Impressionen aus dem Schwedenurlaub

Liebe imaginäre Leser. Da die Dahlschmitts und ihre wackeren Gefährten in Schweden waren und dort allerlei Vergnüglichkeiten nachgegangen sind, gibt es auch Einiges aus diesem idyllischen Land zu berichten. Hier einige Eindrücke:

Schweden ist ein ulkiges Land. Aufgrund seiner Unähnlichkeit mit Oberbarmen sind die Schweden immer glücklich. Der Schwede an sich befleißigt sich einer possierlichen Sprache, die wenig Grausamkeit zulässt, obwohl sich die schwedische Realität oft anders darstellt.

Das Volk der Schweden wohnt in drolligen roten Häuschen, die aus Holz gebaut sind. Hier zu sehen:

Drumherum ist Wald. Wer diesen Wald betritt, muss aufpassen, dass er sich nicht den Fuß verrenkt. Oft wurden in diesen Wäldern schon die mumifizierten Leichen von Geocachern gefunden, die auf glitschigen Ästen ausgeglitten oder vom Moos des Todes gefressen worden sind. Dieses Moos ist überall zu finden und überaus gefräßig. Geduldig wartet es auf Mensch und Tier. Hat ein Lebewesen erst einmal den Fuß in den Rachen des gefräßigen Organismus platziert, gibt ein kein Entrinnen.
Als Köder benutzt das Moos die unzähligen Blaubeer- und Heidelbeersträucher, die die Grundlage der Ernährung der schwedischen Landbevölkerung dienen. Durch die Notwendigkeit des Blaubeersammelns wird die Bevölkerung ständig reduziert. Deswegen wohnen auch so wenig Menschen in Schweden. Aufgrund der Gefährlichkeit des Berufes ist der Beruf des Blaubeer- und Preißelbeersammlers in Schweden hochgeachtet. Nur die stärksten und besten Krieger ziehen in den Wald und sammeln die begehrten Früchte. Auch wir waren im Wald und sind deswegen eine Stufe aufgestiegen.

Darüber hinaus ist die schwedische Volk sehr stolz auf die Vielfalt seiner giftigen Pilze. Diese wachsen überall und sehen wie die Pilze im Supermarkt aus, um Touristen hereinzulegen. Wenn das klappt, können die Schweden die Hütten neu vermieten und so ganz passabel leben. Die sterblichen Überreste der Urlauber werden in den Wald geworfen und nähren Moos, Heidelbeersträucher und Pilze. Der ewige Kreislauf des Lebens. :D

Die schwedische Tierwelt

Jeder Urlauber sehnt sich danach, einmal einen Elch zu sehen. Auch die Dahlschmitts und ihre treuen Gefährten.
Doch die heimischen Elche ließen sich nicht sehen, sodass ein Tierpark aufgesucht werden musste, der von multilingualen Holländern betrieben wurde. Hier kann von zu fast allen Jahreszeiten Elche betrachten und sogar anfassen. Hier wurde unsere Truppe zuvor über das Wesen der Elche belehrt.

Das winzige Kalb

Der Elch ist ein in aller Welt missverstandenes Tier. Überall hat er das Image eines knuddeligen Riesen. Das hasst der Elch und versucht, dieses Image wieder loszuwerden.
Elche haben die Fähigkeit, einem Menschen aus dem Stand an den Kopp zu treten, was sie auch gerne tun, wenn sie, zum Beispiel, keinen Banane bekommen. Dann wird der Elch schon einmal ungemütlich.
Der erzürnte Elch verfolgt sein Opfer mit ca. 50-60 km/h. Wenn es sich für ihn lohnt, überspringt er Zäune von 2,50 m Höhe oder taucht bis zu 5 m tief. Der durchschnittliche Elch ist eine Tötungsmaschine.

Der brünftige Bulle

Besonders gefährlich sind brünftige Elche. Wenn sie nicht gerade Menschen töten, stoßen sie kleine Bäume um und graben Löcher in die Erde, um diese mit einem stinkenden Sekret zu füllen. Darin wälzt sich dann die paarungsbereite Elchkuh. Zu dieser Zeit haben die Tierparks dann geschlossen, weil “der Kuh dann so stinkt”. Vom Bullen wollen wir erst gar nicht anfangen.

Besonders gefährlich sind lüsterne Elche, aber auch Kühe mit Kalb, die sich bedroht fühlen. Betrunkene Elche sollte man nicht ärgern. Wenn die Äpfel reif sind, dringen die Elche in die Gärten ein und rauben diese. Die Früchte gären in den Elchen und diese benehmen sich dann wie Oberbarmer. Man sollte auf einen betrunkenen Elch nicht einreden, sondern Fenster und Türen verschließen. Am nächsten Morgen ist der ganze Garten vollgekackt. Die Schweden sind aber Optimisten und schaufeln die Haufen auf ihre Beete und düngen die Apfelbäume neu.

Dies alles erzählte uns der mutige Holländer, auf dessen Farm sechs gefährliche Elche leben. Das Kalb, das mit einem putzigen Tritt töten kann, durften wir unter Einsatz unseres Leben sogar streicheln. <3

Kalb

Doch die Elche sind nicht die einzigen Kreaturen, die in diesem Land leben.
Der brave Mann züchtet Alpakas. Diese niedlichen Tiere haben viele Vorteile. Ihre Wolle ist viel besser und sie sind hübscher und reinlicher als Schafe. Doch auch diese Tiere bringen den Tod, obwohl sie keine Schweden sind, sondern ursprünglich aus Südamerika kommen.

<3 <3 <3

Das männliche Alphatier geht direkt auf die Hoden einer jeden Spezies. Dass ein anderes Wesen über einen Phallus verfügt ist ihm ein Gräuel. Niedliche Geräusche ausstoßend läuft er Spalier. Sollte er jemals in das Gehege seiner männlichen Kollegen eindringen, wird er deren Gemächte mit einem speziellen Widerhaken im Maul abtrennen. Hat er dies geschafft, lässt er einen possierlichen Kriegsschrei los und schüttelt voller Glück seinen blutverschmierten flauschigen Kopf.
In der freien Wildbahn sieht man häufig junge Männchen, die mit Tränen in den Augen mit den Hufen ihren nicht mehr vorhandenen Genitalbereich halten. Diese sterben dann vor Kummer über ihr für immer beendetes Sexualleben. Der Dahlmann war bereits fleißig und hat “blutigen Fakten” auf seinem Blog aufgezeichnet. Das ist genau hier zu sehen. <3 Die Geräusche lassen Herzen schmelzen. :D
Diese Tiere sind ein weiterer Beleg für die Niedlichkeit, aber auch für die Grausamkeit der Natur, aber auch der schwedischen Lande.
Wer also in Schweden ist, sollte sich die knuddeligen Elche und die grausamen Alpakas mal anschauen. :D


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7 Responses
  1. Elisa sagt:

    Hey!:)
    Sehr schöner Bericht, bei dem ich viel gelacht habe!!!:)
    Es freut mich, dass ihr eine schöne Zeit hattet!

    Aber:
    “Ihre Wolle ist viel besser und sie sind hübscher und reinlicher als Schafe.”

    -> Das ist nur Vermarktungsstrategie und stimmt nicht so ganz.

    Ich stricke und häkel mit beiden Materialien und beide haben ihre Vor- und Nachteile, wie so alles im Leben.

    Gruß,
    Elisa

  2. Schmitti sagt:

    Ah, ok.

    Ich habe das dem Holländermann einfach mal geglaubt. ;)

  3. Elisa sagt:

    Zusätzlich erwünschter Kommentar:

    Das Hauptproblem ist, dass mehrere einheimische Schafrassen (nicht nur in Deutschland) vom Aussterben bedroht sind. Die Menschen kaufen entweder von größeren Marken und/oder sind nicht genügend aufgeklärt.
    Es ist kein Problem, dass man ab und zu auch mal von bekannteren Herstellern kauft, wenn man dies aber zur Gewohnheit werden lässt, sterben damit immer mehr und mehr Schäfereibetriebe aus und folglich auch die Schafe/Schafrassen.
    Man sollte sich nicht nur auf ein Material beschränken, außer man hat eine Allergie.

    Wenn ich nun höre, dass Alpakas reinlicher sind und die Wolle besser ist, komme ich ins Schmunzeln und Grübeln, da man das so nicht sagen kann.
    Alpakawolle ist wärmender aber auch fusseliger und knötchenbildender.

    Hier einer der noch existierenden Schäfereien:

    http://www.finkhof.de/start/index.html

  4. Fav sagt:

    Die Schmitt umgeben von großen, plüschigen Wesen… Und Du bist freiwillig wieder nach hause gekommen?
    Wie viele Anrufe beim Catsitter gab es? ;)

  5. Ariane sagt:

    Ich musste bei diesem Bericht sehr schmunzeln:)

  6. Sophie sagt:

    Interessanter Bericht und super Fotos!

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