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Warum vegan? – ein leicht verspäteter Bericht über die Freuden des fleischfreien Grillens

Eigentlich sollte dieser Artikel ja in die WZ, doch andere Wuppertaler Dinge waren immer aktueller und auf einmal ist es Herbst. Da das Ganze aber schon gelesen werden sollte, geht der ganze Spaß an die imaginären Leser. Probiert mal das Rezept aus, es schmeckt sehr lecker.

Veganes Grillen – für Mensch, Tier und Umwelt

Immer mehr Menschen entscheiden sich – aus gesundheitlichen oder aber aus Gewissensgründen für eine fleischlose Ernährung. Veganer gehen aber noch weiter und lehnen jegliche Nutzung tierischer Produkte ab. Die steigende Menge der veganen Produkte in den Supermärkten zeigt, dass vegane Ernährung immer beliebter wird. Im Zuge dieser Bewegung wurde Samstag, den 03.08. ein veganes Grillen auf der Hardt organisiert. Bei dieser privaten Veranstaltung konnten sich Veganer untereinander austauschen und auch Nichtveganer hatten die Möglichkeit, diverse vegane Grillgüter, aber auch Salate zu probieren.

Was genau sind die Gründe für eine vegane Ernährung?

Sophie (31), lebt aus ethischen, aber auch aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen vegan. „Vegane Ernährung ist nicht nur die gesündeste, sie verzichtet auch. Nicht auf Genuss und Abwechslung, sondern auf Tierleid, Tötung und Qualprodukte“, erzählt sie. Da auch die Milcherzeugung auf einer nicht artgerechten Haltung beruhe und da es genug pflanzliche Alternativen zu Kuhmilch gebe, sei sie Veganerin und nicht Vegetarierin.
Petra (47) ergänzt, dass Veganer keine „fanatischen Tierschützer“ seien, sondern dass der Veganismus eine Bewegung für „Mensch, Tier und Umwelt“ sei. Eine tierproduktfreie Ernährung empfinde auch sie als gesünder. Zudem diene eine fleischfreie Ernährung dazu, den Welthunger zu bekämpfen.

Der vegane Grillteller

Die Vielfalt der Speisen beim veganen Grillen ist enorm. Bratwürstchen, Schnitzel und leckere Steaks sind vorhanden. Der einzige Unterschied ist, dass diese Grillprodukte aus Soja- und Weizeneiweiß bestehen. Für Soßen und Zaziki gibt es ebenfalls in jedem größeren Supermarkt vegane Alternativen. Auch für den Nachtisch ist gesorgt, da man natürlich ohne Kuhmilch und Eier backen kann. Das vegane Grillen war für alle Beteiligten ein kulinarischer Erfolg. Der Aktivkreis plant nach der positiven Resonanz des veganen Grillfests weitere Treffen.

Rezept: Vegane Grillspieße

Man nehme: ein Paket Tofu, Orangensaft, Sojasoße, Paprika, Ananas, Erdnuss-Soße, Salz und Pfeffer.

1. Den Tofu sollte man ein bis zwei Stunden in Sojasoße und Orangensaft marinieren. Hier kann man schon mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Man nehme ein Spießchen und stecke abwechselnd Paprika, Ananas (oder anderes Gemüse) und marinierten Tofu darauf.

3. Auf den Grill legen, bis der Tofu knusprig und leicht braun ist. Mit Erdnuss-Soße servieren. Guten Appetit!

Die Mumien von Palermo – ein interdisziplinäres Forschungsprojekt

Liebe imaginäre Leser, sicherlich könnt ihr euch noch an meinen Artikel über Geisteswissenschaftler in der Campuspolit erinnern. Nein? Etwas anderes hätte ich von euch Lumpengesindel auch nicht erwartet. Wie dem auch sei. Der wackere Jörg Scheidt, seines Zeichen Archäologe hat ein sehr interessantes Projekt in Palermo, über das die Schmitt nur allzu gern berichtet. Aus Interesse und geisteswissenschaftlicher Solidarität.

Die Mumien von Palermo – ein interdisziplinäres Forschungsprojekt

Derzeit befinden sich in den Katakomben des Kapuzinerklosters von Palermo ungefähr 2000 Mumien, die zum größten Teil noch nicht untersucht worden sind. Ziel des Projekts ist die Untersuchung und letztendlich auch der Erhalt der sich dort befindlichen Mumien. Auch die Kirchenbücher sollen digitalisiert und der Nachwelt erhalten bleiben. Das Forschungsteam besteht aus Dr. Mark Benecke (Untersuchung der Mumien), Jörg Scheidt M. A. (Projektleitung, Archäologische Untersuchung und Projektkoordnation) und der Dipl. Biologin Kristina Baumjohann (Untersuchung der Mumien). Das Projekt wurde von der  Carl-Duisberg-Stiftung finanziell unterstützt.

Neuigkeiten und interessante Fakten finden sich auf der Facebookseite des Projekts. Interessant könnte auch ein Beitrag auf NTV sein, der sich intensiv mit jenen toten Menschen beschäftigt. Wer am Montag, um 23.15 Uhr noch nicht die müden Äuglein schließen möchte, kann sich diesen überaus erbauenden Bericht mal ankucken. Hier ein kleiner Vorgeschmack. Also, liebe Leser, ihr wisst, was ihr zu tun habt. Oder auch nicht. Wie auch immer.

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