Archive for » August, 2011 «

WTF?! – oder der Til-Schweiger-Effekt

Die Schmitt will ihre imaginären Leser heute über den Til-Schweiger-Effekt aufklären, der sich im Film bestimmt schon heimlich etabliert hat. Neben Filmen wie Keinohrhasen, die hauptsächlich von einer bestimmten Klientel von Frauen gesehen wird, hat der der Til sogar in guten Filmen mitgespielt. Hier beweist er ein gutes Händchen für Gewalt. Ihr wisst ja, Gewalt ist immer eine schnelle Lösung, auch wenn es nicht immer schön ist. Hier ist seine große Szene aus Inglourious Basterds:

Tarantino nutzt hier eindeutig den Til-Schweiger-Effekt. Die schnelle Abfolge der Gewaltszenen lässt den Zuschauer ein großes O_o empfinden. Der Til-Schweiger-Effekt wirkt deswegen so stark, da man in dieser Szene Til Schweiger nicht erwartet hätte, und zum anderen, da die Szene mit viel Gewalt und Pöbelei einhergeht.  more…

Schmatzi, Schatzi – oder: der charmante Nachzehrer

Über Untote kann gar nicht genug berichtet werden, schließlich muss man wissen, wie man sie wieder los wird. Als die Schmitt heute dies zur eigenen Erbauung hörte, kam ihr die Erkenntnis, dass zwar viel über den Klischeevampir (sexy, bleich und adelig), aber nicht über den Untoten von nebenan berichtet wird. Dies ist ein Versäumnis und höchst bedauerlich. Heute geht es aber nicht um Rufer, Klopfer und Besucher, sondern um den Nachzehrer.

Der Nachzehrer gehört zur Familie der Untoten und kann als Vorläufer des Vampirs angesehen werden. Er zeichnet sich  durch einen fürchterlichen Hunger aus. Da der Pizzaservice nicht unter die Erde liefert, muss er seine Kleidung und sogar das Leichentuch fressen. Wer also zufällig auf einem Friedhof ist und fiese Schmatzgeräusche hört, sollte schleunigst das Weite suchen. Nicht immer ist es ein harmloser Perverser, der dort lauert. more…

Der 13 Krieger – oder: die lustige Geschichte von Ibn Fadlan

Da die Schmitt ihre Magisterarbeit abgegeben hat und dennoch nicht aufhören kann, die Welt mit Schriftstücken zu behelligen, wird die Schmitt jetzt von Ibn Fadlan berichten. Dieser arabische Mann hat tatsächlich gelebt und hat 922 einen manchmal wenig schmeichelhaften Bericht über einige Wolgabulgaren (Waräger) geschrieben. Allgemein bekannt geworden ist er jedoch wegen des kurzweiligen Films Der dreizehnte Krieger. Dieses Werk erfreut sich bei Wikingern und Leuten, die es werden wollen, großer Beliebtheit.

Ibn Fadlan, der genau so aussieht wie Antonio Banderas, flirtet mit einer verheirateten Frau und wird zur Strafe ins Barbarenland geschickt. Wie Guido Westerwelle, nur ohne Flugzeug. In seiner Begleitung ist Omar Sharif. Der gute Ibn trifft auf gestandene Wikinger und erfährt, dass gerade der König gestorben sei. Da klopft es an der Tür. Es ist ein Kind und es will Hilfe für seine Sippe. Das Kind heißt übrigens Wulfgar, genau so wie der Typ mit dem Hammer in Drizzt Do’Urdens Gang. Unglaublich! OMG! Aber wie dem auch sei, eine alte Seherin erscheint und verkündet, dass 13 Krieger abreisen müssen. Die Sache verläuft für unseren Ibn etwas ungünstig: „Nummer tretten må icke være en fra nord.“  Was Herger dem erstaunten Nordmann übersetzt mit: Tertius decimus homo septemtrio non sit, bedeutet, dass Ibn sich dem Himmelfahrtskommando anschließen muss, denn: Der dreizehnte Krieger darf kein Nordmann sein.

Das Altnordische im Film  ist nichts anderes als das heutige Norwegisch.
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