Archive for the Category »Allgemein «

Eine Frau sieht rot

Doktor Tod duckte sich hinter seinen Aktenschrank und zerrte gleichzeitig an seinem Freund Vampiro, der leichtsinnigerweise noch wie ein Ölgötze dastand. Fassungslos musste er zusehen, wie Asmodina, die Tochter des Teufels, wie eine Gestörte in seinem Labor wütete. Dabei hatte er doch nur einen kleinen Scherz gemacht … more…

Einsamkeit zerfrisst Vampir :(

Die Einsamkeit zerfrisst mich …innerlich sehr und deswegen sucht ein einsamer Vampir (33/1.70m/schlank/grüne Augen/z.Zt. lange schwarze Haare) aus Mecklenburg-Vorpommern eine liebe/Treue Gefährtin (ab 28)…

Dies fand das Schmitti heute, in einer *****-kontaktanzeige, und es hat ein wenig geweint. Nicht nur, dass Vampire heutzutage immer schwerer Anschluss finden, sie haben auch erhebliche Mängel in der Rechtschreibung. Auch das noch! more…

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Das Blind Date – eine Geschichte aus der Welt der Schmerzen

Sinistro hatte nach dem misslungenen Date noch tagelang geweint, aber Doktor Tod hatte eine Idee. Er sagte, dass er eine Seite im Internet kenne, wo die Leute wirklich auf Schmerzen stünden. Begeistert begab Sinistro sich dorthin. Er befürwortete die Sklaverei und war froh, dass sie anscheinend neue Anhänger gefunden hatte. Viele Arbeitgeber betrieben heutzutage zwar „Lohnsklaverei“,  was clever, aber nicht dasselbe war. Nach ein paar Tagen hatte Sinistro sein erstes Date. Sie nannte sich „Lucrezia“. Er kannte einst eine Lucrezia, aber er hatte Probleme mit deren Vater gehabt … more…

Das Blind Date – eine romantische Geschichte aus der Gothicwelt

Sinistro, der Vampir, fand sich, kurz nach dem Aufstehen, in einem modernen Tanzlokal wieder, wo er einer dunkel gekleideten Schönheit gegenübersaß. Er hatte ihr eine Botschaft geschrieben und sie hatte geantwortet. Das freute den Vampir, der auf der Suche nach einer Gefährtin war, mit der er die Nacht durchstreifen und unsicher machen konnte. Dankbar dachte er an seinen Freund Vampiro del Mar, der ihm den Tipp mit dem Internet gegeben hatte. Doktor Tod hatte ihm dann geholfen, seinen Computer zu kaufen und ihn auch angeschlossen. Für irgendetwas musste so ein Doktortitel ja auch gut sein. more…

Avaritia non pruriosa est – oder warum Geiz echt ungeil ist

Eigentlich sollte jedem klar sein, dass man in der Regel für Rotz nur Rotz zurückerhält. Das ist ein Naturgesetz. Der Stein der Weisen, der buchstäblich aus Scheiße Gold machen kann, ist wirklich nur eine Legende. Und eigentlich schreibe ich diesen Blogeintrag auch nur, um LIDL zusätzlich einen reinzuwürgen. ;)
Die Hauptarbeit hat der wackere Undercoverkämpfer Günther Wallraff schon übernommen, wie man hier lesen kann. Danke, Günther. ;)

Mir ist allerdings unverständlich, wie Menschen, die nicht wirklich arm sind (ja, auch Studenten) alles immer nur schön billig haben wollen. So! ;)

Fräulein Schmittis Gespür für Schnee ;)

Heute ist ja relativ ereignisloser Tag und wirklich bedeutende Taten wurden nicht begangen. Sollte man dies die Welt wissen lassen?
Ich habe mich dafür entschieden. Lest es oder auch nicht! ;)

Als die Schmitt sich morgens, nach langem Zögern, bereit für diese Welt sah, wurde sie wieder einmal mit der Wirklichkeit konfrontiert. Die Scheißpost hat an einem Samstag nur bis 12:30 Uhr auf. Mitten in der Nacht taumelte sie den Berg der Hügelstraße hinunter. Der Schnee verhüllte auf zauberhafte Art und Weise das Gesicht des sozialen Brennpunktes Oberbarmen. Anmutig verbarg er sogar den berühmten Oberbarmer Kotzfleck, der in regelmäßigen Abständen den Bürgersteig ziert. more…

Wuppertal brennt – Hörsaal 21 ist besetzt

Puh, das hört sich wirklich militant an. Was ist denn geschehen? Brennen Mülltonnen? Werfen vermummte Irre Steine?

Nein, eben nicht. Bei dem zweiten Wuppertaler Bildungsstreik wird für die schönste Hauptsache der Welt gestritten und zwar für die Bildung. Diese musste unter der Einführung des Bachelor/Mastersystems ganz schön leiden. Das liegt unter anderem daran, dass das Studium extrem verkürzt wurde und die konstruktive Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten stupidem Auswendiglernen weichen musste. Wer mit diesem Lernpensum noch arbeiten muss, hat die sprichwörtliche „Arschkarte“ gezogen. Zu dem Prüfungsdruck kommt noch der Kampf mit den Formalitäten, den die Schmitt auch schon erleben musste. Durch die Gnade des früheren Abiturs war es der Schmitt allerdings möglich, sich noch in dem für Geisteswissenschaften besser geeigneten Magisterstudiengang einzuschreiben. Ende 2011 wird er aber endgültig sein Ende finden. :( more…

“Ausgemerkelt” oder wie schwer es die Menschen doch haben.

Ich bin manchmal sehr betroffen – auch als Frau und angehende Germanistin –, wie schwer es ist, sich der Welt mitzuteilen. Viele arme Menschen scheitern schon an einfachen Hürden, die selbst kleine Kinder mit einem winzigen Hüpfer genommen haben. Wie sollen diese Menschen nur leben?
Hier ein paar Beispiele aus der Welt des Internets:

Ein Zitat von einem User einer Gothiccommunity, der offensichtlich Wuppertal ablehnt:
„Ich hasse / mag nicht:
~Teils Wuppertal (Nie Wieder Da Hien!!)“

Ganz große Knaller sind die Aussagen über die eigene sexuelle Ausrichtung:
„Ich bin devot und massohismus, stehe auf leder und corsagen“
Wie süß!

Eine andere Userin drückt ihr zärtliches Gefühl so aus:
„Ich bin sehr Experimentabel und versuche gerne mal was anderes auf die samphte tur, zertlichkeiten austauschen!!!!“

Dann noch sehr aktuell, quasi im Zeitgeist liegend:
„Die Vergangenheit frisst an meiner Seele…ausgemerkelt…falle ich zu Boden.“
So fühlt sich die SPD bestimmt auch gerade! ;)

All diese Dinge bestätigen der Schmitt, dass das Niveau an Schulen wieder steigen muss. Diese armen Rechtschreibkrüppel taumeln nach dem Gebrauch des Internets orientierungslos durch die echte Welt. Die Schmitt fürchtet sich vor dem, was sie noch tun werden! Zu Hülf!

Ode an Zensursula

Die Schmitt steht auf Lyrik, besonders auf die Sorte, die im Leser die innigsten Gefühle weckt.
Jetzt las die Schmitt dieses ergreifende Werk im Mein-VZ-Gästebuch eines bekannten ;) Remscheider Autoren:

ES MUSS ENDLICH WAS PASSIEREN WIE VIELE KINDER MÜSSEN NOCH DARAN GLAUBEN, BITTE KOPIERT DAS UND SCHICKT ES AN ALLE DIE IHR KENNT
EIN HERZ FÜR KINDER

Kinderaugen weinen Trocken….
Kinderherzen schreien stumm….
Kinderseelen streben leise………
ES SIND UNSERE KINDER
LASST ES NICHT ZU DAS MAN IHN SO WEH TUT

Als perverses Schwein bist du geboren,
in diesem Leben hast du verloren,
drum fordern wir für alle Länder
TODESSTRAFE FÜR KINDERSCHÄNDER!!!!
Für eure Taten sollt ihr Büßen,
ihr sollt euer Leben, nie wieder genießen,
die Erfahrung zeigt das Therapien nichts nützen,
nur euer Tod kann Kinder schützen!!!
“ (sic!)

Welch ergreifende Zeilen, welch kühne, aber doch von Herzen kommende Forderung!
Scheiß auf die Stoppschilder im Netz! Jetzt machen wir e-rrrr-nst!
Die Schmitt ist so gerührt, dass sie sogar die schlechte Rechtschreibung verzeiht.
Bringen wir sie alle um, hacken wir ihnen Hände und Beine ab.

Ein wenig ungünstig ist es jedoch, wenn einstige Opfer zu Tätern werden, weil Therapien nichts bringen. Ist aber egal, man kann den armen kleinen Racker ja vorsichtshalber auch neutralisieren.
Mal im Ernst, liebe Leute! Die Schmitt würde täglich gerne einen Feuerball in die Menge werfen, aber das tut man nicht. Weder nach der Todesstrafe brüllen noch dieses Anliegen in schlimmster Rechtschreibung in anderer Leute Gästebücher posten. Das ärgert die Schmitt, selbst wenn es nicht das ihre war.
Das hilft, wie auch andere Maßnahmen im Netz, den Kindern nicht weiter.  Natürlich liegt es im Interesse aller, dass die körperliche Unversehrtheit eines jeden Menschen gewährleistet ist. Das schließt aber auch die Täter mit ein, denn dafür haben wir nun einmal einen Rechtsstaat. Die Energie, die solche Einträge kostet, könnte man auch sinnvoll verwenden. Zum Beispiel könnte man sich für den Kinderschutzbund oder Ähnliches engagieren.

Doch wenn niemand auf mich hört, so hört auf Gandalf:
„Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?“

Gute Nacht, süßer Prinz!

Was haben der unsäglich kitschige, aber für Gothics als Onanistenvorlage dienende Vampirfilm „Interview mit einem Vampir“ und „The Big Lebowski“ gemeinsam?
Auf den ersten Blick wenig. Kein Gothic hinterlässt beim Anblick des Dudes einen feuchten Fleck auf dem Sofa. Wenn wir zweimal hinschauen, so entdecken wir, dass Walther und der kleine Lockenvampir Claudia verwandte Seelen sind.

Walther sagt bei der Verstreuung von Donnys Asche:

„Donny war ein guter Bowler und ein guter Mensch. Er war … er war einer von uns. Er war ein Mann, der die Natur liebte … und das Bowlen. Und als Surfer hat er sämtliche Strände Südkaliforniens von La Jolla bis Leo Crio erforscht, sogar rauf bis Pismo. Er starb … er starb so wie viel junge Männer seiner Generation vor seiner Zeit. In deiner göttlichen Weisheit hast du ihn zu dir genommen, so wie die anderen jungen Männer in der Blüte ihres Lebens. In Khe Sanh und Lan Doc, in Hill 364. Diese jungen Männer gaben ihr Leben … so auch Donny. Donny, der das Bowlen liebte. Und jetzt … Theodore Donald Karabotsos … genau so wie es dein letzter Wunsch gewesen ist – jedenfalls vermuten wir das – übergeben wir nun deine sterblichen Überreste dem Schoß des Pazifischen Ozeans, welchen du immer so geliebt hast. Gute Nacht, süßer Prinz.“
(http://www.ernieputto.de/lebowski_zitate.htm)

Claudia drückt ihr Beileid für den todesnahen Lestat auf diese Weise aus:

„Gute Nacht, süßer Prinz! Mögen Teufelsscharen dich auf ihren Schwingen zur Ruhe tragen!“
(http://www.filmzitate.info/index-link.php?link=http://www.filmzitate.info/suche/film-zitate.php?film_id=115)

Was haben die Coenbrüder sich dabei nur gedacht? Die Schmitt hat auf jeden Fall einen Fleck auf dem Sofa hinterlassen, als sie „Interview mit einem Vampir“ sah. Vor Lachen. :D

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