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		<title>Weihnachten und so&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 14:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr ist mal wieder Weihnachten. Der verwöhnte Mensch heutiger Zeiten verbindet damit exzessives Geschenkekaufen und dionysische Völlerei. Was soll das? Der Heiland ist geboren, so sagt man. Genau in diesen Tagen hat ein kleiner Bub das Licht der Welt erblickt, der uns allen die Erlösung bringt. Dies ist der eigentliche Grund zum Feiern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes Jahr ist mal wieder Weihnachten. Der verwöhnte Mensch heutiger Zeiten verbindet damit exzessives Geschenkekaufen und dionysische Völlerei. Was soll das?</p>
<p>Der Heiland ist geboren, so sagt man. Genau in diesen Tagen hat ein kleiner Bub das Licht der Welt erblickt, der uns allen die Erlösung bringt. Dies ist der eigentliche Grund zum Feiern. Erlösung? Hä?<br />
Gerade schauen der kleine Malte und der kleine Kevin mit schockierten Gesichtern von ihren neuen Spielekonsulen auf. Was soll der heutige Vorpubertierende denn mit Erlösung anfangen? Gut, dass so ein Schrott nicht unterm Baum liegt.<br />
&#8220;Schau mal, Jean-Baptiste, hier ist auch noch ein Paket Vergebung dabei!&#8221; Ach, du Schande, und auch noch Socken.<br />
Seien wir mal ehrlich, der Kommunions-/Konfirmationsunterricht hat die kleinen Racker unzureichend über Religion aufgeklärt. Der Gewinn dieses oft lästigen Unterfangens liegt im materiellen Gewinn. Wie glücklich die Kleinen an ihren neuen PCs sitzen. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> <span id="more-841"></span></p>
<p>Unsere Vorfahren wären übrigens auch ziemlich überrascht gewesen über so ein Gedöns.<br />
Was sie um diese Jahreszeit an Festivitäten veranstaltet haben, ist Anlass für wilde Spekulationen, auch in der Wissenschaft. Diverse neuheidnische Gruppierungen wissen es natürlich ganz sicher. Pssst, wenn jemand es ganz sicher weiß, sollte man ihm eins über die Rübe geben. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Doch zurück zu unseren Vorfahren. Sicher ist, dass sie die Geburt des Jesuskindes nicht gefeiert haben, sondern dass sich die Feste an den Gegebenheiten der Jahreszeiten orientiert haben. Da die Zeit ab dem 21.12 bis Neujahr zu den dunkelsten und kältesten Tagen des Jahres gehörten, waren sie natürlich von spezieller Bedeutung. In bestimmten Gebieten hießen diese Tage Rauhnächte. Irgendein weiser Mann, ich glaube, Simek war es, sagte, dass darin der Grund liege, dass das Weihnachtsfest der Deutschen relativ häuslich und besinnlich sei. In den Rauhnächten blüht das Übersinnliche, die normalen Gesetze der Natur werden außer Kraft gesetzt. Deswegen bleibt man auch lieber mit der Familie in der Hütte, bevor man von der Wilden Jagd oder  Wiedergängern durch den Fleischwolf gedreht wird.<br />
Der moderne Mensch sollte sich mal bewusst machen, wie dunkel, kalt und unheimlich das damals war.</p>
<p>Also, liebe nicht vorhandene Leser, wenn ihr euch heute auf den Weg zu euren Verwandten macht, solltet ihr aufpassen, dass ihr nicht von der Wilden Jagd umgeholzt werdet. Wahlweise auch vom toten Großvater. God Jul, Fröhliche Weihnachten und so weiter!</p>
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		<title>Die Braut von Korinth</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 20:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesmal  wieder  Vampire. Die Braut von Korinth von Johann Wolfgang von Goethe ist ein relativ unbekanntes Werk, über das man wenig Sekundärliteratur findet. Auch im Netz findet sich wenig Hilfreiches. Da man ja alles immer selbst machen muss, wenn man es ordentlich erledigt haben will, kommt hier jetzt eine erbauliche kleine Interpretation. Jetzt ist die Gelegenheit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal  wieder  Vampire. <em>Die Braut von Korinth </em>von Johann Wolfgang von Goethe ist ein relativ unbekanntes Werk, über das man wenig Sekundärliteratur findet. Auch im Netz findet sich wenig Hilfreiches.<br />
Da man ja alles immer selbst machen muss, wenn man es ordentlich erledigt haben will, kommt hier jetzt eine erbauliche kleine Interpretation. Jetzt ist die Gelegenheit, sich ein klein wenig zu freuen, lieber Leser!</p>
<p><strong>Worum geht es eigentlich?</strong></p>
<p>Ein heidnischer Jüngling aus Athen reist nach Korinth, um die ihm versprochene Braut zu sehen (möglicherweise auch direkt zu ehelichen). Es besteht nämlich die Möglichkeit, dass die Schwiegereltern ihre Eide, da sie Christen geworden sind, nicht mehr wahrnehmen könnten: <em>Aber wird er auch willkommen scheinen?// Wenn er teuer nicht die Gunst erkauft?// Er ist noch Heide mit den Seinen,// Und sie sind schon Christen und getauft.</em></p>
<p><em> </em>Dort angekommen, fällt er todmüde aufs Bett. Die Müdigkeit vergeht ihm, als ein blasses Mädchen in sein Zimmer kommt. Der Jüngling scheint nicht gerade schüchtern zu sein, denn er beginnt wie verrückt zu baggern: <em>Bleibe, schönes Mädchen [...] Hier ist Ceres&#8217;, hier ist Bacchus&#8217; Gabe // Und du bringst den Amor, liebes Kind! </em></p>
<p><em> </em><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/425px-Burne-Jones-le-Vampire1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-817" title="425px-Burne-Jones-le-Vampire" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/425px-Burne-Jones-le-Vampire1-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a><br />
Was er meint, ist quasi Wein, Weib und Gesang. Aber er hat sogar noch Brot da. Wer würde da nicht schwach werden?<span id="more-791"></span></p>
<p>Das Mädchen ist aber zunächst anderer Meinung: <em>Ferne bleib, o Jüngling! bleibe stehen,// Ich gehöre nicht den Freuden an. </em>Tut sie auch nicht, dass wird er bald merken. Sie grämt sich, denn durch <em>der guten Mutter kranken Wahn </em>(gemeint ist, dass die christlich gewordene Mutter die älteste Tochter, die dem Jüngling versprochen war, aus Dankbarkeit über ihre Genesung ins Kloster geschickt hat) <em>ist der letzte Schritt geschehen. </em>Was da geschehen ist, darüber denkt man im Liebeswahn nicht nach. Ist ihm egal und er ruft: &#8220;<em> Liebchen, bleibe hier! // Feiere gleich mit mir  // Unerwartet unsern Hochzeitsschmaus!<br />
</em></p>
<p>Nach Mitternacht beginnt es auch dem dümmsten Leser zu dämmern, dass die schöne Maid kein Mensch ist. Zur Geisterstunde<em> schien es ihr erst wohl zu sein.</em> Brot mag sie überhaupt nicht, aber <em>gierig schlürft sie mit dem blassen Munde // Nun den dunkel blutgefärbten Wein.</em> Doch Liebe machen will sie immer noch nicht. Verdammt!</p>
<p>Der Jüngling versucht es mit Wimmern und Tränen: <em> Bis er weinend auf das Bette sank.</em> Das schöne Mädchen warnt ihn erneut, aber <em>faßt sie mit starken Armen</em> um sie zu <em>erwarmen.</em> Das hat er nun davon.<em>Gierig saugt sie seines Mundes Flammen </em> und <em> seine Liebeswut wärmt ihr starres Blut.</em> Na jut..</p>
<p>Die Mutter währenddessen patrouilliert durch das Haus und hört verdächtige Geräusche. Sie fragt sich zu Recht: <em> Gibt es hier im Hause solche Dirnen,// die dem Fremden gleich zu Willen sind?</em></p>
<p>Sie stellt den Gast zur Rede und trifft schockierenderweise auf ihre tote Tochter, die ihr die Schuld für die ganze Misere gibt: <em> Mutter, habt ihr doch das Wort gebrochen, // Weil ein fremd&#8217;, ein Falsch Gelübd&#8217; Euch band! </em><br />
Der Eidbruch und der Frevel an den alten Göttern sowie der antiken Lebenslust haben die Tochter vampirisiert.<br />
Der Jüngling werde ihr Los teilen: <em> Schöner Jüngling! kannst nicht länger leben [...] </em><br />
Das Austauschen der Kette und das Annehmen seiner Locke hat den Bund besiegelt. Der Vampir bittet die Mutter nur noch, als letzten Liebesdienst, beide Leichname zu verbrennen.<br />
<em> Wenn der Funke sprüht, // Wenn die Asche glüht, // Eilen wir den alten Göttern zu.</em></p>
<p><em><strong>Und was soll das jetzt?</strong></em></p>
<p>Goethes Vampirgedicht weicht in vielen Punkten von typischen Schauergedichten ab.<br />
Goethe gibt hier den gebrochenen Eiden der zum Christentum konvertierten Familie die Schuld für den Fluch des Vampirismus. Die christliche Religion wird als lebens- und lustfeindlich bezeichnet: <em>Salz und Wasser kühlt, \\ Nicht, wo Jugend fühlt.</em><br />
Der Bruch des Eides und das Abschneiden der Lebenslust des Mädchens endet im Tod. Anders als in typischen Werken der Romantik, wo die Hinwendung zu Gott Hilfe und Erlösung bringt, ist die Christianisierung der Familie hier nicht Hilfe, sondern Fluch. Damit ist <em>Die Braut von Korinth </em>ein völlig untypisches Werk für diese Epoche. </p>
<p>Vieregge hat schon zuvor in seiner Dissertation über die <em>Schwarze Romantik </em>angemerkt, dass die <em>Braut von Korinth </em>ein schwarzromantisches Werk ist. Dies kann man an einigen Motiven festmachen. Zum einen ist der Einbruch des Übersinnlichen in die Lebenswelt des Protagonisten. Das Übersinnliche trägt die Handlung und unterliegt gewissen Gesetzen. Die Braut blüht um Mitternacht auf, der Bund muss besiegelt werden und das Extra-Empirische wurde durch ein ethisches Fehlverhalten ausgelöst. Das Mädchen ist, auch wenn sie Schuldgefühle hat, eine todbringende Femme Fatale, deren Kuss den Tod bringt.</p>
<p>Zusammengefasst kann man also sagen, dass die <em>Braut von Korinth </em>einen Bruch mit normalen Konventionen der Schauergeschichten bedeutet, aber auch typischen Strickmustern der <em>Schwarzen Romantik </em>folgt. Die Frage, was das alles soll, kann uns nur Goethe erklären. Vielleicht kommt er uns ja mal besuchen. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die Femme Fatale &#8211; die Motive der Schwarzen Romantik II</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 12:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da schon Klagen aufkamen, dass das Thema der Erotik offenbar nicht genug angesprochen werde, beschäftigt sich dieser Artikel mit der Femme Fatale. Warum das männermordende Biest ein Motiv der Schwarzen Romantik ist, werde ich jetzt erläutern. Die Femme Fatale zeichnet sich durch eine besondere Anziehungskraft auf Männer (heutzutage bestimmt auch auf Frauen) aus. Sie ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da schon Klagen aufkamen, dass das Thema der Erotik offenbar nicht genug angesprochen werde, beschäftigt sich dieser Artikel mit der Femme Fatale. Warum das männermordende Biest ein Motiv der Schwarzen Romantik ist, werde ich jetzt erläutern. Die Femme Fatale zeichnet sich durch eine besondere Anziehungskraft auf Männer (heutzutage bestimmt auch auf Frauen) aus. Sie ist kein verhuschtes Heimchen am Herd, sondern eigenständig und sich ihrer erotischen Ausstrahlung auch bewusst. Dummerweise wirkt sie sich fatal auf die geistige, seelische und körperliche Gesundheit aus.<br />
In der <em>Schwarzen Romantik </em>kann man die Femme Fatale zum einen dem Motivkreis der heidnischen Götterwelt zuordnen. Im <em>Marmorbild </em>von Eichendorff wird &#8220;der blühende Knabe&#8221; Florio beinahe das Opfer der Venus, wird aber durch ein frommes Lied des Sängers Fortunato gerettet. Die Bergkönigin in Tiecks <em>Runenberg </em>ist ebenso gefährlich. Erst läuft sie splitternackt in ihrem Thronsaal herum und entfacht dann die Wolllust in Christian, einem desorientierten jungen Mann, der gerade erst seine Gärtnerausbildung abgebrochen hat. Dieser flieht ins Tal und ist zunächst außer Gefahr, um dann später wieder im &#8220;dionysischen Wahn&#8221; durch die Gegend zu taumeln. So wird das nix mit dem bürgerlichen Leben, lieber Christian!</p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/235px-Bouguereau_venus_detail.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-774" title="235px-Bouguereau_venus_detail" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/235px-Bouguereau_venus_detail-117x300.jpg" alt="" width="117" height="300" /></a></p>
<p>Doch nicht nur heidnische Götter und Naturwesen schaden der männlichen Psyche. Auch weibliche Personifikationen des Teufels, wie der Sukkubus, der in den <em>Elixieren des Teufels </em>von der durchtriebenen Euphemie verkörpert wird, sind buchstäblich fatal. Medardus ist ein letzter Konsequenz ein wenig fataler, vertauscht er doch den vergifteten Wein und beseitigt so Euphemie. &#8220;Dem Wahnsinn entgegen irrlichternd&#8221; verübt er noch einen Mord und flieht in die Nacht. Die Seele ist danach natürlich im Arsch.<br />
In <em>The Monk </em>ist es die Teufelsbündnerin Mathilda, die Ambrosius zum Teufelspakt, verbotener Erotik und Vergewaltigung verführt. Auch das endet natürlich übel.<br />
Liebe Jungs, im wirklichen Leben sind Frauen aber gar nicht so schlimm. Wirklich. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Teufelspakt und Melancholie &#8211; die Motive der Schwarzen Romantik I</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:42:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eines der wichtigsten Motive der Schwarzen Romantik ist der Teufelspakt.  Jeder kennt &#8211; zumindest literarisch &#8211; diese Situation. Der Teufel bietet Geld, Wissen und willige Frauen und alles, was man tun muss, ist auf diesem winzigen Zettel zu unterschreiben. Mit Blut. Oder auch anders. Je nachdem. Goethes Faust ist nach der Vielzahl der Motive der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der wichtigsten Motive der <em>Schwarzen Romantik </em>ist der Teufelspakt.  Jeder kennt &#8211; zumindest literarisch &#8211; diese Situation. Der Teufel bietet Geld, Wissen und willige Frauen und alles, was man tun muss, ist auf diesem winzigen Zettel zu unterschreiben. Mit Blut. Oder auch anders. Je nachdem.</p>
<p>Goethes Faust ist nach der Vielzahl der Motive der <em>Schwarzen Romantik </em>und der Definition von Andre Vieregge ein schwarzromantisches Werk. Faust wird durch den leibhaftigen Teufel verführt und das Elend nimmt seinen Lauf. Das arme Gretchen wird es ausbaden müssen. &#8220;Heinrich, mir graut vor Dir.&#8221; Dem Leser natürlich nicht, ist Faust doch &#8220;das bedeutendste und meistzitierte Werk der deutschen Literatur&#8221;. Ich möchte insbesondere die im Internet befindlichen Gothics bei dieser Gelegenheit daran erinnern, nicht immer <strong>dieses Zitat</strong> in irgendwelche Profile zu schmieren. Ja, ihr wisst was ich meine. &#8220;<em>Ich bin der Geist der stets verneint! / Und das mit Recht; denn alles was entsteht / Ist werth daß es zu Grunde geht; / Drum besser wär’s daß nichts entstünde. / So ist denn alles was ihr Sünde, / Zerstörung, kurz das Böse</em><em><em> nennt, / Mein eigentliches Element.&#8221;</em></em></p>
<p>Wenn ich einen von Euch erwische&#8230;aber wie dem auch sei. Lassen wir das.</p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/529px-GustaveDoreParadiseLostSatanProfile.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-760" title="529px-GustaveDoreParadiseLostSatanProfile" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/529px-GustaveDoreParadiseLostSatanProfile-264x300.jpg" alt="" width="264" height="300" /></a></p>
<p>Der faustische Teufelspakt beruht auf einem viel früheren Werk: Die Historia von D. Johann Fausten von 1587. Hier endet der Teufelspakt mit dem grausamen Tod des Protagonisten.<br />
Einen ebenso unschönen Tod erleidet der arme Adrian Leverkühn, der Protagonist von Thomas Manns <em>Doktor Faustus, </em> der nicht nur unter schlimmer Migräne, sondern auch unter den Folgen einer unbehandelten  Syphilis leidet. Die Infektion mit dieser, das Gehirn weichkochenden Krankheit ist hier als Besiegeln des Teufelpaktes zu sehen. Der Teufel ist in diesem Falle der Stadtführer, der den armen Jung in das Hurenhaus, wo die Bakterien lauern, geleitet. <em>Doktor Faustus </em>zählt nicht zur <em>Schwarzen Romantik</em>, weist aber viele klassische Motive des Teufelspaktes auf.<span id="more-751"></span></p>
<p>Manchmal will der Teufel nur den Schatten oder das Spiegelbild des Protagonisten. Im Kunstmärchen <em>Peter Schlemihls wundersame Geschichte </em>von 1813 verkauft das Peterchen seinen Schatten gegen einen immer vollen beutel Gold an den Teufel. Als er dies bereut, will der Teufel gegen die Seele tauschen. Nicht mit Peterchen. Er hat die Schnauze voll, lebt isoliert und widmet sich der Wissenschaft. Ein Happy End? Das liegt wohl im Auge des Betrachters.</p>
<p>Ein Teufelspakt benötigt aber nicht unbedingt den Teufel höchstselbst. In E.T.A. Hoffmanns <em>Die Elixiere des Teufels </em>sind es die Tränke, mit denen der Teufel einst den heiligen Antonius umdrehen wollte, die den Mönch Medardus auf die schiefe Bahn bringen. Und hier kommen wir zum Täterprofil der Teufelsbündner. Medardus, zum Beispiel, ist ein begnadeter Rhetoriker. Als er die Fähigkeit verliert, ist er so verzweifelt, dass er zu den verbotenen Tränken greift. Diese stellen seine Rednerfähigkeiten wieder her, entfachen aber auch das Feuer der Wollust und verbrecherische Regungen. Doch es sind nicht die Elixiere, die den Mönch verändern. Der Keim des Bösen war schon längst vorhanden. Der übermäßige Stolz auf die eigenen Fähigkeiten bedeutet, dass man der <em>Superbia </em>erlegen muss. Medardus hatte schon zuvor wenig an mönchischer Demut gezeigt.<br />
Auch Faust und Adrian Leverkühn haben großartiges Geistesgaben. Dadurch steigt allerdings auch das Verführungspotential.</p>
<p>Auch die Eigenschaft der <em>Melancholie </em>macht den Protagonisten anfälliger, mit dem Teufel zu paktieren. Die <em>Acedia </em>ist nach theologischer Sicht eines der Hauptlaster und kann am besten mit &#8220;Trägheit des Herzens&#8221; übersetzt werden. Melancholiker verfallen in eine tiefe Verzweiflung, aber auch in eine Stimmung der Auflehnung oder der Gleichgültigkeit. Die Sünde ist hier, die gottgegebene Existenz nicht zu bejahen und Gott nicht blind zu vertrauen. Nicht nur der Hochmütige, sondern auch der Melancholiker ist anfällig für teuflische Verführungen.<br />
In dem Sinne, passt schön auf eure Seele auf. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die Schwarze Romantik</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 11:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute will die Schmitt ihren Lesern, und ganz besonders dem John, über die Schwarze Romantik berichten. Um diesen Begriff zu klären, muss die Schmitt den unglücklichen Menschen, die nicht das Glück hatten, Germanistik zu studieren, überhaupt mal erläutern, was es mit der &#8220;nichtschwarzen&#8221; Romantik auf sich hat. Der Begriff romantisch wird ja heutzutage inflationär gebraucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute will die Schmitt ihren Lesern, und ganz besonders <strong>dem John</strong>, über die <em>Schwarze Romantik</em> berichten. Um diesen Begriff zu klären, muss die Schmitt den unglücklichen Menschen, die nicht das Glück hatten, Germanistik zu studieren, überhaupt mal erläutern, was es mit der &#8220;nichtschwarzen&#8221; Romantik auf sich hat. Der Begriff <em>romantisch </em>wird ja heutzutage inflationär gebraucht und wird vornehmlich mit Liebesdingen assoziiert. Ein Nachtspaziergang bei Vollmond, ein Lebkuchenkerz als Mitbringsel oder ein mutiger Heiratsantrag bei Kai Pflaume. Aber das geht nun wirklich zu weit. O_o<br />
Der Begriff &#8220;schwarzromantisch&#8221; hat sich indessen für eine Subkultur etabliert, die schwarzer Kleidung und dunklem Interieur sehr zugetan ist. Ja, ich spreche von der inzwischen sehr kommerzigen Gothickultur.  Im Zuge dieser überaus informativen Informationsschrift wird sich nebenbei klären, was denn überhaupt &#8220;schwarzromantisch&#8221; ist.</p>
<p>Also, lieber Matthias, liebe Leser, jetzt geht es endlich los, mit der <em>Romantik. </em>&lt;3</p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/800px-Caspar_David_Friedrich_0191.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-736" title="800px-Caspar_David_Friedrich_019" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/800px-Caspar_David_Friedrich_0191-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a></p>
<p>Die <em>Romantik </em>ist eine kulturgeschichtliche Epoche, die man zeitlich zwischen 1795 und 1840 einordnen kann. Die Romantiker wollten sich von den stieseligen Aufklärern und Freunden der Klassik abgrenzen und dies so gefühlsbetont wie möglich. Das Erleben und die Kunst sollten Grenzen und Konventionen überwinden. Hier sind die Manifestationen des Romantischen sehr vielschichtig. Es gibt entsetzliche Furchtbarkeiten, wie die <em>Progressive Universalpoesie </em>von Schlegel. &#8220;Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie&#8221;, hat er gesagt und die Schmitt, die über jene Poesie und über <em>Lucinde </em>ein Referat halten musste, arg gequält. Dies, liebe Leser, ist keine Sternstunde der Romantik gewesen.<br />
Besser wird es mit Eichendorff, der dem, Dichter schöpferische Qualitäten zuspricht:</p>
<p><em>Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort, und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.</em></p>
<p>Es geht in der <em>Romantik </em>also um um die Hervorhebung des Wunderbaren, des Numinosen und des nicht Begreiflichen. Der Romantiker will die Welt poetisieren, seine namenlose Sehnsucht stillen. Oft sucht der Erfüllung in der Natur, die für ihn Quelle und Inspiration ist. Sehr retro ist auch die Vorliebe für das Mittelalter und die Idealisierung dieser Epoche. In der Literatur wird zudem die Bedeutung des Unbewussten und der Psyche hervorgehoben. Hier kann es vorkommen, dass sich der oftmals melancholische Protagonist im Labyrinth seiner Psyche verirrt. Das macht er aber viel hübscher und poetischer als die Heizbirnen heutzutage.<br />
Die Schmitt will ihren Lesern aber nicht verschweigen, dass die Romantik natürlich auch eine politische Ebene hatte und dass einige Zeitgenossen sehr nationalistisch waren. Der Romantik aber die Schuld für den Nationalsozialismus zu geben, wie es einige Forscher propagieren, hält sie für ungerecht und falsch. Man sieht, dass die (deutsche) Romantik sehr vielschichtig ist und dass sie sich kurzen Definitionen hartnäckig entzieht.<span id="more-713"></span></p>
<p>Aber kommen wir zur <em>Schwarzen Romantik.</em> Man kann sagen, dass die <em>Schwarze Romantik </em>die dunkle Seite der <span style="text-decoration: line-through;">Macht</span> <em>Romantik</em> ist. Man spricht auch von den Nachtseiten der Romantik. Die Motive sind unter anderem Wahnsinn, Weltflucht, Magie, Tod und Sexualität (oft in Verbindung miteinander), Drogen, Melancholie und Suizid. Da kommen wir aber noch zu. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
Typische Vertreter der <em>schwarzen Romantik </em>sind zum Beispiel der elende Schmierfink Marquis de Sade,  der geniale Edgar Allen Poe &lt;3 und der ebenso begabte, aber reichlich verdrehte Baudelaire. Auch Howard Phillips Lovecraft  und sogar die Brüder Grimm zählen zu den Schwarzromantikern. Bis auf den Marquis, über den und seine Leser man nur Schlechtes zu sagen weiß, sind alle Vertreter dieser Gattung geniale Wegbereiter der phantastischen Literatur. Und natürlich darf E.T.A. Hoffmann nicht vergessen werden. Niemand beschreibt (vermeintlichen) Wahnsinn so schön wie er.</p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/477px-Johann_Heinrich_Füssli_053.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-745" title="477px-Johann_Heinrich_Füssli_053" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/477px-Johann_Heinrich_Füssli_053-238x300.jpg" alt="" width="238" height="300" /></a></p>
<p>Doch was ist jetzt <em>Schwarze Romantik?</em><br />
Mario Praz, der sich in <em>Liebe, Tod und Teufel &#8211; die schwarze Romantik (1963) </em>nur auf die französischen und englischen Schwarzromantiker bezieht, hat meines Erachtens eine eher einseitige Sicht auf das Thema. Er hebt den Sadismus und das erotische Empfinden zu stark hervor und vernachlässigt die anderen Aspekte. Zudem ist er grauenhaft zu lesen und daher nicht zu empfehlen. <em> </em>Besser und übersichtlicher und zudem mehr auf die deutsche Romantik bezogen ist <em>Nachtseiten. Die Literatur der Schwarzen Romantik </em>von Andre Vieregge. Er hat sich die Mühe gemacht, eine explizite Definition der <em>Schwarzen Romantik </em>zu entwickeln und die Motive detailliert aufzudröseln. Dankeschön dafür. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach Vieregge ist ein Werk schwarzromantisch, wenn das Extra-Empirische (das Übersinnliche) die Handlung motiviert und das Übersinnliche in der intradiegetischen Wahrheitswahrscheinlichkeit als faktisch existent angenommen wird. Für Nichtgermanisten: Dracula ist für den Protagonisten wirklich existent. O_o Die Auswirkungen stellen stets eine textinterne Bedrohung dar. Leib, Leben und Seele schweben also in ernsthafter Gefahr. Ja, so ist das, liebe Leser. Die komplette Definition werde ich auswendig lernen. Das Kopfkissen ist nass von meinen Tränen.<br />
Die schönsten Motive der <em>Schwarzen Romantik </em>nach Vieregge werde ich den (noch) geneigten Lesern im bald folgenden Beitrag vorstellen.</p>
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		<title>Der Vampir und die schwarze Romantik</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 18:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Germanistisches]]></category>
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		<category><![CDATA[Vampire]]></category>

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		<description><![CDATA[Da die Prüfung in Literaturgeschichte ja näher rückt, will ich meinen imaginären Lesern die Ergebnisse meiner Lernbemühungen nicht vorenthalten. Es geht nicht nur um Märchen, sondern auch um ein Subgenre der Phantastik, die Schwarze Romantik. Wie sich dieses Genre von der Literaturgattung der Romantik unterscheidet, werde ich dem Leser, der sich ja nicht wehren kann, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da die Prüfung in Literaturgeschichte ja näher rückt, will ich meinen imaginären Lesern die Ergebnisse meiner Lernbemühungen nicht vorenthalten. Es geht nicht nur um Märchen, sondern auch um ein Subgenre der Phantastik, die <em>Schwarze Romantik</em>. Wie sich dieses Genre von der Literaturgattung der <em>Romantik </em>unterscheidet, werde ich dem Leser, der sich ja nicht wehren kann, in einem späteren Artikel darlegen. Fest steht, dass der ganze Vampirkram in die Gattung der <em>Schwarzen Romantik </em>fällt. Diese ist nah mit der englischen <em>Gothic Novel </em>verwandt: Bekannt sind hier das etwas komisch anmutende <em>Castle of Otranta </em>von Horace Walpole oder Mary Shellys <em>Frankenstein</em>.</p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/425px-Burne-Jones-le-Vampire.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-681" title="425px-Burne-Jones-le-Vampire" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/425px-Burne-Jones-le-Vampire-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></p>
<p>Ein späterer Klassiker ist natürlich <em>Dracula </em>von Bram Stoker. Der blutsaugende Graf ist als Prototyp des Vampirs in die Film- und Literaturgeschichte eingegangen, seit die Novel 1899 veröffentlicht wurde. Ein früheres, aber weniger bekanntes Werk ist <em>The Vampire </em>von Polidori. Seine Darstellung eines anti-bourgeoisen Frauenverführers gelangte im Gegensatz zu Stokers Werk nie zu Weltruhm. Die Stichworte <em>Vampir </em>und <em>Dracula </em>sind eng miteinander verknüpft.</p>
<p>Der Roman ist aus der Perspektive der verschiedenen Charaktere geschrieben. Wir erhalten zum Beispiel Einblick in das Innenleben Jonathan Harkers, der nicht gerade glücklich ist, mit dem gruseligen Grafen und seinen moralisch fragwürdigen Vampirfrauen wohnen zu müssen oder dessen Verlobter Mina, die ihren Jonathan sehnlichst zurück erwartet. Durch die verschiedenen Perspektiven und auch eingefügte Zeitungsartikel vermittelt der Roman einen Eindruck von Authentizität. In diesem Roman ist es übrigens noch nicht sauerotisch, wenn man von einem Vampir heimgesucht wird. Im Gegenteil, die Bevölkerung im Osten ist ernsthaft abgeneigt und wendet sich Hausmittelchen wie Rosenkränzen oder Knoblauch zu.<span id="more-677"></span></p>
<p>In Bram Stokers <em>Dracula </em>ist der Vampir eine ernsthafte Bedrohung für Leib und Leben und primär ein Todesbringer. Die Gefahr ist aber auch, dass man im jenseitigen Leben verdammt ist. Die arme Lucy stirbt gleich zweimal, muss sie doch von ihrem untoten Dasein erlöst werden. Die <em><span style="text-decoration: line-through;">Vampirschönheiten</span></em> Vampirschlampen sind für Jonathan Harker zwar verlockend, aber das Gefühl von Angst und Ekel ist stärker. Typisch für dieses Genre ist, dass die Rechtschaffenen und Unschuldigen die Manifestationen des Teufel erkennen, auch wenn sie in verlockender Gestalt erscheinen. In Fachkreisen nennt man das auch das <em>Gretchengespür.</em> Schön, wenn man es hat.</p>
<p>Im Laufe der Jahrzehnte hat sich in der <em>Schwarzen Romantik </em>das erotische Empfinden des Vampirs geändert. Mario Praz hat hat in seinem Werk <em>Liebe, Tod und Teufel &#8211; Die schwarze Romantik </em>bereits die Bedeutung der abseitigen Erotik, der Medusenschönheit und der Femme Fatale herausgestellt. Es geht zwar in diesem Genre nicht primär um Erotik, aber die Rolle des Eros ist auch nicht gerade klein. Man sieht gerade beim Vampir die Entwicklung, dass die Ästhetik und Erotik eine immer größere Rolle spielen.<br />
Ein herzzerreißendes Beispiel ist die Dracula-Verfilmung von Francis Ford Coppola. Die kleine Schmitt hat bitterlich geflennt vor Rührung und welches kleine schwarzgekleidete Mädchen hat nicht nachts verstohlen ein Fenster geöffnet? Na?</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/InIZz91W9f4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im Original ist Mina natürlich nicht so intim mit dem Vampir und sie ist auch nicht die Reinkarnation seiner Gattin. Trotzdem fließen noch Tränen der Rührung. *hach* Natürlich haben wir dem Blutsauger alles Glück der Welt gewünscht, denn Keanu Reeves hat sowieso nur einen Gesichtsausdruck.<br />
Die Liebe zum Vampir nimmt aber immer schlimmere Formen an. Die meisten vergessen dann, dass zu diesem Eros immer noch ein Haufen Thanatos gehört. Edward Cullen und der Typ aus True Blood sind drastische Beispiele, dass Vampire immer mehr auf ihre körperlichen Reize reduziert werden. Das kann und darf nicht sein, denn der Vampir will auch für seine inneren Werte und für Blutvergießen und Gemetzel geliebt werden. Denkt daran, liebe Leser!</p>
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		<title>Das Elend mit den Märchen</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 10:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Germanistisches]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Schmitt, die gerade den Arsch voll Arbeit und irgendwie auch ein kreatives Jammertal hat, bereitet sich zur Zeit intensiv auf die Prüfung bei Professor Meier vor. Die Themen sind &#8220;Schwarze Romantik&#8221; und   &#8211; taaa-daaaa &#8211; Märchen. Die Lektüre von Märchen ist ja so eine Sache. Man kommt als Germanistikstudent ja nicht drumherum und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schmitt, die gerade den Arsch voll Arbeit und irgendwie auch ein kreatives Jammertal hat, bereitet sich zur Zeit intensiv auf die Prüfung bei Professor Meier vor. Die Themen sind &#8220;Schwarze Romantik&#8221; und   &#8211; taaa-daaaa &#8211; Märchen. Die Lektüre von Märchen ist ja so eine Sache. Man kommt als Germanistikstudent ja nicht drumherum und &#8211; seien wir mal ehrlich *zwinker-zwinker* &#8211; ist das auch ein dankbares Prüfungsthema. Tjaaaaa&#8230;.<br />
Aber:  Wer in absehbarer Zeit alle Kinder- und Hausmärchen lesen muss, kommt in kürzester Zeit in Genuss des E.T.A.-Hoffmanschen Wahnsinns.</p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/Aschenputtel-Richter.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-653" title="Aschenputtel-Richter" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/11/Aschenputtel-Richter-294x300.jpg" alt="" width="294" height="300" /></a></p>
<p>Eigentlich dürften die von den Brüdern Grimm editierten Geschichten nicht langweilig sein, schließlich ist das Gewaltpotential extrem hoch. Abgehackte Fersen und Zehen bei <em>Aschenputtel</em> (KHM 21), ein nekrophiler Prinz und eine Exekution durch glühende Eisenschuhe bei <em>Sneewittchen</em> (KHM 53) und <em>der kluge Hans</em> (KHM 32) wirft einige Augen auf seine Angebetete: &#8220;Hans geht in den Stall, sticht allen Kälbern und Schafen die Augen aus und wirft sie der Gretel ins Gesicht.&#8221;<br />
Das hat Potential.<span id="more-648"></span></p>
<p>Aber: die speziellen Eigenschaften des Märchens, insbesondere des Volksmärchens, quälen die Schmitt. Da kann das Märchen noch so viel auf alte Initiationsriten, Schamanismus und Animismus (Vgl.: Lüthi: Märchen. S. 65) verweisen. Die äußere Form bietet zu viel Vertrautes und zu wenig Überraschungen: Aschenputtel macht drei Ballbesuche, die böse Stiefmutter versucht dreimal Sneewittchen bei Garaus zu machen, der Dummling trifft auf drei Tiersorten.</p>
<p>Zu allem Übel gibt es unzählige Varianten eines Märchentyps, die von Region zu Region verschieden sind, zum Beispiel <em>Daumesdick </em>(KHM 37)<em> </em>oder <em>Daumerlings Wanderschaft </em>(KHM 45)<em>. </em>Manchmal verschmelzen verschiedene Motive bekannter Märchen zu einer neuen Form (Kontamination). Und ständig werden Personen von Adel geheiratet, meist irgendwelche Prinzessinnen.<br />
Ein Vergnügen ist das wahrlich nicht. &#8220;Ich arme Jungfer zart, ach, hätt&#8217; ich doch den Thomas Mann genommen.&#8221;</p>
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		<title>Neuigkeiten</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 19:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Germanistisches]]></category>
		<category><![CDATA[Gothicleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schmitt hat hier ja lange nichts geschrieben, denn der Alltag hatte sie in seinen einnehmenden Griffeln. In der Zwischenzeit gab es Neuigkeiten von der Magisterarbeit (2,0), die Schmitt hat viele Nachhilfestunden in diversen Fächern gegeben und Jason Dark, den Großmeister des Horror-Trash behelligt. Das ist hier zu bestaunen. In der Zwischenzeit sind auch wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schmitt hat hier ja lange nichts geschrieben, denn der Alltag hatte sie in seinen einnehmenden Griffeln. In der Zwischenzeit gab es Neuigkeiten von der Magisterarbeit (2,0), die Schmitt hat viele Nachhilfestunden in diversen Fächern gegeben und Jason Dark, den Großmeister des Horror-Trash behelligt. Das ist <a href="http://www.r2inside.de/bildungsbuerger/kleinkunst/658-r2-bildungsbuerger-edgar-allen-poe-lesung-mit-jason-dark-im-bergischen-loewen-in-bergisch-gladbach.html" target="_blank">hier</a> zu bestaunen. In der Zwischenzeit sind auch wieder drei Schwedenkilos im Nirvana verschwunden und die Schmitt lernt fleißig für die erste mündliche Magisterprüfung, die Märchenhaftes, Schauriges und Abseitiges zum Thema hat.</p>
<p>Das ist also das Motto der kommenden drei Wochen. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Impressionen aus dem Schwedenurlaub</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 20:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tierisches]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe imaginäre Leser. Da die Dahlschmitts und ihre wackeren Gefährten in Schweden waren und dort allerlei Vergnüglichkeiten nachgegangen sind, gibt es auch Einiges aus diesem idyllischen Land zu berichten. Hier einige Eindrücke: Schweden ist ein ulkiges Land. Aufgrund seiner Unähnlichkeit mit Oberbarmen sind die Schweden immer glücklich. Der Schwede an sich befleißigt sich einer possierlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe imaginäre Leser. Da die Dahlschmitts und ihre wackeren Gefährten in Schweden waren und dort allerlei Vergnüglichkeiten nachgegangen sind, gibt es auch Einiges aus diesem idyllischen Land zu berichten. Hier einige Eindrücke:</p>
<p>Schweden ist ein ulkiges Land. Aufgrund seiner Unähnlichkeit mit Oberbarmen sind die Schweden immer glücklich. Der Schwede an sich befleißigt sich einer possierlichen Sprache, die wenig Grausamkeit zulässt, obwohl sich die schwedische Realität oft anders darstellt.</p>
<p>Das Volk der Schweden wohnt in drolligen roten Häuschen, die aus Holz gebaut sind. Hier zu sehen:</p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/CONVAR105a.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-623" title="CONVAR105a" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/CONVAR105a-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Drumherum ist Wald. Wer diesen Wald betritt, muss aufpassen, dass er sich nicht den Fuß verrenkt. Oft wurden in diesen Wäldern schon die mumifizierten Leichen von Geocachern gefunden, die auf glitschigen Ästen ausgeglitten oder vom Moos des Todes gefressen worden sind. Dieses Moos ist überall zu finden und überaus gefräßig. Geduldig wartet es auf Mensch und Tier. Hat ein Lebewesen erst einmal den Fuß in den Rachen des gefräßigen Organismus platziert, gibt ein kein Entrinnen.<br />
Als Köder benutzt das Moos die unzähligen Blaubeer- und Heidelbeersträucher, die die Grundlage der Ernährung der schwedischen Landbevölkerung dienen. Durch die Notwendigkeit des Blaubeersammelns wird die Bevölkerung ständig reduziert. Deswegen wohnen auch so wenig Menschen in Schweden. Aufgrund der Gefährlichkeit des Berufes ist der Beruf des Blaubeer- und Preißelbeersammlers in Schweden hochgeachtet. Nur die stärksten und besten Krieger ziehen in den Wald und sammeln die begehrten Früchte. Auch wir waren im Wald und sind deswegen eine Stufe aufgestiegen.</p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/CONVAR086a.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-624" title="CONVAR086a" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/CONVAR086a-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><span id="more-607"></span></p>
<p>Darüber hinaus ist die schwedische Volk sehr stolz auf die Vielfalt seiner giftigen Pilze. Diese wachsen überall und sehen wie die Pilze im Supermarkt aus, um Touristen hereinzulegen. Wenn das klappt, können die Schweden die Hütten neu vermieten und so ganz passabel leben. Die sterblichen Überreste der Urlauber werden in den Wald geworfen und nähren Moos, Heidelbeersträucher und Pilze. Der ewige Kreislauf des Lebens. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Die schwedische Tierwelt</strong></p>
<p>Jeder Urlauber sehnt sich danach, einmal einen Elch zu sehen. Auch die Dahlschmitts und ihre treuen Gefährten.<br />
Doch die heimischen Elche ließen sich nicht sehen, sodass ein Tierpark aufgesucht werden musste, der von multilingualen Holländern betrieben wurde. Hier kann von zu fast allen Jahreszeiten Elche betrachten und sogar anfassen. Hier wurde unsere Truppe zuvor über das Wesen der Elche belehrt.</p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/P1010599a.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-612" title="P1010599a" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/P1010599a-300x251.jpg" alt="Das winzige Kalb" width="300" height="251" /></a></p>
<p>Der Elch ist ein in aller Welt missverstandenes Tier. Überall hat er das Image eines knuddeligen Riesen. Das hasst der Elch und versucht, dieses Image wieder loszuwerden.<br />
Elche haben die Fähigkeit, einem Menschen aus dem Stand an den Kopp zu treten, was sie auch gerne tun, wenn sie, zum Beispiel, keinen Banane bekommen. Dann wird der Elch schon einmal ungemütlich.<br />
Der erzürnte Elch verfolgt sein Opfer mit ca. 50-60 km/h. Wenn es sich für ihn lohnt, überspringt er Zäune von 2,50 m Höhe oder taucht bis zu 5 m tief. Der durchschnittliche Elch ist eine Tötungsmaschine.</p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/P1010592a.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-609" title="P1010592a" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/P1010592a-300x187.jpg" alt="Der brünftige Bulle" width="300" height="187" /></a></p>
<p>Besonders gefährlich sind brünftige Elche. Wenn sie nicht gerade Menschen töten, stoßen sie kleine Bäume um und graben Löcher in die Erde, um diese mit einem stinkenden Sekret zu füllen. Darin wälzt sich dann die paarungsbereite Elchkuh. Zu dieser Zeit haben die Tierparks dann geschlossen, weil &#8220;der Kuh dann so stinkt&#8221;. Vom Bullen wollen wir erst gar nicht anfangen.</p>
<p>Besonders gefährlich sind lüsterne Elche, aber auch Kühe mit Kalb, die sich bedroht fühlen. Betrunkene Elche sollte man nicht ärgern. Wenn die Äpfel reif sind, dringen die Elche in die Gärten ein und rauben diese. Die Früchte gären in den Elchen und diese benehmen sich dann wie Oberbarmer. Man sollte auf einen betrunkenen Elch nicht einreden, sondern Fenster und Türen verschließen. Am nächsten Morgen ist der ganze Garten vollgekackt. Die Schweden sind aber Optimisten und schaufeln die Haufen auf ihre Beete und düngen die Apfelbäume neu.</p>
<p>Dies alles erzählte uns der mutige Holländer, auf dessen Farm sechs gefährliche Elche leben. Das Kalb, das mit einem putzigen Tritt töten kann, durften wir unter Einsatz unseres Leben sogar streicheln. &lt;3</p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/P1010607a.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-615" title="P1010607a" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/P1010607a-300x225.jpg" alt="Kalb" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Doch die Elche sind nicht die einzigen Kreaturen, die in diesem Land leben.<br />
Der brave Mann züchtet Alpakas. Diese niedlichen Tiere haben viele Vorteile. Ihre Wolle ist viel besser und sie sind hübscher und reinlicher als Schafe. Doch auch diese Tiere bringen den Tod, obwohl sie keine Schweden sind, sondern ursprünglich aus Südamerika kommen.</p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/P1010621a.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-618" title="P1010621a" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/P1010621a-300x240.jpg" alt="&lt;3 &lt;3 &lt;3" width="300" height="240" /></a></p>
<p>Das männliche Alphatier geht direkt auf die Hoden einer jeden Spezies. Dass ein anderes Wesen über einen Phallus verfügt ist ihm ein Gräuel. Niedliche Geräusche ausstoßend läuft er Spalier. Sollte er jemals in das Gehege seiner männlichen Kollegen eindringen, wird er deren Gemächte mit einem speziellen Widerhaken im Maul abtrennen. Hat er dies geschafft, lässt er einen possierlichen Kriegsschrei los und schüttelt voller Glück seinen blutverschmierten flauschigen Kopf.<br />
In der freien Wildbahn sieht man häufig junge Männchen, die mit Tränen in den Augen mit den Hufen ihren nicht mehr vorhandenen Genitalbereich halten. Diese sterben dann vor Kummer über ihr für immer beendetes Sexualleben. Der Dahlmann war bereits fleißig und hat &#8220;blutigen Fakten&#8221; auf seinem <a href="http://www.eglatholion.de/" target="_blank">Blog</a> aufgezeichnet. Das ist genau <a href="http://www.eglatholion.de/2011/09/18/kastrierende-alpakas/" target="_blank">hier</a> zu sehen. &lt;3 Die Geräusche lassen Herzen schmelzen. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
Diese Tiere sind ein weiterer Beleg für die Niedlichkeit, aber auch für die Grausamkeit der Natur, aber auch der schwedischen Lande.<br />
Wer also in Schweden ist, sollte sich die knuddeligen Elche und die grausamen Alpakas mal anschauen. <img src='http://schmittis-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/P1010628a.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-619" title="P1010628a" src="http://schmittis-welt.de/wp-content/uploads/2011/09/P1010628a-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>WTF?! &#8211; oder der Til-Schweiger-Effekt</title>
		<link>http://schmittis-welt.de/2011/08/21/wtf-oder-der-til-schweiger-effekt/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 12:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schmitt will ihre imaginären Leser heute über den Til-Schweiger-Effekt aufklären, der sich im Film bestimmt schon heimlich etabliert hat. Neben Filmen wie Keinohrhasen, die hauptsächlich von einer bestimmten Klientel von Frauen gesehen wird, hat der der Til sogar in guten Filmen mitgespielt. Hier beweist er ein gutes Händchen für Gewalt. Ihr wisst ja, Gewalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schmitt will ihre imaginären Leser heute über den <em>Til-Schweiger-Effekt </em>aufklären, der sich im Film bestimmt schon heimlich etabliert hat. Neben Filmen wie <em>Keinohrhasen</em>, die hauptsächlich von einer bestimmten Klientel von Frauen gesehen wird, hat der der Til sogar in guten Filmen mitgespielt. Hier beweist er ein gutes Händchen für Gewalt. Ihr wisst ja, Gewalt ist immer eine schnelle Lösung, auch wenn es nicht immer schön ist. Hier ist seine große Szene aus <em>Inglourious Basterds:</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="420" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/REDwfnI2s4s?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="345" src="http://www.youtube.com/v/REDwfnI2s4s?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Tarantino nutzt hier eindeutig den <em>Til-Schweiger-Effekt. </em> Die schnelle Abfolge der Gewaltszenen lässt den Zuschauer ein großes O_o empfinden. Der <em>Til-Schweiger-Effekt </em>wirkt deswegen so stark, da man in dieser Szene Til Schweiger nicht erwartet hätte, und zum anderen, da die Szene mit viel Gewalt und Pöbelei einhergeht. <span id="more-587"></span>Ein weiteres Beispiel für den <em>Til-Schweiger-Effekt </em>ist die &#8220;Kartoffelficker&#8221;-Szene in <em>Bang, Boom, Bang</em>:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="420" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rLxmvp1v8T0?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="345" src="http://www.youtube.com/v/rLxmvp1v8T0?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Auch hier erfolgt erst ein O_o, erzeugt durch Til Schweigers Präsenz und Frisur. Danach ist der Zuschauer erneut hilflos dem <em>Til-Schweiger-Effekt </em>ausgeliefert. Schrecken und Unglauben machen sich breit. &lt;3</p>
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