsere Freunde, also wir, den Bauch mit Eis voll, um sich auf Mozarts <em>Requiem </em>in der Krypta des Völkerschlachtdenkmals vorzubereiten. Dort angekommen, gingen unsere Herzen auf wie saftige Steaks. Die Musiker der STÜBA-Philharmonie unter der Leitung des charismatischen Wieland Lemke gaben alles. Auch dem Chor merkte man nicht an, dass er komplett studentisch war. Am Ende bestaunten wir noch einmal die ausgefeilte Gestik des Dirigenten.  Wie macht er das nur?</p>
<p>Der Abend klang wie immer im Heidnischen Dorf aus, während Hekate spielten, wobei der Riker und die Schmitt lethargisch zusahen, wie ihre Liebsten immer noch wach waren. Die Schmitt versuchte, den Dahlmann betrunken zu machen, damit auch er müde wurde. Klappte nicht, aber wir gingen trotzdem, weil die Holländer gingen. Gut so, denn kurz danach pisste es jämmerlich. Doch die Dahlschmitts kümmerte dies nicht in ihrem wasserdichten Zelt&#8230;.</p>
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		<title>WGT 2010 &#8211; ein (un)gruftiger Reisebericht Teil II</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 22:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothicleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Morgen des Samstages war es soweit. Die Gothicfrau und ihr Assistent, der Riker, sowie auch Bruder Jörg sollten eintreffen. Der Dahlmann puderte sich noch die Nase, während die Schmitt langsam Richtung Tankstelle eierte, mit dem Ziel &#8220;die Schweine&#8221; in Empfang zu nehmen.
Doch auf dem Weg wurde die Schmitt in ihrer Gemütsruhe erschüttert; ein bleicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Morgen des Samstages war es soweit. Die Gothicfrau und ihr Assistent, der Riker, sowie auch Bruder Jörg sollten eintreffen. Der Dahlmann puderte sich noch die Nase, während die Schmitt langsam Richtung Tankstelle eierte, mit dem Ziel &#8220;die Schweine&#8221; in Empfang zu nehmen.<br />
Doch auf dem Weg wurde die Schmitt in ihrer Gemütsruhe erschüttert; ein bleicher Hintern (ohne Höschen), verursacht durch hochgeklappten Lackrock, erschien im Blickfeld ihrer empfindlichen Augen. Schlank, jedoch zeigten sich die vagen ersten Spuren einer Schlaffheit, die von einer gewissen Sportmüdigkeit erzählen konnten.<br />
&#8220;Da macht ein Arsch mich vor Zerfall erzittern!&#8221;, wimmerte die Schmitt, während eine Amsel in den Bäumen des Agrageländes klagte. Die Vergänglichkeit allen Seins bejammernd (schließlich sind wir ja auf einem (Gothic)festival) umklammerte die Schmitt einen dürren Baum. Dort fand sie der frisch gepuderte Dahlmann. Natürlich kamen wir zu spät zur Tankstelle&#8230;<span id="more-263"></span>Nachdem die Neuankömmlinge ihren Bau und Alkohol gefunden hatten, mussten die Dahlschmitts zu einem Forentreffen abreisen. Die Schmitt <span style="text-decoration: line-through;">schnürt</span>e quetschte sich in ihr Korsett und sah hinterher aus wie eine Acht mit Beinen. &#8220;Selber schuld, wenn man vor dem WGT nur frisst!&#8221;, hechelte die Schmitt und schnüffelte am Riechsalz. Das Treffen war im Glashaus, im berühmten Clara-Zetkin-Park, wo es zum Glück Eichhörner und anderes Gelumpe gibt. Das Essen dort ist zu empfehlen. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danach ging es wieder zurück. Der Schmitt war warm. Die Biskuknuts wurden abgeholt und ins Heidnische Dorf geschleppt. Die Bands dort sind irgendwie schöner als die in der Agrahalle, was auch an der Atmosphäre dieses Ortes liegt. Die Schmitt ist zwar ein harter Musikkritiker, hat aber nicht viele Bands gesehen. Deshalb ist es wichtig, <a href="http://www.valravn.net/" target="_blank">Valravn</a> zu erwähnen, die sich positiv von dem Kommerzrotz abheben, der häufig mit dem Gothictum verbunden wird. Man denke nur an Unheilig, aber die Schmitt streift ab. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Sämtliche Musiker haben exzellent gespielt. Ein besonderes Highlight war die Sängerin, die ähnlich sang wie Björk, schön war wie die eine Schauspielerin aus den Serie <em>Die Tudors</em> (die Anne Boleyn, ihr wisst schon&#8230;) und die sogar hüpfen konnte. Isländische und dänische Volkslieder in modernem Gewand trugen zu einer entfesselten Atmosphäre bei. Der Knut konnte sogar die Hoden eines unglücklichen Mannes sehen, der einen Minirock trug. Dem armen Mann wurde seine Unterwäsche gestohlen. Es ist traurig, wenn so etwas in Europa, mitten unter uns geschieht! O_o</p>
<p>Als an diesem Tage die Sonne unterging, fand sich allerlei Gelumpe auf dem Dorfe. Alkoholismus führte zu nahezu naturalistischer Gewalt, denn ein junger Spund bot den Menschen Met, wenn er sie mit einem großen Brett verprügeln könne. Zweimal wurde dies, zur größten Freude aller, genüsslich vollzogen. Die Schmitt wurde danach von einem der netten Holländer, die an unserem Tisch saßen, mit einem Bruchstück des Gürtels beschenkt, mit dem die zweite Person verkloppt wurde. Welch Spirale der Gewalt!<br />
Angelockt von scheinbar vertrauter Sprache, denn wir sprachen der Volkerverständigung wegen Englisch, kam ein Australier an unseren Tisch. Nachdem ihm die Schmitt voll des süßen Mets das Problem der deutschen Vergangenheitsbewältigung erklärt hatte, stellte sich die Nationalität des Menschen als Schwindel heraus. Begleitet von seinen Freunden und nicht nur metaphorische heruntergelassener Hose, verließ er nacktärschig den Tisch. Wie lange hatte er dort so entblößt gesessen? War seine Nacktheit ein Protest gegen die Ästhetisierung der Sexualität in der Gesellschaft? Niemand wusste es zu deuten.</p>
<p>Die Dahlschmitts wussten es ebenfalls nicht und gingen zurück zum Zelt. Sonntag war ja auch noch ein Tag.</p>
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		<title>WGT 2010 &#8211; ein (un)gruftiger Reisebericht Teil I</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 22:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothicleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Donnerstag war es mal wieder soweit. Die Dahlschmitts packten ihren Kram und beschlossen, sich nach Leipzig zu begeben, wo das legendäre Wave-Gotik-Treffen stattfinden sollte.  Dies geschah praktischerweise mit einem Sixt-Auto, da die Bahn für die Ansprüche verwöhnter Studenten und auch Gothics nicht ausreicht. Doch wer kann den Ärger des Dahlmanen ermessen, wenn sich LKWs mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag war es mal wieder soweit. Die Dahlschmitts packten ihren Kram und beschlossen, sich nach Leipzig zu begeben, wo das legendäre Wave-Gotik-Treffen stattfinden sollte.  Dies geschah praktischerweise mit einem Sixt-Auto, da die Bahn für die Ansprüche verwöhnter Studenten und auch Gothics nicht ausreicht. Doch wer kann den Ärger des Dahlmanen ermessen, wenn sich LKWs mit atemberaubender Geschwindigkeit vor den Kühler seines Fiestas drängen? Was kann den Kummer der Schmitt mindern, die fünf Tage auf Kätzchen, die ja die Herrscher aller Universen sind, verzichten muss?<span id="more-257"></span></p>
<p>Nach fünf Stunden auf der fiesen Autobahn erreichten die Dahlschmitts den Zeltplatz, wo sie im usseligen Wetter ihr Zelt aufbauen und ihr Make-up abbauen mussten. Außer sinnlosem Rumeiern gelang unseren Helden nicht viel. Was sollten sie auch tun?<br />
Die guten, guten Menschen im Zelt neben uns sollten noch erwähnt werden. Diese hatten ein &#8220;Katzerl&#8221; zu Hause und ausnahmsweise richtige Musik dabei. Jahrelang musste die Schmitt diese schlimme elektronische Musik neben sich ertragen, doch diesmal war es anders. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am Morgen des ersten Tages ist die Schmitt dann zu dem nordstädtlich angehauchten Hippiezelt geschlurft, mit dem Ziel, Kaffee zu erwerben. Die Schmitt gab diesem chilligen Ort acht von zehn Punkten, da der Kaffee und die Milch Bio waren. Das schäbige Frühstückszelt hingegen stank dagegen ab. 8€ für einen Kaffee mit zwei Brötchen sind einfach zu viel, wenn die Brötchen wie Gummi sind. Über den Kaffee braucht man erst gar nicht zu reden. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Der Kaffee im Heidnischen Dorf ist jedoch exzellent, doch ist der Weg für manchen Partylöwen wohl zu lang.</p>
<p>Die redlichen Dahlschmitts bündelten ihre Kräfte für die kleine Gothicfrau, deren Randalieren und Pöbeln nur noch von ihrer Trinkfestigkeit übertroffen wird, indem sie diesen Tag dem Bildungsbürgergothictum widmeten und ins Museum gingen. Die Schmitt, die einst Kunst-LK hatte, besah sich die verstörenden Bilder von <a href="http://www.neo-rauch-ausstellung.de/" target="_blank">Neo Rauch</a> und begann, pseudointellektuell zu brabbeln. Die Menschen im Museum ertrugen dies nicht und setzen die Dahlschmitts vor die Tür. Angeblich mache das Museum ja um 18 Uhr zu.<br />
Unsere Helden weinten sehr und taumelten mit feuchten Augen in das fragwürdige<a href="http://www.sixtina.de/" target="_blank"> Lokal</a> gegenüber, wo sie der Schmitt ein fieses Getränk gaben, das dem Dahlmann aber schmeckte.</p>
<p>Bevor wir aber in das wunderschöne unauthentische Heidnische Dorf reisen konnten, zwang uns die Internetsucht an ein Gerät im Leipziger Bahnhof. Jene Höllenmaschine beschiss uns aufs Gröbste, sodass Internet in der Fremde nicht möglich war. Die Schmitt rät allen Menschen <a href="http://www.sidewalkexpress.com/DE/start.aspx" target="_blank">diesen Anbieter</a> zu meiden. Wieder weinten die Dahlschmitts bitterlich.<br />
Dieser Kummer war nur in Met zu ertränken, der dummerweise aus Bienenkotze gemacht wird.</p>
<p>Zu später Stunde wühlten sich die Dahlschmitts wie träge Trüffelschweine in ihre Schlafrollen. Bald würden die martialischen Schreie der Gothicfrau über den Zeltplatz hallen. Doch das ist eine andere Geschichte, die in Bälde, aber nicht in Kürze erzählt werden wird&#8230; ;D</p>
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		<title>Eine Frau sieht rot</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 23:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gothicleben]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Doktor Tod duckte sich hinter seinen Aktenschrank und zerrte gleichzeitig an seinem Freund Vampiro, der leichtsinnigerweise noch wie ein Ölgötze dastand. Fassungslos musste er zusehen, wie Asmodina, die Tochter des Teufels, wie eine Gestörte in seinem Labor wütete. Dabei hatte er doch nur einen kleinen Scherz gemacht &#8230;Voller Entsetzen sah er zu, wie Asmodina den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doktor Tod duckte sich hinter seinen Aktenschrank und zerrte gleichzeitig an seinem Freund Vampiro, der leichtsinnigerweise noch wie ein Ölgötze dastand. Fassungslos musste er zusehen, wie Asmodina, die Tochter des Teufels, wie eine Gestörte in seinem Labor wütete. Dabei hatte er doch nur einen kleinen Scherz gemacht &#8230;<span id="more-230"></span>Voller Entsetzen sah er zu, wie Asmodina den gerade frisch eingestellten Laboranten aus Taiwan mit dem Absatz ihrer hochhackigen Pradaschuhe enthauptete. Mit dem Kopf bombardierte sie den ebenfalls niegelnagelneuen Laptop, der noch nicht einmal abbezahlt war. „Warum?“, fragte er sich wieder, als das warme Blut des Taiwanesen in die Tastatur sickerte und es schon etwas angeschmort roch. Vampiro del Mar fing unfreiwillig an zu sabbern. Die wildgewordene Frau war noch nicht fertig. „Doktor Tod, du Sau, komm raus“, brüllte sie, während sie mit Reagenzgläsern nach dem Aktenschrank warf. „Alles für die Katz“, dachte sich der Wissenschaftler. An dieser neuen Schweinegrippevariante hatte er einen ganzen Monat gearbeitet.<br />
Als alle Reagenzgläser verbraucht waren, hielt die Teufelstochter inne, betrachtete ihr blutbesudeltes Kleid und knickte ein wie ein trockener Halm. „Ich bin eine dicke fette Kuh!“, winselte sie, zerrte an ihrem Kleid und brach spontan in Tränen aus. Der Rotz lief ihr aus allen Löchern. Sie weinte gar bitterlich. Zögerlich kamen erst Doktor Tod und dann auch Vampiro del Mar aus ihrem Versteck gekrochen. Gewalt war ja akzeptabel, aber was tat man mit einer weinenden Frau?<br />
„Na, na“, sagte Dr. Tod und tätschelte Asmodina die Schulter. Vampiro kuckte nur doof.<br />
Da ging die Tür auf und Lady X trat ein. „Was ist denn hier los?“, fragte sie in die Runde, ging zu der desolaten Dämonin und reichte ihr eine Packung Tampons sowie ein Taschentuch. „Im Wohnzimmer steht ein schöner Schafgarbentee und gleich gucken wir zwei beide schön ‚Sex and the City‘. Ne Wärmflasche bekommst du auch noch.“ Asmodina trötete in ihr Taschentuch und verließ gehorsam mit Lady X das Labor. „Typisch Männer, ihr seid echt unsensibel“, schalt sie und schloss die Tür. Doktor Tod sah seinen Freund ratlos an. „Und wer macht jetzt die Leiche weg?“</p>
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		<title>Das Blind Date &#8211; eine Geschichte aus der Welt der Schmerzen</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 22:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gothicleben]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Sinistro hatte nach dem misslungenen Date noch tagelang geweint, aber Doktor Tod hatte eine Idee. Er sagte, dass er eine Seite im Internet kenne, wo die Leute wirklich auf Schmerzen stünden. Begeistert begab Sinistro sich dorthin. Er befürwortete die Sklaverei und war froh, dass sie anscheinend neue Anhänger gefunden hatte. Viele Arbeitgeber betrieben heutzutage zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sinistro hatte nach dem misslungenen Date noch tagelang geweint, aber Doktor Tod hatte eine Idee. Er sagte, dass er <a href="http://www.sklavenzentrale.com" target="_blank">eine Seite </a>im Internet kenne, wo die Leute <strong>wirklich</strong> auf Schmerzen stünden. Begeistert begab Sinistro sich dorthin. Er befürwortete die Sklaverei und war froh, dass sie anscheinend neue Anhänger gefunden hatte. Viele Arbeitgeber betrieben heutzutage zwar „Lohnsklaverei“,  was clever, aber nicht dasselbe war. Nach ein paar Tagen hatte Sinistro sein erstes Date. Sie nannte sich „Lucrezia“. Er kannte einst eine Lucrezia, aber er hatte Probleme mit deren Vater gehabt &#8230;<span id="more-215"></span><br />
Er saß also wieder an einem Tisch, diesmal in einem gemütlichen kleinen Restaurant. Die Frau vor ihm war eine Schönheit mit langen roten Locken, und sie trug einen hautengen Lackanzug. Sinistros Gliedchen wurde sofort stämmig. Sabbernd tat er so, als würde er seine Spaghetti verzehren, während er höfliche Konversation betrieb. Die Nudeln verzehrte in Wirklichkeit der kleine Homunkulus, der in seiner Manteltasche wohnte.<br />
Nach einer Weile sah sie ihn verlockend an und sagte, dass sie mit ihm „spielen“ wolle. Das enttäuschte den Vampir, der sich schon auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BDSM" target="_blank">Sex und Gewalt</a> gefreut hatte. Was sollte das? Warum? <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /><br />
Er verbarg seine Enttäuschung und zog eine Spielesammlung aus seinem nimmervollen Beutel, den er immer bei sich trug. Zwei Stunden spielten sie Mensch-ärger-dich-nicht, Dame, Mühle und Fang den Hut. Sinistro fühlte sich verarscht. Die undankbare Frau schmollte auch noch, nachdem sie ihn genötigt hatte, Brettspiele zu spielen. Irgendwann fing sie an zu hibbeln und fragte mit gurrender Stimme, was denn aus dem Plan geworden sei, „miteinander zu spielen“. Sinistro lief rot vor Wut  an und knallte ihren Kopf so rabiat auf die Tischplatte, dass man Knochen splittern hörte und das Blut bis an den Nebentisch spritzte. Panik brach aus.  Der Vampir knallte der benommenen Frau, die dadurch zudem noch –50 auf Kampfwürfe und keine Parade hatte, die aus echten Menschenknochen gefertigte Spielesammlung auf den Kopf und stürmte laut heulend aus dem Lokal. Der Frau allerdings tat alles weh und so durchliefen sie die wollüstigsten Schauer. Das Date hatte sich wirklich gelohnt!</p>
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		<title>Das Blind Date &#8211; eine romantische Geschichte aus der Gothicwelt</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 12:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gothicleben]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Sinistro, der Vampir, fand sich, kurz nach dem Aufstehen, in einem modernen Tanzlokal wieder, wo er einer dunkel gekleideten Schönheit gegenübersaß. Er hatte ihr eine Botschaft geschrieben und sie hatte geantwortet. Das freute den Vampir, der auf der Suche nach einer Gefährtin war, mit der er die Nacht durchstreifen und unsicher machen konnte. Dankbar dachte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sinistro, der Vampir, fand sich, kurz nach dem Aufstehen, in einem modernen Tanzlokal wieder, wo er einer dunkel gekleideten Schönheit gegenübersaß. Er hatte ihr eine Botschaft geschrieben und sie hatte geantwortet. Das freute den Vampir, der auf der Suche nach einer Gefährtin war, mit der er die Nacht durchstreifen und unsicher machen konnte. Dankbar dachte er an seinen Freund Vampiro del Mar, der ihm den Tipp mit dem Internet gegeben hatte. Doktor Tod hatte ihm dann geholfen, seinen Computer zu kaufen und ihn auch angeschlossen. Für irgendetwas musste so ein Doktortitel ja auch gut sein. <span id="more-206"></span>Sinistro wurde dann auf einer <a href="http://www.gothic-single.de" target="_blank">Singleseite für Geschöpfe der Nacht</a> fündig. Sie hatte in ihrer Beschreibung angegeben, dass sie „eine Vampirin“, „verrückt XD“ und „schmerz geil“ sei. Sie hatte passenderweise den Namen „Vampirlady“ gewählt. Sie würden also wunderbar zusammenpassen. Auch Sinistro war ein Vampir. Er hatte seit der Französischen Revolution nicht mehr alle Latten am Zaun und fand es inspirierend, seine Opfer noch ein bisschen zu piesacken, ehe er ihnen den Rest gab.<br />
Doch die erste Überraschung kam bald. „Ich bin die Andrea“, sprach die Schönheit, und er konnte ihren Puls spüren, als sie ihm die Hand gab. „Das ist Beschiss, die lebt ja noch“, dachte der Vampir und begann sich schon ein wenig zu ärgern. Doch ihr üppiger Ausschnitt und das fast durchsichtige Spitzenkleid versöhnten ihn. „Was nicht ist, kann ja noch werden“, beruhigte er sich.<br />
Sie begannen über Hobbys zu sprechen und unser Held fing an, von der Alchemie und Blutmagie zu schwärmen, wovon „die  Andrea *hihi*“ keine Ahnung hatte. Sie sei Model, erzählte sie, sie liebe Shoppen und tanze gern. Sinistro langweilte sich. In ihren Gedanken las er, dass sie bei Rewe an der Kasse saß und „Blutengel“ liebte.  Die Gruppe kannte er nicht, hatte aber von dem Musikkritiker Doktor Tod erfahren, dass diese Musik ähnlich wie die David Hasselhoffs sei. Er krallte sich also an der Hoffnung fest, dass auch sie geistig marode war, und entschied sich zu einem Experiment. Hoffentlich verstand sie Spaß. Er holte also seinen Dolch heraus, nagelte ihre Hand an den Tisch und freute sich über den gelungenen Streich. Ihre panischen Schreie überzeugten den Vampir jedoch, dass sie nicht die Frau fürs Leben war, und er verließ das Lokal. Er vergaß zu bezahlen.</p>
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