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Met und Miezen und ein riesiges Walhalligalli – Feuerschwanz im LCB

Am 01.11. ist es wieder so weit. Die allseits durch „Met und Miezen“ bekannte Mittelalter-Folk-Comedy-Band kommt, um alle Wuppertaler Maiden und Recken zu beglücken. Ja, das kann man auch zweideutig sehen. Freuen wir uns auf zotige Späße, die meilenweit unter der Gürtellinie liegen, auf den attraktiven Prinz Hodenherz, seine Mannen und und natürlich die Miezen, die selbstverständlich auch wieder mitkommen dürfen, zu uns, nach Wuppertal. 😀

Wer die Truppe noch nicht kennt, der wird sich natürlich fragen, was diese Leute überhaupt so machen. Die Legende, die das alles erklären kann, hat die Schmitt auf Wikipedia gefunden:

„Auf der Suche nach Reichtum und Heldentaten brach der Hauptmann 1223 auf, um sich den Kreuzzügen anzuschließen. Er begegnete in einem Freudenhaus in Jericho den anderen Recken und gemeinsam beschlossen sie, lieber wieder in die Ruine der Burg Feuerschwanz zurückzukehren und ihrer gemeinsamen Leidenschaft für Minne, Met und Miezen zu frönen. Dort trieben sie es allerdings etwas zu bunt, so dass sie von einer auf Rache sinnenden Hexe dazu verflucht wurden, erst Ruhe zu finden, wenn es ihnen gelingt, im Laufe eines Jahres sechs nahezu unlösbare Aufgaben zu erfüllen. Da dies bisher von Jahr zu Jahr gescheitert ist ist der Haufen nun seit fast 800 Jahren auf Tour.“ more…

Mehr von der RingCon…

bevor es veraltet ist. 😉

Hier sind noch einige Fotos, die der wackere Carsten Ace Dahlmann geschossen hat. Bei erbärmlichen Lichtverhältnissen. Damit das Lumpengesindel was zum Gucken hat:

Kennt jemand diesen jungen Mann?
[Lyrik] Dieser spielte Richard Cypher, der sich einst in eine steile Braut verknallte. Doch er konnte sie nicht begatten, die Alte. Die Mutter Konfessor, da durft‘ er nicht dran, das hat seiner Libido nicht gut getan. *Yo-Yo-Richard, Yo-Richard* [/Lyrik]

Ja, so war das. Ging aber letztendlich gut, zumindest in der Serie. Nichts ist jemals einfach, aber nur die Liebe zählt. Die Schmitt ist beim Schwert der Wahrheit bei Band acht kleben geblieben. Eine Schande, dabei gab es einen Cliffhanger. more…

Die RingCon 2012

Auch die Dahlschmitts waren auf der RingCon, da sie für Eis-und-Feuer.de einen Artikel schreiben sollten.

Für diejenigen, die Das Lied von Eis und Feuer noch nicht kennen sollten, folgt hier eine kleine Erklärung. Das Lied von Eis und Feuer ist eine beliebte Fantasybuchreihe mit einem hohen Anteil an Sex und Gewalt. Sie sticht aber nicht nur dadurch hervor, sondern auch durch überzeugende Charaktere und die Point-of-View-Kapitel, die dem Leser verschiedene Perspektiven vermitteln und die dem üblichen Schwarz-Weiß-Schema widersprechen.
Und – es gibt mittlerweile schon zwei Staffeln der Serie Game of Thrones, die ebenfalls gut beim Publikum ankamen. Das Intro allein ist übrigens schon großartig.

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Shades of Grey – das Musical

Dieses schöne Video sollte ich den imaginären Lesern nicht verwehren:

Der Vampir und die schwarze Romantik

Da die Prüfung in Literaturgeschichte ja näher rückt, will ich meinen imaginären Lesern die Ergebnisse meiner Lernbemühungen nicht vorenthalten. Es geht nicht nur um Märchen, sondern auch um ein Subgenre der Phantastik, die Schwarze Romantik. Wie sich dieses Genre von der Literaturgattung der Romantik unterscheidet, werde ich dem Leser, der sich ja nicht wehren kann, in einem späteren Artikel darlegen. Fest steht, dass der ganze Vampirkram in die Gattung der Schwarzen Romantik fällt. Diese ist nah mit der englischen Gothic Novel verwandt: Bekannt sind hier das etwas komisch anmutende Castle of Otranta von Horace Walpole oder Mary Shellys Frankenstein.

Ein späterer Klassiker ist natürlich Dracula von Bram Stoker. Der blutsaugende Graf ist als Prototyp des Vampirs in die Film- und Literaturgeschichte eingegangen, seit die Novel 1899 veröffentlicht wurde. Ein früheres, aber weniger bekanntes Werk ist The Vampire von Polidori. Seine Darstellung eines anti-bourgeoisen Frauenverführers gelangte im Gegensatz zu Stokers Werk nie zu Weltruhm. Die Stichworte Vampir und Dracula sind eng miteinander verknüpft.

Der Roman ist aus der Perspektive der verschiedenen Charaktere geschrieben. Wir erhalten zum Beispiel Einblick in das Innenleben Jonathan Harkers, der nicht gerade glücklich ist, mit dem gruseligen Grafen und seinen moralisch fragwürdigen Vampirfrauen wohnen zu müssen oder dessen Verlobter Mina, die ihren Jonathan sehnlichst zurück erwartet. Durch die verschiedenen Perspektiven und auch eingefügte Zeitungsartikel vermittelt der Roman einen Eindruck von Authentizität. In diesem Roman ist es übrigens noch nicht sauerotisch, wenn man von einem Vampir heimgesucht wird. Im Gegenteil, die Bevölkerung im Osten ist ernsthaft abgeneigt und wendet sich Hausmittelchen wie Rosenkränzen oder Knoblauch zu. more…

WTF?! – oder der Til-Schweiger-Effekt

Die Schmitt will ihre imaginären Leser heute über den Til-Schweiger-Effekt aufklären, der sich im Film bestimmt schon heimlich etabliert hat. Neben Filmen wie Keinohrhasen, die hauptsächlich von einer bestimmten Klientel von Frauen gesehen wird, hat der der Til sogar in guten Filmen mitgespielt. Hier beweist er ein gutes Händchen für Gewalt. Ihr wisst ja, Gewalt ist immer eine schnelle Lösung, auch wenn es nicht immer schön ist. Hier ist seine große Szene aus Inglourious Basterds:

Tarantino nutzt hier eindeutig den Til-Schweiger-Effekt. Die schnelle Abfolge der Gewaltszenen lässt den Zuschauer ein großes O_o empfinden. Der Til-Schweiger-Effekt wirkt deswegen so stark, da man in dieser Szene Til Schweiger nicht erwartet hätte, und zum anderen, da die Szene mit viel Gewalt und Pöbelei einhergeht.  more…

Der 13 Krieger – oder: die lustige Geschichte von Ibn Fadlan

Da die Schmitt ihre Magisterarbeit abgegeben hat und dennoch nicht aufhören kann, die Welt mit Schriftstücken zu behelligen, wird die Schmitt jetzt von Ibn Fadlan berichten. Dieser arabische Mann hat tatsächlich gelebt und hat 922 einen manchmal wenig schmeichelhaften Bericht über einige Wolgabulgaren (Waräger) geschrieben. Allgemein bekannt geworden ist er jedoch wegen des kurzweiligen Films Der dreizehnte Krieger. Dieses Werk erfreut sich bei Wikingern und Leuten, die es werden wollen, großer Beliebtheit.

Ibn Fadlan, der genau so aussieht wie Antonio Banderas, flirtet mit einer verheirateten Frau und wird zur Strafe ins Barbarenland geschickt. Wie Guido Westerwelle, nur ohne Flugzeug. In seiner Begleitung ist Omar Sharif. Der gute Ibn trifft auf gestandene Wikinger und erfährt, dass gerade der König gestorben sei. Da klopft es an der Tür. Es ist ein Kind und es will Hilfe für seine Sippe. Das Kind heißt übrigens Wulfgar, genau so wie der Typ mit dem Hammer in Drizzt Do’Urdens Gang. Unglaublich! OMG! Aber wie dem auch sei, eine alte Seherin erscheint und verkündet, dass 13 Krieger abreisen müssen. Die Sache verläuft für unseren Ibn etwas ungünstig: „Nummer tretten må icke være en fra nord.“  Was Herger dem erstaunten Nordmann übersetzt mit: Tertius decimus homo septemtrio non sit, bedeutet, dass Ibn sich dem Himmelfahrtskommando anschließen muss, denn: Der dreizehnte Krieger darf kein Nordmann sein.

Das Altnordische im Film  ist nichts anderes als das heutige Norwegisch.
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The Walking Dead

Es gab in letzter Zeit viele Endzeit- und Zombiefilme. Jetzt gibt es auch eine Serie, die um jeden Preis auf diesem Blog erwähnt werden muss:  The Walking Dead.

Bei The Walking Dead handelt es sich um eine Serie, von der bislang eine sechsteilige, erste Staffel veröffentlicht worden ist. Sie basiert auf der Comicserie von Robert Kirkman. (Vorsicht, der Wikipediaeintrag spoilert!) Der Dahlmann und ich haben sie bereits gesehen und ich kann euch sagen, der Fearfactor ist extrem hoch.
Die Serie beginnt damit, dass sich der Polizist Rick, gespielt von Andrew Lincoln, völlig dehydriert  in einem verlassenen Krankenhaus wiederfindet.  Das erinnert zwar stark an 28 Days later, aber vermindert die Qualität der Serie nicht. Der nur mit einem Krankenhausleibchen bedeckte Rick irrt durch seine Heimatstadt, die von Untoten überrannt wurde. Sein Haus findet er verlassen vor. Frau und Kind sind nicht mehr im Haus auffindbar, jedoch geben ihm die mitgenommen Familienalben Anlass zur Hoffnung. Ansonsten gibt es wenig Grund zum Optimismus. Aber die Serie wäre zu Ende, wenn Rick sich nicht entschließen würde, für seine Familie und ums Überleben zu kämpfen.

Auf den ersten Blick hat die Serie den üblichen Zombieplot: eine Welt, in der nichts mehr wie vorher ist, verzweifelte Überlebende, die sich zusammenraufen müssen und der ständige Kampf gegen Leute mit einem riesigen Fleischappetit. Natürlich sind die Bisse der Feinde hochinfektiös und müssen um jeden Preis vermieden werden.
Eigentlich müsste sich jeder Zombiefreund zu Tode langweilen. Das ist aber selbst mit einer hohen Kenntnis des Genres nicht möglich.

Die Serie lebt zum einen von den wirklich gut gemachten und tageslichtauglichen Zombies, die auch an einem schönen Sommertag täuschend echt aussehen, und von den gut gemachten Charakteren. Die Protagonisten haben Tiefgang und ihre Motive und Handlungen werden nachvollziehbar dargestellt. Da menschliches Verhalten, besonders in Extremsituationen, nicht immer logisch ist, verhalten sich die Menschen natürlich auch leichtsinnig und völlig irrational. Glaubwürdig ist auch das Motiv des Helden, seine Familie retten zu wollen. Hoffnung zu schöpfen, in einer Welt, die am Ende scheint, ist ein menschlicher Überlebensinstinkt.

Ich kann jedem Freund des Untotengenres raten, sich die Serie zu verschaffen. Die  Serie lief im US-Sender AMC und ist bereits wenig später von Fox in 120 Ländern ausgestrahlt worden. Die Premiere dieser Serie hatte sagenhafte 5,3 Millionen Zuschauer, die wahrscheinlich auch schon sehnsüchtig auf die zweite Staffel warten, die voraussichtlich Oktober 2011 ausgestrahlt wird.  Staffel 1  ist ab Januar als DVD oder Bluray bei Amazon.com erhältlich.

Død Snø – Zombies on ice

Gestern haben sich die Dahlschmitts einen romantischen Filmabend gemacht und sich Død Snø angesehen. Die Horror-Komödie  Død Snø oder auch Dead Snow ist 2009 in Norwegen erschienen. Zu Recht.

Worum geht es? Die Story ist bei Filmen des Splattergenres natürlich nicht komplex, aber das erwarten Wir – das königliche Wir – ja auch gar nicht. Es beginnt damit, dass eine Gruppe von Medizinstudenten sich in einer einsamen Hütte amüsieren will. Das ist schon das erste Vorzeichen des Kommenden. Diese Studenten werden  zwar noch von einem einsamen Wanderer vor der blutigen Geschichte des Ortes  gewarnt, schießen die Warnung aber in den Wind. Wer rechnet schon damit, dass verschollene Nazis aus dem zweiten Weltkrieg noch ihr Unwesen treiben? more…

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Harry Potter 7 – Die Heiligtümer des Todes

Die Schmitt, die mit dem Dahlmann tatsächlich mal wieder im Kino war, muss ihren Senf zu der Thematik geben. Manche werden jetzt – vielleicht zu Recht – fragen, ob das nicht ein arg gehypter Film sei. Und dann ist er ja auch noch in zwei Teile geteilt, viel zu lang …Pi-Pa-Po.
Erfolgreiche Filme und Bücher haben es oft schwer. Was die tumbe Masse mag, das kann ja nichts sein. Man denke an Twilight. (Hat die Schmitt auch gelesen und sich geschämt) 😉

Aber die Harry-Potter-Serie ist gut – wenn auch nach dem klassischem Strickmuster des Entwicklungsromans – geschrieben. Die Filme sind ausgesprochen atmosphärisch gemacht und werden mit steigender Gefahr stetig spannender. Ist HP 7 jetzt langatmig oder episch, werden sich einige fragen. Meiner Meinung nach ist die Entscheidung, den letzten Teil in zwei Teil zu teilen, eine Gute gewesen. Man kann das Ende einer Serie nicht einfach so dahinrotzen.

Was einem stark in Erinnerung bleibt, sind auch, es hört sich vielleicht komisch an, die schönen Landschaftsbilder. Ich denke mal, dass in England gedreht wurde.
Die Nervensäge des Films -vielleicht auch des Jahres – ist meiner Meinung nach Helena Bonham-Carter.  Die Ehefrau von Tim Burton hat zu meinem rein subjektiven Empfinden die letzten Jahre alle irgendwie verdrehten und bösen Rollen abkassiert. Wenn ich an eine verwirrte Geisteskranke denke, denke ich an diese Frau. Da war mir selbst der niedliche Dobby lieber.

Fazit: Auf einer Skala von eins bis zehn bekommt der Film von der Schmitt acht Punkte. Minus zwei Punkte für Dobby und Tim Burtons Frau. 😉

Category: Film  One Comment
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