Archive for the Category »Gesellschaft «

Weihnachten und so…

Wie jedes Jahr ist mal wieder Weihnachten. Der verwöhnte Mensch heutiger Zeiten verbindet damit exzessives Geschenkekaufen und dionysische Völlerei. Was soll das?

Der Heiland ist geboren, so sagt man. Genau in diesen Tagen hat ein kleiner Bub das Licht der Welt erblickt, der uns allen die Erlösung bringt. Dies ist der eigentliche Grund zum Feiern. Erlösung? Hä?
Gerade schauen der kleine Malte und der kleine Kevin mit schockierten Gesichtern von ihren neuen Spielekonsulen auf. Was soll der heutige Vorpubertierende denn mit Erlösung anfangen? Gut, dass so ein Schrott nicht unterm Baum liegt.
“Schau mal, Jean-Baptiste, hier ist auch noch ein Paket Vergebung dabei!” Ach, du Schande, und auch noch Socken.
Seien wir mal ehrlich, der Kommunions-/Konfirmationsunterricht hat die kleinen Racker unzureichend über Religion aufgeklärt. Der Gewinn dieses oft lästigen Unterfangens liegt im materiellen Gewinn. Wie glücklich die Kleinen an ihren neuen PCs sitzen. :D more…

Popcorn, Seifenblasen und ein neuer AStA

Da das “Revolutionär Sozialistische Forum” schon fleißig war und einen Bericht abgegeben hat, darf auch die Schmitt nicht ruhen.

In der Tat wurde nach den Stupa-Wahlen ein neuer AStA gewählt. Nun heißt es im RSF-Artikel: “In einer ungeheuerlichen Mißachtung des höchsten beschlußfassenden Gremiums der Studierendenschaft wurde von der erdrückenden Mehrheit des Bürgerblocks zunächst jede Frage, jede kritische Anmerkung, jeder Ansatz einer Debatte unter Zuhilfenahme von Geschäftsordnungsanträgen im Keim erstickt.”

Dies hört sich wirklich nicht nett und kollegial an. Was ist da passiert? “Wie ist dieser Affront zu erklären? War er ein Audruck der gereizten Stimmung angesichts der vorzeitigen Veröffentlichungen einzelner Personalia und schließlich des Koalitionsvertrages?”, fragt sich das RSF in seinem Blogeintrag. Die Schmitt denkt nicht, dass dies der Stein des Anstoßes war. Sicherlich sollten dem Doppelagenten die Hammelbeine langgezogen werden, aber das ist eigentlich ein Fliegenschiss.
Die Stimmung war schon vorher nicht gut. more…

Der Gelprinz und das Plagiätchen

Die Schmitt, die “mühevollst” an ihrer Magisterarbeit schreibt, muss jetzt auch ein paar Worte zu dem jungen Freiherr von Guttenberg sagen.

Zum Beispiel: Ätsch!

Ich habe es schon lange gewusst, da kann etwas nicht stimmen. Dieses beschwingte Joggen zum Bundeswehrhubschrauber, diese Frisur (Männer sollten eh keine Frisuren haben) und dieses aasige Lächeln. Dieses anbiedernde Repräsentieren mit seiner päderastenjagenden Gattin in Afghanistan… Es brachte einen zum Würgen.

Der Eklat mit der zusammenkopierten Doktorarbeit weckt natürlich  große Schadenfreude. Doch es ist nicht nur der Hass auf den glitschigen Gegelten, der die kollektive Schadenfreude, gerade im Netz hervorruft, sondern der Hass auf einen Prototypen. Der schmierige Freiherr steht als Repräsentant für alle geschniegelten Individuen dieses Planeten. Wer kann sich nicht vorstellen, wie er uns mit Dominosteinen unsere Versorgungslücke visualisiert oder uns einen minderwertigen Kleinwagen andreht?

Bringt ihn diese Geschichte zu Fall? – Wahrscheinlich nicht. Der typische Bildzeitungsleser hat einfach kein Langzeitgedächtnis. Aber können wir uns eine Weile im Licht seiner Blamage sonnen? -Auf jeden Fall! ;)

Übrigens: Inzwischen wurden Plagiate auf 247 Seiten gefunden. Hier kann man es schön sehen. Es ist einem ein inneres Blumenpflücken. <3

Krawall und Remmidemmi – der Hartz-4-Nachbar

Hartz 4 ist heutzutage ein kniffeliges Thema. Ist es nun zu viel oder zu wenig Geld? Ab wann ist eine gesellschaftliche Teilhabe nicht mehr möglich? Und immer so weiter.

Die Schmitt wendet sich jetzt einer bestimmten Spezies zu: dem Hartz-4-Randalierer.
In diesem leidvollen Artikel wird unsere Heldin ihre Erfahrungen, geprägt durch ein Leben und Arbeiten im sozialen Brennpunkt, darstellen.
Eine erschütternde Wahrheit ist leider, dass Sat1 und Co. in ihren Gerichtssendungen und bei Sendeformaten wie der Supernanny noch nicht einmal übertreiben müssen. Glaubt mir, ich war dabei. more…

Inzest – ein No-Go?

Die Schmitt wurde heute informiert, dass die Grüne Jugend Brandenburg und Niedersachsen  einen Antrag gestellt hat, § 173 des Strafgesetzbuches abzuschaffen. Liebe unter Verwandten, sofern es sich nicht um Kindesmissbrauch handle, solle legalisiert werden. Spontan verursacht diese Vorstellung sicher ein „Igitt“, besonders bei Menschen,  die Bruder und Schwester haben. Die Schmitt als leidendes Einzelkind hat natürlich wenig Vorstellung von Familienbanden.
Wie dem auch sei, die Frage ist: Kann man aufrichtig Liebende davon abhalten, die Liebe auch körperlich zu vollziehen? Darf der Staat sich in das Liebesleben von Menschen einmischen, wenn niemand verletzt wird?
Für ein Verbot spricht sicherlich,  dass die Kinder von Geschwistern nicht nur körperliche Probleme haben können, sondern auch in der Schule und im sonstigen Umfeld unter Hänseleien leiden könnten.
Eine Identitätskrise ist so gut wie sicher, wenn die Beleidigung „deine Eltern sind Geschwister“ auch noch zutrifft. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Jugendamt durch eine solche Familienkonstellation nicht weniger zu tun haben wird. more…

Avaritia non pruriosa est – oder warum Geiz echt ungeil ist

Eigentlich sollte jedem klar sein, dass man in der Regel für Rotz nur Rotz zurückerhält. Das ist ein Naturgesetz. Der Stein der Weisen, der buchstäblich aus Scheiße Gold machen kann, ist wirklich nur eine Legende. Und eigentlich schreibe ich diesen Blogeintrag auch nur, um LIDL zusätzlich einen reinzuwürgen. ;)
Die Hauptarbeit hat der wackere Undercoverkämpfer Günther Wallraff schon übernommen, wie man hier lesen kann. Danke, Günther. ;)

Mir ist allerdings unverständlich, wie Menschen, die nicht wirklich arm sind (ja, auch Studenten) alles immer nur schön billig haben wollen. So! ;)

Wuppertal brennt – Hörsaal 21 ist besetzt

Puh, das hört sich wirklich militant an. Was ist denn geschehen? Brennen Mülltonnen? Werfen vermummte Irre Steine?

Nein, eben nicht. Bei dem zweiten Wuppertaler Bildungsstreik wird für die schönste Hauptsache der Welt gestritten und zwar für die Bildung. Diese musste unter der Einführung des Bachelor/Mastersystems ganz schön leiden. Das liegt unter anderem daran, dass das Studium extrem verkürzt wurde und die konstruktive Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten stupidem Auswendiglernen weichen musste. Wer mit diesem Lernpensum noch arbeiten muss, hat die sprichwörtliche „Arschkarte“ gezogen. Zu dem Prüfungsdruck kommt noch der Kampf mit den Formalitäten, den die Schmitt auch schon erleben musste. Durch die Gnade des früheren Abiturs war es der Schmitt allerdings möglich, sich noch in dem für Geisteswissenschaften besser geeigneten Magisterstudiengang einzuschreiben. Ende 2011 wird er aber endgültig sein Ende finden. :( more…

“Nicht in der Öffentlichkeit” – oder “Der Saunabesuch”

Die Schmitt geht gern in die Sauna. Es ist gesund, das Bindegewebe wird gestrafft, und alles riecht lecker.
Die Ruhebereiche bieten Oasen der Entspannung, das alles ist sozusagen der Urlaub des kleinen Mannes –- oder aber der kleinen Frau. ;)

Es könnte aber das Paradies sein, wenn die Saunaregeln oder zumindest die normalen Regeln des Anstandes eingehalten würden. Der Umgang mit anderen Menschen will gelernt sein, aber viele arme Leute haben in der Schule des Lebens leider ein “ungenügend”. Ab in die Ecke und schämt euch!

Die Schmitt konnte der Dinge drei erkennen:

Lesen will gelernt sein. Eine offenbar pädagogisch wenig geschulte Frau nahm –– entgegen den Regeln –– ihr ca. dreijähriges Kind mit in die Sauna. Was die Schmitt von einem kleinen Lärmproduzenten in einer Flüsterzone hält, davon brauchen wir ja nicht mehr reden. ;)
Später trafen wir diese Frau mit ihrem greinenden und sich wehrenden Kind im Vorraum einer extrem heißen und dunklen 110-Grad-Sauna. Das Kind hatte wenig Freude an dieser Tätigkeit. Was für eine Überraschung!
Wie kann man eine schöne heiße Sauna verschmähen, wenn nebenan nur so ein Scheiß-Spaßbad ist. Also bitte…

Verwunderlich ist auch, dass fremde Menschen extrem zutraulich werden, wenn es darum geht, noch einen Platz beim Aufguss zu ergattern. Ruhe, Erholung und vor allen Dingen Platz sind Luxus. Wer täglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, der wird wissen von welchem Umstand wir –– das königliche Wir –– hier sprechen.
Das Gefühl für Nähe und Distanz scheint nicht allen Menschen ein Grundbedürfnis zu sein.

Aber nun kommt der Höhepunkt dieses Blogeintrages und das absolute Pfui des Abends. Pfui!
Wir konnten ein übersichtliches kleines Rudel südländischer Herren ausmachen, denen jegliche Contenance abging. Wollen wir nicht über ihre Dickheit und ihre Ganzkörperbehaarung reden, darüber sieht eine Dame in der Sauna hinweg. Wir wollen über das Betasten der eigenen Geschlechtsorgane “in der Öffentlichkeit” (ein oft benutzter Ausspruch der Schmitt) reden. Was soll das? Ist das kulturell geprägt? Und wenn –– kann die eigene Prägung nicht überwunden werden?

Direkte sexuelle Handlungen sind in einer Sauna verboten. Kann das ständige Betasten der eigenen Geschlechtsteile nicht auch schon so gesehen werden? Und was würden diese Menschen davon halten, wenn wir uns im Allerheiligsten rumpuhlen und es dann an unser Handtuch schmieren würden?

Liebe Betroffene: Falls ihr dies lest, so bedenkt, dass ihr durch das Ziehen am eigenen Geschlechtsorgan nicht besser dasteht, ihr könntet viele Sympathien verlieren und gar als obszön und barbarisch gelten. Ja, wirklich!

Abgesehen davon war der Saunabesuch aber wirklich erquickend und der Großteil der Menschen höflich und distanzbereit. Man sollte schließlich auch mal was Positives schreiben. Sonst sieht es ja aus, als würde die Schmitt nur meckern. Das sollte man vermeiden. ;)

Die Blechtrommel 2008

Die Schmitt, von argem prämenstrualem Kopfgrimmen geplagt, beschloss, die Apotheke ihres Vertrauens aufzusuchen, um dort Erleichterung zu suchen, denn alle Kopfschmerzmittel waren zur Neige gegangen. Glücklich, dort Verständnis und Drogen gefunden zu haben, eilte unsere Heldin noch in einen Supermarkt. “Das erledigt sich ja alles nicht von allein”, dachte sie sich, während ihr edles Haupt noch ein wenig pochte.

Doch der brüchige Anschein der Normalität sollte nicht anhalten. Die scheinbare Ruhe war nur eine trügerische Illusion.
Gerade stand die Protagonistin dieser Geschichte noch ahnungslos zwischen allerlei Waren herum, da geschah das Unsägliche: Ein gräßlicher Gnom mit verschmiertem Maul wurde in einem Gefährt um die Ecke gefahren, frontal auf die Schmitt zu. Geschoben wurde er von einer Sklavin, die die garstige Kreatur scheinbar durch Geisteszauber überwältig hatte. Während die Schmitt sich noch vor Angst hinter ein Regal kauerte, deutete das dämonische Wesen auf ein Regal, dessen Waren es interessierten. Als seine Dienerin seinem Wunsch nicht schnell genug entsprach, öffnete das Geschöpf sein blutrotes Maul. Die Schmitt wimmerte noch: “So lass doch ab, so lass doch ab”. Der Gnom, dies sehend, hielt kurz inne und verzog seine riesige Mundpartie zu einem diabolischen Lächeln.

Die nächsten Geschehnisse kann ich kaum niederschreiben, so sehr zittern meine Hände.

Ein gräßlicher Schrei ertönte, der die Erde beben ließ, so schrill, und gleichzeitig ging er auch durch alle Knochen. Die Schmitt fiel zu Boden und blutete aus Ohren und Nase, war drei Runden benommen und ließ den guten Fisch, der ja nur drei Punkte hat und von dem man so viel essen kann, wie man will, fallen. Sie taumelte orientierungslos in Richtung  Gemüseabteilung, was schlimmere Schäden verhinderte, da sie sich nicht mehr im Epizentrum des markerschütternden Schreies befand. Zusammengebrochen im Rosenkohl sah sie, wie in der Spirituosenabteilung alle Flaschen platzten und einigen Kunden des Supermarktes allerlei Gliedmaßen abtrennten. Angestellte nutzen den Alkohol, um Wunden zu desinfizieren, und brannten die Armstümpfe mit Fackeln aus. Ein Kleriker wurde gerufen, der den Schwerverletzten den letzten Segen geben  und auch den Urheber des Schreis bannen sollte.

Der diabolische Gnom beschloss derweil, nicht mehr zu wachsen. Danach klatschte er in seine pummeligen Hände und lachte glücklich über sein grausames Werk. Inzwischen hatte er eine Capri-Sonne erhalten und saugte daran. Sein Schreien musste er zwangsläufig einstellen.
Er gab seiner Sklavin ein Zeichen, dass er zur Weiterfahrt bereit sei. Sie hatte einige Schwierigkeiten, denn das Gefährt ließ sich nicht sofort problemlos über die Leiche einer alten Frau bewegen. Als es dann glückte, verließ das unselige Gespann den Laden. Bezahlt hatten sie nicht, doch der Filialleiter, von Gedärm besudelt, beschloss, dass der Kunde König sei.

Auch die Schmitt, die ihre Blutung mit einer Küchenrolle stillte, beschloss, nicht länger zu bleiben, sammelte ihren Fisch ein und vergaß, zu bezahlen.
Wo die Moral dieser Episode ist, mag ein jeder selbst beurteilen.

Pro-Ana und Pro-Mia – oder meine Antwort auf die “Knochenlutschergöttin”.

Hey, ihr Leute da draußen!
Ihr stimmt dem Schmitti doch zu, wenn es behauptet, dass es wirklich schwerwiegende Probleme auf der Welt gibt? Doch der weibliche Teil der westlichen Welt ist scheinbar damit beschäftigt, irgendwelchen Scheiß im TV zu sehen, sich fett wie ein Elefant zu fühlen und dämlichen Modetrends hinterher zu rennen. Manchmal sieht man auch junge Typen, die ernsthaft mit Strassohrringen herumlaufen. Das sieht ganz schön bescheuert aus, aber das geht jetzt am Thema vorbei…

So richtig kranke Scheiße ist nämlich die Pro-Ana- und Pro-Mia-Bewegung, denn dort wird ein ungesundes Ideal hoch gehalten. Das Klientel wähnt sich elfenhaft, will leicht wie ein Ballon schweben und glaubt, erst dann den erotischen Wünschen der Herren zu entsprechen, wenn die Knochen klappern. Dabei ist das überhaupt nicht sexy, hier stimme ich meiner Mitschwester Alia zu, die sich hier mit dem Thema auseinander setzt. Ehrlich gesagt, wenn ich die dürren Hippen sehe, dann möchte ich nach einem Paladin rufen, damit er die Untoten vertreibt. Wenn kein Paladin da ist, dann tut es vielleicht auch ein Kleriker ab Stufe 8. Oder ein mächtiger Feuerball. ;) more…

  • Facebook

  • Twitter

  • Librarything

  • Meta

78982 Seiten angezeigt, 107 heute
33641 Besuche, 48 heute
FireStats icon Powered by FireStats
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: