Archive for the Category »Gesellschaft «

Perlen des Journalismus – Teil 1

Viel hat sich bei der Schmitt getan. Sie heiratete den Dahlmann und erlebte die Freuden der Arbeitswelt. Während der Leser auf Wuppermond Kulturelles über Wuppertal und die nähere Umgebung erfährt, ist dieses Blog – auf vielfachen Wunsch – wieder den Hürden und Freuden des Alltags gewidmet. Hier ist der erste Beitrag nach langer Zeit.

Pünktlich zum Frühlingsanfang weinte der Himmel bitterlich. Die Schmitt, die passend zum Tag ein Frühlingsfest einer Grundschule besuchen sollte, dachte an das Geld. Ein kaputter Auspuff, vier fette Katzen und ein studentischer Ehemann wollen finanziert werden, dachte die pummelige Lokaljournalistin aus Wuppertal.

In der Turnhalle standen bereits acht hoch motivierte Grundschüler für ein Foto bereit. „Was habt ihr denn Schönes gebastelt?“, heuchelte die Schmitt mit mühsam verstecktem Desinteresse. „Ungeachtet unserer begrenzten Fähigkeiten – schließlich sind wir Kinder – haben wir diese Kunstwerke hier angefertigt. Hier sehen Sie stümperhaft bemalte Eier und komische kleine Anhänger aus Ästen. Wollen Sie einen davon erwerben? Die kosten auch nur einen Euro“, sagte Leander-Steven (10) aus der Klasse 4b. Die Schmitt hatte sich aber bereits der Direktorin zugewandt, war es doch bekannt, dass Journalisten für Kaffee und Kuchen keinen Heller bezahlen mussten. Für diesen zusätzlichen Lohn schrieb sie eifrig mit. Danach rieb sich unsere Heldin die Reste des von Eltern gespendeten Schokoladenkuchens aus dem Gesicht und überließ die Grundschule ihrem Schicksal.

Nicht das Hühnchen! – Demo gegen Massentierhaltung

Die Schmitt möchte ihre imaginären Leser auf eine Demo, die morgen um 11:55 Uhr vor den allseits bekannten City Arkaden in Wuppertal Elberfeld stattfinden wird, hinweisen.
„Eingeladen ist jeder Mensch, der gegen Massentierhaltung ist“, heißt es auf der Facebookseite. Anlass zur Erregung gab übrigens ein Bauer, der noch ein paar tausend Hühner in seinen Stall stopfen will. Der WZ-Artikel dazu ist hier zu finden.

DEMO_gegen_Massentierhaltung

Auch wenn du, lieber Leser, gerne mal ein Huhn oder das, was aus denen so rauskommt,verspeist, solltest du ein Zeichen gegen Massentierhaltung setzen. Entweder, indem du keine Produkte aus Massentierhaltung kaufst oder morgen auf diese Veranstaltung gehst.

Warum vegan? – ein leicht verspäteter Bericht über die Freuden des fleischfreien Grillens

Eigentlich sollte dieser Artikel ja in die WZ, doch andere Wuppertaler Dinge waren immer aktueller und auf einmal ist es Herbst. Da das Ganze aber schon gelesen werden sollte, geht der ganze Spaß an die imaginären Leser. Probiert mal das Rezept aus, es schmeckt sehr lecker.

Veganes Grillen – für Mensch, Tier und Umwelt

Immer mehr Menschen entscheiden sich – aus gesundheitlichen oder aber aus Gewissensgründen für eine fleischlose Ernährung. Veganer gehen aber noch weiter und lehnen jegliche Nutzung tierischer Produkte ab. Die steigende Menge der veganen Produkte in den Supermärkten zeigt, dass vegane Ernährung immer beliebter wird. Im Zuge dieser Bewegung wurde Samstag, den 03.08. ein veganes Grillen auf der Hardt organisiert. Bei dieser privaten Veranstaltung konnten sich Veganer untereinander austauschen und auch Nichtveganer hatten die Möglichkeit, diverse vegane Grillgüter, aber auch Salate zu probieren.

Was genau sind die Gründe für eine vegane Ernährung?

Sophie (31), lebt aus ethischen, aber auch aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen vegan. „Vegane Ernährung ist nicht nur die gesündeste, sie verzichtet auch. Nicht auf Genuss und Abwechslung, sondern auf Tierleid, Tötung und Qualprodukte“, erzählt sie. Da auch die Milcherzeugung auf einer nicht artgerechten Haltung beruhe und da es genug pflanzliche Alternativen zu Kuhmilch gebe, sei sie Veganerin und nicht Vegetarierin.
Petra (47) ergänzt, dass Veganer keine „fanatischen Tierschützer“ seien, sondern dass der Veganismus eine Bewegung für „Mensch, Tier und Umwelt“ sei. Eine tierproduktfreie Ernährung empfinde auch sie als gesünder. Zudem diene eine fleischfreie Ernährung dazu, den Welthunger zu bekämpfen.

Der vegane Grillteller

Die Vielfalt der Speisen beim veganen Grillen ist enorm. Bratwürstchen, Schnitzel und leckere Steaks sind vorhanden. Der einzige Unterschied ist, dass diese Grillprodukte aus Soja- und Weizeneiweiß bestehen. Für Soßen und Zaziki gibt es ebenfalls in jedem größeren Supermarkt vegane Alternativen. Auch für den Nachtisch ist gesorgt, da man natürlich ohne Kuhmilch und Eier backen kann. Das vegane Grillen war für alle Beteiligten ein kulinarischer Erfolg. Der Aktivkreis plant nach der positiven Resonanz des veganen Grillfests weitere Treffen.

Rezept: Vegane Grillspieße

Man nehme: ein Paket Tofu, Orangensaft, Sojasoße, Paprika, Ananas, Erdnuss-Soße, Salz und Pfeffer.

1. Den Tofu sollte man ein bis zwei Stunden in Sojasoße und Orangensaft marinieren. Hier kann man schon mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Man nehme ein Spießchen und stecke abwechselnd Paprika, Ananas (oder anderes Gemüse) und marinierten Tofu darauf.

3. Auf den Grill legen, bis der Tofu knusprig und leicht braun ist. Mit Erdnuss-Soße servieren. Guten Appetit!

Die Mumien von Palermo – ein interdisziplinäres Forschungsprojekt

Liebe imaginäre Leser, sicherlich könnt ihr euch noch an meinen Artikel über Geisteswissenschaftler in der Campuspolit erinnern. Nein? Etwas anderes hätte ich von euch Lumpengesindel auch nicht erwartet. Wie dem auch sei. Der wackere Jörg Scheidt, seines Zeichen Archäologe hat ein sehr interessantes Projekt in Palermo, über das die Schmitt nur allzu gern berichtet. Aus Interesse und geisteswissenschaftlicher Solidarität.

Die Mumien von Palermo – ein interdisziplinäres Forschungsprojekt

Derzeit befinden sich in den Katakomben des Kapuzinerklosters von Palermo ungefähr 2000 Mumien, die zum größten Teil noch nicht untersucht worden sind. Ziel des Projekts ist die Untersuchung und letztendlich auch der Erhalt der sich dort befindlichen Mumien. Auch die Kirchenbücher sollen digitalisiert und der Nachwelt erhalten bleiben. Das Forschungsteam besteht aus Dr. Mark Benecke (Untersuchung der Mumien), Jörg Scheidt M. A. (Projektleitung, Archäologische Untersuchung und Projektkoordnation) und der Dipl. Biologin Kristina Baumjohann (Untersuchung der Mumien). Das Projekt wurde von der  Carl-Duisberg-Stiftung finanziell unterstützt.

Neuigkeiten und interessante Fakten finden sich auf der Facebookseite des Projekts. Interessant könnte auch ein Beitrag auf NTV sein, der sich intensiv mit jenen toten Menschen beschäftigt. Wer am Montag, um 23.15 Uhr noch nicht die müden Äuglein schließen möchte, kann sich diesen überaus erbauenden Bericht mal ankucken. Hier ein kleiner Vorgeschmack. Also, liebe Leser, ihr wisst, was ihr zu tun habt. Oder auch nicht. Wie auch immer.

Die Qual der Wahl – oder die schöne neue Welt der Wahlwerbung

Die Unizeitung Blickfeld hat das schon geblickt.(Wortwitz- höhö) Eigentlich ist es ja ein bisschen spät für eine tiefgreifende Analyse der Wahlwerbung zu den Stupa-Wahlen an der Bergischen Universität. Aber nicht zu spät. Es ist noch Zeit, die absurdesten und kreativsten Machwerke zu bestaunen.

Die LHG – angeführt von dem umstrittenen vom Volk geliebten Jungpolitiker Carsten Dahlmann, der zufällig der Lebensgefährte der Schmitt ist – setzt auf unverhohlene Niedlichkeit. Das ist uns lieb. Völlig objektiv.

Die PARTEI- deine Lieblingsliste, deren Erzfeinde scheinbar die LHG-Gruppen sind, konterte mit diesem Gegencomic. Auch eine ganz drollige Idee. Viel Wahlkampf hat man von ihnen leider nicht gesehen. Was war da denn los? 😉

Die Gruppe Intal, angeführt von dem Kleinenbennen spricht der Schmitt mit seinen Beiträgen aus dem Herzen. Das eigens für die Schmitt entworfene Wahlplakat muss aber leider unter den Tisch fallen. Macht nichts. Dieses hier ist auf jeden Fall epochal.

Sehr hübsch ist auch, wie sich die einzelnen Gruppen aufeinander beziehen. Die Piraten konterten mit „One does not simply use Internet Memes“ hielten sich aber bedauerlicherweise ansonsten zurück.

Der RCDS fiel vor allem durch den inflationären Gebrauch von blauer Kreide auf, war aber bis auch die drastischen Übertreibungen seiner Verdienste im Programm wenig kreativ.

Die Jusos waren nett, aber bis auf den Sangria-Tag, den die Schmitt verpasst hat, auch nicht so doll. Li-la-Langweilig. Ihr Text in der aktuellen Campuspolit kommt dennoch ganz symphatisch rüber.

Der Rest- der BTS und die Partyfraktion- fiel der Schmitt nicht so sehr auf. Die Campuszeitung Blickfeld hat aber auch noch etwas geschrieben, was man hier lesen kann.

Wer jetzt noch nicht wählen war, sollte das morgen noch tun. Die Schmitt drückt ihr Knicksenkfüßchen für die besten Kandidaten. 😀

Weihnachten und so…

Wie jedes Jahr ist mal wieder Weihnachten. Der verwöhnte Mensch heutiger Zeiten verbindet damit exzessives Geschenkekaufen und dionysische Völlerei. Was soll das?

Der Heiland ist geboren, so sagt man. Genau in diesen Tagen hat ein kleiner Bub das Licht der Welt erblickt, der uns allen die Erlösung bringt. Dies ist der eigentliche Grund zum Feiern. Erlösung? Hä?
Gerade schauen der kleine Malte und der kleine Kevin mit schockierten Gesichtern von ihren neuen Spielekonsulen auf. Was soll der heutige Vorpubertierende denn mit Erlösung anfangen? Gut, dass so ein Schrott nicht unterm Baum liegt.
„Schau mal, Jean-Baptiste, hier ist auch noch ein Paket Vergebung dabei!“ Ach, du Schande, und auch noch Socken.
Seien wir mal ehrlich, der Kommunions-/Konfirmationsunterricht hat die kleinen Racker unzureichend über Religion aufgeklärt. Der Gewinn dieses oft lästigen Unterfangens liegt im materiellen Gewinn. Wie glücklich die Kleinen an ihren neuen PCs sitzen. 😀 more…

Popcorn, Seifenblasen und ein neuer AStA

Da das „Revolutionär Sozialistische Forum“ schon fleißig war und einen Bericht abgegeben hat, darf auch die Schmitt nicht ruhen.

In der Tat wurde nach den Stupa-Wahlen ein neuer AStA gewählt. Nun heißt es im RSF-Artikel: „In einer ungeheuerlichen Mißachtung des höchsten beschlußfassenden Gremiums der Studierendenschaft wurde von der erdrückenden Mehrheit des Bürgerblocks zunächst jede Frage, jede kritische Anmerkung, jeder Ansatz einer Debatte unter Zuhilfenahme von Geschäftsordnungsanträgen im Keim erstickt.“

Dies hört sich wirklich nicht nett und kollegial an. Was ist da passiert? „Wie ist dieser Affront zu erklären? War er ein Audruck der gereizten Stimmung angesichts der vorzeitigen Veröffentlichungen einzelner Personalia und schließlich des Koalitionsvertrages?“, fragt sich das RSF in seinem Blogeintrag. Die Schmitt denkt nicht, dass dies der Stein des Anstoßes war. Sicherlich sollten dem Doppelagenten die Hammelbeine langgezogen werden, aber das ist eigentlich ein Fliegenschiss.
Die Stimmung war schon vorher nicht gut. more…

Der Gelprinz und das Plagiätchen

Die Schmitt, die „mühevollst“ an ihrer Magisterarbeit schreibt, muss jetzt auch ein paar Worte zu dem jungen Freiherr von Guttenberg sagen.

Zum Beispiel: Ätsch!

Ich habe es schon lange gewusst, da kann etwas nicht stimmen. Dieses beschwingte Joggen zum Bundeswehrhubschrauber, diese Frisur (Männer sollten eh keine Frisuren haben) und dieses aasige Lächeln. Dieses anbiedernde Repräsentieren mit seiner päderastenjagenden Gattin in Afghanistan… Es brachte einen zum Würgen.

Der Eklat mit der zusammenkopierten Doktorarbeit weckt natürlich  große Schadenfreude. Doch es ist nicht nur der Hass auf den glitschigen Gegelten, der die kollektive Schadenfreude, gerade im Netz hervorruft, sondern der Hass auf einen Prototypen. Der schmierige Freiherr steht als Repräsentant für alle geschniegelten Individuen dieses Planeten. Wer kann sich nicht vorstellen, wie er uns mit Dominosteinen unsere Versorgungslücke visualisiert oder uns einen minderwertigen Kleinwagen andreht?

Bringt ihn diese Geschichte zu Fall? – Wahrscheinlich nicht. Der typische Bildzeitungsleser hat einfach kein Langzeitgedächtnis. Aber können wir uns eine Weile im Licht seiner Blamage sonnen? -Auf jeden Fall! 😉

Übrigens: Inzwischen wurden Plagiate auf 247 Seiten gefunden. Hier kann man es schön sehen. Es ist einem ein inneres Blumenpflücken. <3

Krawall und Remmidemmi – der Hartz-4-Nachbar

Hartz 4 ist heutzutage ein kniffeliges Thema. Ist es nun zu viel oder zu wenig Geld? Ab wann ist eine gesellschaftliche Teilhabe nicht mehr möglich? Und immer so weiter.

Die Schmitt wendet sich jetzt einer bestimmten Spezies zu: dem Hartz-4-Randalierer.
In diesem leidvollen Artikel wird unsere Heldin ihre Erfahrungen, geprägt durch ein Leben und Arbeiten im sozialen Brennpunkt, darstellen.
Eine erschütternde Wahrheit ist leider, dass Sat1 und Co. in ihren Gerichtssendungen und bei Sendeformaten wie der Supernanny noch nicht einmal übertreiben müssen. Glaubt mir, ich war dabei. more…

Inzest – ein No-Go?

Die Schmitt wurde heute informiert, dass die Grüne Jugend Brandenburg und Niedersachsen  einen Antrag gestellt hat, § 173 des Strafgesetzbuches abzuschaffen. Liebe unter Verwandten, sofern es sich nicht um Kindesmissbrauch handle, solle legalisiert werden. Spontan verursacht diese Vorstellung sicher ein „Igitt“, besonders bei Menschen,  die Bruder und Schwester haben. Die Schmitt als leidendes Einzelkind hat natürlich wenig Vorstellung von Familienbanden.
Wie dem auch sei, die Frage ist: Kann man aufrichtig Liebende davon abhalten, die Liebe auch körperlich zu vollziehen? Darf der Staat sich in das Liebesleben von Menschen einmischen, wenn niemand verletzt wird?
Für ein Verbot spricht sicherlich,  dass die Kinder von Geschwistern nicht nur körperliche Probleme haben können, sondern auch in der Schule und im sonstigen Umfeld unter Hänseleien leiden könnten.
Eine Identitätskrise ist so gut wie sicher, wenn die Beleidigung „deine Eltern sind Geschwister“ auch noch zutrifft. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Jugendamt durch eine solche Familienkonstellation nicht weniger zu tun haben wird. more…

  • Facebook

  • Librarything

  • Edle Spende

    Spende für die Schmitt
    Other Amount:
    Blöder Spruch dazu?:
  • Meta

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen