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	<title>schmittis-welt.de &#187; Alltägliches</title>
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		<title>Magisterarbeit&#8230; und so</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 20:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Schmitt, die ja bekanntlich an einer Magisterarbeit schreibt, hat ihr Blog arg vernachlässigt. Unsere Heldin war damit beschäftigt, die Büros der Professoren und diverse Ämter aufzusuchen. Letztendlich hat sich die Mühe gelohnt, denn die Schmitt wurde trotz immenser Verwirrung zur Abschlussprüfung zugelassen, das Studienabschlussbafög wurde gewährt und die Uni hatte ein Einsehen und gab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schmitt, die ja bekanntlich an einer Magisterarbeit schreibt, hat ihr Blog arg vernachlässigt.</p>
<p>Unsere Heldin war damit beschäftigt, die Büros der Professoren und diverse Ämter aufzusuchen. Letztendlich hat sich die Mühe gelohnt, denn die Schmitt wurde trotz immenser Verwirrung zur Abschlussprüfung zugelassen, das Studienabschlussbafög wurde gewährt und die Uni hatte ein Einsehen und gab der Schmitt die gezahlten Studiengebühren wieder. Im Prüfungssemester ist <a href="http://www.uni-wuppertal.de/studium/studienbeitraege/studienbeitraege_faq.html#Pruefungssemester" target="_self">dies </a>möglich. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Auch die NRW-Bank, die Studenten das Geld für die Studiengebühren leiht, verlängert dies um ein Semester, wenn man das Prüfungssemester anmeldet. Das hatte der Schmitt niemand gesagt, sodass das Erstaunen groß war. &lt;3<br />
Positiv angemerkt werden sollte auch, dass mir die Uni diesen Monat nur nette Briefe geschickt hat. Sie lernen dazu. Eine ängstliche Schmitt ist eine lästige Schmitt. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun muss die Schmitt morgen irgendwann den Titel der Arbeit rausrücken. Wie ihr hoffentlich alle gelesen habt, geht es um die Merseburger Zaubersprüche und um die Magie im frühen Mittelalter. Die Schmitt hat diesen Titel erdacht und fragt sich, ob er denn zu diesem hoffentlich epochalen Werk passen wird. Da isser:</p>
<p><strong>Die althochdeutschen Zaubersprüche als Textzeugen einer Zeit des Übergangs zwischen germanischem Heidentum und</strong> <strong>sich etablierendem Christentum: Form und Inhalt frühmittelalterlicher Magiepraxis.</strong></p>
<p>Die Schmitt ist sich unsicher. So sagt doch was! So sagt doch was!<br />
Aber letztendlich ist das wieder eine dieser einsamen Entscheidungen, die eine Frau ganz allein treffen muss. *schnüff*  Ich habe es schwer, sehr schwer. Vielleicht schreibe ich ein Gedicht.</p>
<p>Edit: Die Prof sagt in der Mail, ich kann mir mit dem Titel Zeit lassen. Die Frau vom Prüfungsamt sei die Woche nicht da. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>2011 &#8211; gute Vorsätze und Pläne</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 11:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch die Schmitt hat sich zum Jahr 2011 einiges vorgenommen. Zum Jahresbeginn habe ich einige unnötige Mitgliedschaften gekündigt und habe sogar zuvor meinen Papierkram aufgeräumt. Ordnung und Fleiß sind der Schmitt Zier. Mal sehen, wie das so funktioniert. Aufgrund der Disziplinlosigkeit der letzten zwei Jahre sind leider auch wieder ein paar Kilo dazu gekommen. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch die Schmitt hat sich zum Jahr 2011 einiges vorgenommen.</p>
<p>Zum Jahresbeginn habe ich einige unnötige Mitgliedschaften gekündigt und habe sogar zuvor meinen Papierkram aufgeräumt. Ordnung und Fleiß sind der Schmitt Zier. Mal sehen, wie das so funktioniert.</p>
<p>Aufgrund der Disziplinlosigkeit der letzten zwei Jahre sind leider auch wieder ein paar Kilo dazu gekommen. Ich wollte sie an ein Pro-Ana-Forum spenden, aber die wollten sie nicht haben. Jetzt muss ich selbst sehen, dass ich es loswerde. Ich habe mir selbst eine Mischung aus Fitnessstudio, Punkte zählen und Trennkost verschrieben. Ich halte meine Leser &#8211; habe ich überhaupt Leser?- auf dem Laufenden. Den John interessiert das natürlich nicht.</p>
<p>Getrieben von analer Geldfixierung hat die Schmitt auch bereits eine neue Kurzgeschichte für einen Schreibwettbewerb verfasst. Wenn die Jury so will, wird die Schmitt <span style="text-decoration: line-through;">viel Geld</span> künstlerische Anerkennung  finden. Leider ist es unserer Heldin nicht gelungen, ihre Zombiefixierung abzulegen, sodass es wieder eine Geschichte voller Blut und Verzweiflung ist. Es geht halt nicht anders. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und -denkt euch hier einen Trommelwirbel- die Schmitt wird, wenn ihr der Himmel nicht auf den Kopf fällt, 2011 ihre Magisterarbeit vollenden. Einen schlauen Titel habe ich mir noch nicht erdacht. Es geht um althochdeutsche Zaubersprüche (heidnisch und christlich) im Diskurs der frühmittelalterlichen Gesellschaft. Auch um anderern Kram. Ich amüsiere mich, der Dahlmann kann aber jetzt schon nicht mehr hören, dass &#8220;dû wart demo balderes folon sîn fuoz birenkit.&#8221; Verrenkte Pferdefüße sind ein schwerwiegendes Problem, aber der Dahlmann kann wenig Mitleid im seinem Herzen finden. Bedauerlich&#8230;.<br />
Ich halte euch alle natürlich auf dem Laufenden, auch wenn ihr Euch nicht für Fohlenfüße und Bienensegen interessiert.</p>
<p>Zur Erbauung am Ende noch ein schöner Spruch für die Dummen unter Euch:</p>
<p><strong>Straßburger Tumbosegen</strong></p>
<p>Dümmling saß auf einem Berg mit einem dummen Kind im Arm. Dumm hieß der Berg. Dumm hieß das Kind. Der heilige Dümmling segne diese Wunde.</p>
<p><em>Zur Stillung des Blutflusses (allerdings nicht über drei Treffer pro Runde. Da sollte man schon einen Heiler rufen. Don&#8217;t try this at home.)</em></p>
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		<title>Krawall und Remmidemmi &#8211; der Hartz-4-Nachbar</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 10:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hartz 4 ist heutzutage ein kniffeliges Thema. Ist es nun zu viel oder zu wenig Geld? Ab wann ist eine gesellschaftliche Teilhabe nicht mehr möglich? Und immer so weiter. Die Schmitt wendet sich jetzt einer bestimmten Spezies zu: dem Hartz-4-Randalierer. In diesem leidvollen Artikel wird unsere Heldin ihre Erfahrungen, geprägt durch ein Leben und Arbeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hartz 4 ist heutzutage ein kniffeliges Thema. Ist es nun zu viel oder zu wenig Geld? Ab wann ist eine gesellschaftliche Teilhabe nicht mehr möglich? Und immer so weiter.</p>
<p>Die Schmitt wendet sich jetzt einer bestimmten Spezies zu: dem Hartz-4-Randalierer.<br />
In diesem leidvollen Artikel wird unsere Heldin ihre Erfahrungen, geprägt durch ein Leben und Arbeiten im sozialen Brennpunkt, darstellen.<br />
Eine erschütternde Wahrheit ist leider, dass Sat1 und Co. in ihren Gerichtssendungen und bei Sendeformaten wie der <em>Supernanny</em> noch nicht einmal übertreiben müssen. Glaubt mir, ich war dabei.<span id="more-348"></span></p>
<p>Hartz-4-Nachbar Nr. 1 wohnte noch in einem Miethaus in Solingen (da wo keiner wohnen will), kiffte den ganzen Tag und dealte mit Drogen. Einmal kam die Polizei, das war zwar alles strafbar, aber der Schmitt egal.<br />
Nummer 2 wurde von der Schmitt liebevoll „der irre Klatscher“ getauft, weil er Musik hörte und dabei klatschte. Er war nicht gefährlich, richtete keinen Schaden an und ließ sich so weit einschüchtern, dass er darauf verzichtete, „die Karawane zieht weiter“ mitten im Sommer zu hören. Lästig, aber es ging.<br />
Das richtige Elend begann mit dem Umzug in die große Stadt Wuppertal. Dies geschah aus guten Gründen. Der Spar- und Bauverein in Solingen hatte kein Herz für Kinderlose und baute einen Spielplatz direkt neben der Wohnung der Schmitt, und außerdem musste sich der Weg zur Uni verringern.<br />
Nummer 3 war eine überaus alkoholisierte und braungebrannte Nachbarin, die im Suff ihre Kinder, derer drei, anbrüllte. Die Kinder lernten daraus und brüllten auch. Sie zog aus, weil ihr Mann aus dem Knast entlassen wurde. Kurz darauf floh die Familie der Mietnomaden (Nr. 4), in deren Wohnung die Dahlschmitts jetzt wohnen. Deren Besitztümer – die durchsetzt von Hasenkötteln waren – wurden auf die Straße geworfen. Sie flohen und vergaßen die Miete zu bezahlen. Nummer 5 ist der ehemalige Mieter neben den Dahlschmitts. Er betrank sich, hörte irrsinnig laute und unglaublich schlechte Musik und trat die Glasscheibe der Haustür ein. Auch er vergaß den Schaden zu ersetzen. Nummer 6 ist der momentane Hartz-4-Nachbar. Er hört ebenfalls extrem schlechte Musik, pöbelt und hat ebenfalls – auch im Suff – eine Wohnungstür im Haus demoliert. Verärgert durch diese Aktivitäten versucht die Vermieterin gerade, ihn umzusiedeln. Das ist allerdings schwieriger als gedacht, denn die ARGE hat die Miete bezahlt, die dieser Mensch bislang ebenfalls vergessen hatte zu bezahlen. Eigentlich wollte er wohnen, ohne diese zu bezahlen. Dies erschien ihm gut.</p>
<p>Diese Menschen sind nicht nur äußerst unangenehme Zeitgenossen, sie verursachen auch Kosten. Nehmen wir aktuell Nummer 6: Seinetwegen ziehen nun zwei Mieter, unter und über ihm, aus. (Man denke auch daran, wie teuer ein Umzug ist) Nummer 5 hat gewiss für ihn vorgearbeitet, auch er bewies einen hohen Level an Unverschämtheit. Die angestrebte Räumungsklage ist teuer, die Kosten liegen zwischen 8.000 und 12.000 Euro. Die misshandelte Tür wird durch ihn keine Gerechtigkeit erfahren. Wie denn auch, er schläft, säuft und pöbelt nur. Dieses Pöbeln wird von den Steuerzahlern finanziert. Alles, was er zerstört, zahlt er nicht. Ebenso wie Nummer 5.</p>
<p>Vater Staat, wenn wir mal dieses Bild verwenden wollen, ist ein Vater, der seine Kinder verzieht. Den Beziehern von Transferleistungen wird sämtliche Verantwortung für ihr Leben abgenommen. Wäre es falsch, wenn so ein Mensch für Sachbeschädigung haften müsste oder wenn er für städtische Arbeiten herangezogen würde, zum Beispiel für die Schneebeseitigung?  Es wäre bestimmt möglich, den Schadensbetrag vom Hartz-4-Betrag, in kleinen Raten,  abzuziehen. Das tut weh und hinterlässt auch einen nachhaltigen Eindruck. Oder, wie gesagt, durch Arbeit. Es wäre nur fair.</p>
<p>Da dies nicht geschieht, wiederholen sich diese Vorfälle in leichter Variation. Die Schmitt erinnert diese Verhaltensweise an einen kleinen Jungen, der es zum Beispiel liebte, Einrichtungsgegenstände der Grundschule zu zerschreddern. Typische Antwort war dann: „Du darfst misch nisch schlagen &#8230; Fotze.“ – oder „Isch stesch disch ab.“  Hier sieht man auch das Scheitern der Pädagogik. Zu weichgespült. Leider. (Nein, die Prügelstrafe sollte trotzdem nicht wieder eingeführt werden. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> )<br />
Der Schmitt geht es darum, dass jedes fiese Arschloch für seine Taten gerade stehen muss. Das fängt beim Schlägerkind in der Betreuung an, das Mitkinder, Einrichtung und Erzieher drangsaliert, geht beim Krawallnachbar weiter und hört bei irgendwelchen Bankern (ja, auch die hat die Schmitt nicht vergessen) auf, die dreist auf jegliche Regeln scheißen. Nochmal, wir sind nicht in Vietnam, hier gibt es Regeln.</p>
<p>Ist es wirklich zu viel verlangt, Menschen, die sich egoistisch und rücksichtslos verhalten, also Arschlöchern, eine gewisse Härte und Konsequenz angedeihen zu lassen? Leider herrscht eine gewisse Furcht, als Nazi bezeichnet zu werden, sobald man den Pfad der Political Correctness verlässt. Schade, eigentlich.</p>
<p>Also werden wir bald wieder ein fröhliches „Du darfst misch nisch schlagen &#8230; Fotze“ hören. In der Kita oder auch bei der ARGE.</p>
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		<title>Fräulein Schmittis Gespür für Schnee ;)</title>
		<link>http://schmittis-welt.de/2010/01/09/fraulein-schmittis-gespur-fur-schnee/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 19:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist ja relativ ereignisloser Tag und wirklich bedeutende Taten wurden nicht begangen. Sollte man dies die Welt wissen lassen? Ich habe mich dafür entschieden. Lest es oder auch nicht! Als die Schmitt sich morgens, nach langem Zögern, bereit für diese Welt sah, wurde sie wieder einmal mit der Wirklichkeit konfrontiert. Die Scheißpost hat an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist ja relativ ereignisloser Tag und wirklich bedeutende Taten wurden nicht begangen. Sollte man dies die Welt wissen lassen?<br />
Ich habe mich dafür entschieden. Lest es oder auch nicht! <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Als die Schmitt sich morgens, nach langem Zögern, bereit für diese Welt sah, wurde sie wieder einmal mit der Wirklichkeit konfrontiert. Die Scheißpost hat an einem Samstag nur bis 12:30 Uhr auf. Mitten in der Nacht taumelte sie den Berg der Hügelstraße hinunter. Der Schnee verhüllte auf zauberhafte Art und Weise das Gesicht des sozialen Brennpunktes Oberbarmen. Anmutig verbarg er sogar den berühmten Oberbarmer Kotzfleck, der in regelmäßigen Abständen den Bürgersteig ziert.<span id="more-197"></span> Der Gang der Schmitt wurde leicht beschwingt, unbelästigt von den üblichen Kreaturen schlidderte sie den Berg hinab, drehte auf Eispfützen eine Pirouette und glitt entspannt in die kleine Oberbarmer Post hinein, wo sie ein Paket abholte. Als sie die Post verließ, kreiste ein Schwarm Möwen über dem Berliner Platz. Die Schmitt wunderte sich über die Geschöpfe, die fernab vom Meer ihre Beute suchten. Ihr Vorkommen in Wuppertal wurde totgeschwiegen, selbst im Internet fand man nichts. Plötzlich stürzte eine alte Frau zu Boden. Das war die Gelegenheit. Der Schwarm stürzte hinab und nahm die hilflose Alte mit sich. Geschickt fing die Schmitt den herabfallenden Schirm und ward so vor dem Schneetreiben etwas geschützt.<br />
Ruhig und entspannt ging die Schmitt anschließend den Berg wieder hinauf, zurück in ihren Bau. Noch nicht einmal Zombies musste sie fürchten, denn die sind bei diesen Temperaturen bekanntlich eingefroren. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>&#8220;Nicht in der Öffentlichkeit&#8221; &#8211; oder &#8220;Der Saunabesuch&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 13:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schmitt geht gern in die Sauna. Es ist gesund, das Bindegewebe wird gestrafft, und alles riecht lecker. Die Ruhebereiche bieten Oasen der Entspannung, das alles ist sozusagen der Urlaub des kleinen Mannes –- oder aber der kleinen Frau. Es könnte aber das Paradies sein, wenn die Saunaregeln oder zumindest die normalen Regeln des Anstandes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schmitt geht gern in die Sauna. Es ist gesund, das Bindegewebe wird gestrafft, und alles riecht lecker.<br />
Die Ruhebereiche bieten Oasen der Entspannung, das alles ist sozusagen der Urlaub des kleinen Mannes –- oder aber der kleinen Frau. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es könnte aber das Paradies sein, wenn die Saunaregeln oder zumindest die normalen Regeln des Anstandes  eingehalten würden. Der Umgang mit anderen Menschen will gelernt sein, aber viele arme Leute haben in der Schule des Lebens leider ein &#8220;ungenügend&#8221;. Ab in die Ecke und schämt euch!</p>
<p>Die Schmitt konnte der Dinge drei erkennen:</p>
<p>Lesen will gelernt sein. Eine offenbar pädagogisch wenig geschulte Frau nahm –– entgegen den Regeln –– ihr ca. dreijähriges Kind mit in die Sauna. Was die Schmitt von einem kleinen Lärmproduzenten in einer Flüsterzone hält, davon brauchen wir ja nicht mehr reden. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Später trafen  wir diese Frau mit ihrem greinenden und sich wehrenden Kind im Vorraum einer extrem heißen und dunklen 110-Grad-Sauna. Das Kind hatte wenig Freude an dieser Tätigkeit. Was für eine Überraschung!<br />
Wie kann man eine schöne heiße Sauna verschmähen, wenn nebenan nur so ein Scheiß-Spaßbad ist. Also bitte&#8230;</p>
<p>Verwunderlich ist auch, dass fremde Menschen extrem zutraulich werden, wenn es darum geht, noch einen Platz beim Aufguss zu ergattern. Ruhe, Erholung und vor allen Dingen Platz sind Luxus. Wer täglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, der wird wissen von welchem Umstand wir –– das königliche Wir –– hier sprechen.<br />
Das Gefühl für Nähe und Distanz scheint nicht allen Menschen ein Grundbedürfnis zu sein.</p>
<p>Aber nun kommt der Höhepunkt dieses Blogeintrages und das absolute Pfui des Abends. Pfui!<br />
Wir konnten ein übersichtliches kleines Rudel südländischer Herren ausmachen, denen jegliche Contenance abging. Wollen wir nicht über ihre Dickheit und ihre Ganzkörperbehaarung reden, darüber sieht eine Dame in der Sauna hinweg. Wir wollen über das Betasten der eigenen Geschlechtsorgane &#8220;in der Öffentlichkeit&#8221; (ein oft benutzter Ausspruch der Schmitt) reden. Was soll das? Ist das kulturell geprägt? Und wenn –– kann die eigene Prägung nicht überwunden werden?</p>
<p>Direkte sexuelle Handlungen sind in einer Sauna verboten. Kann das ständige Betasten der eigenen Geschlechtsteile nicht auch schon so gesehen werden? Und was würden diese Menschen davon halten, wenn wir uns im Allerheiligsten rumpuhlen und es dann an unser Handtuch schmieren würden?</p>
<p>Liebe Betroffene: Falls ihr dies lest, so bedenkt, dass ihr durch das Ziehen am eigenen Geschlechtsorgan nicht besser dasteht, ihr könntet viele Sympathien verlieren und gar als obszön und barbarisch gelten. Ja, wirklich!</p>
<p>Abgesehen davon war der Saunabesuch aber wirklich erquickend und der Großteil der Menschen höflich und distanzbereit. Man sollte schließlich auch mal was Positives schreiben. Sonst sieht es ja aus, als würde die Schmitt nur meckern. Das sollte man vermeiden. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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<address> </address>
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