Archive for » September, 2009 «

Ode an Zensursula

Die Schmitt steht auf Lyrik, besonders auf die Sorte, die im Leser die innigsten Gefühle weckt.
Jetzt las die Schmitt dieses ergreifende Werk im Mein-VZ-Gästebuch eines bekannten 😉 Remscheider Autoren:

ES MUSS ENDLICH WAS PASSIEREN WIE VIELE KINDER MÜSSEN NOCH DARAN GLAUBEN, BITTE KOPIERT DAS UND SCHICKT ES AN ALLE DIE IHR KENNT
EIN HERZ FÜR KINDER

Kinderaugen weinen Trocken….
Kinderherzen schreien stumm….
Kinderseelen streben leise………
ES SIND UNSERE KINDER
LASST ES NICHT ZU DAS MAN IHN SO WEH TUT

Als perverses Schwein bist du geboren,
in diesem Leben hast du verloren,
drum fordern wir für alle Länder
TODESSTRAFE FÜR KINDERSCHÄNDER!!!!
Für eure Taten sollt ihr Büßen,
ihr sollt euer Leben, nie wieder genießen,
die Erfahrung zeigt das Therapien nichts nützen,
nur euer Tod kann Kinder schützen!!!
“ (sic!)

Welch ergreifende Zeilen, welch kühne, aber doch von Herzen kommende Forderung!
Scheiß auf die Stoppschilder im Netz! Jetzt machen wir e-rrrr-nst!
Die Schmitt ist so gerührt, dass sie sogar die schlechte Rechtschreibung verzeiht.
Bringen wir sie alle um, hacken wir ihnen Hände und Beine ab.

Ein wenig ungünstig ist es jedoch, wenn einstige Opfer zu Tätern werden, weil Therapien nichts bringen. Ist aber egal, man kann den armen kleinen Racker ja vorsichtshalber auch neutralisieren.
Mal im Ernst, liebe Leute! Die Schmitt würde täglich gerne einen Feuerball in die Menge werfen, aber das tut man nicht. Weder nach der Todesstrafe brüllen noch dieses Anliegen in schlimmster Rechtschreibung in anderer Leute Gästebücher posten. Das ärgert die Schmitt, selbst wenn es nicht das ihre war.
Das hilft, wie auch andere Maßnahmen im Netz, den Kindern nicht weiter.  Natürlich liegt es im Interesse aller, dass die körperliche Unversehrtheit eines jeden Menschen gewährleistet ist. Das schließt aber auch die Täter mit ein, denn dafür haben wir nun einmal einen Rechtsstaat. Die Energie, die solche Einträge kostet, könnte man auch sinnvoll verwenden. Zum Beispiel könnte man sich für den Kinderschutzbund oder Ähnliches engagieren.

Doch wenn niemand auf mich hört, so hört auf Gandalf:
„Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?“

Gute Nacht, süßer Prinz!

Was haben der unsäglich kitschige, aber für Gothics als Onanistenvorlage dienende Vampirfilm „Interview mit einem Vampir“ und „The Big Lebowski“ gemeinsam?
Auf den ersten Blick wenig. Kein Gothic hinterlässt beim Anblick des Dudes einen feuchten Fleck auf dem Sofa. Wenn wir zweimal hinschauen, so entdecken wir, dass Walther und der kleine Lockenvampir Claudia verwandte Seelen sind.

Walther sagt bei der Verstreuung von Donnys Asche:

„Donny war ein guter Bowler und ein guter Mensch. Er war … er war einer von uns. Er war ein Mann, der die Natur liebte … und das Bowlen. Und als Surfer hat er sämtliche Strände Südkaliforniens von La Jolla bis Leo Crio erforscht, sogar rauf bis Pismo. Er starb … er starb so wie viel junge Männer seiner Generation vor seiner Zeit. In deiner göttlichen Weisheit hast du ihn zu dir genommen, so wie die anderen jungen Männer in der Blüte ihres Lebens. In Khe Sanh und Lan Doc, in Hill 364. Diese jungen Männer gaben ihr Leben … so auch Donny. Donny, der das Bowlen liebte. Und jetzt … Theodore Donald Karabotsos … genau so wie es dein letzter Wunsch gewesen ist – jedenfalls vermuten wir das – übergeben wir nun deine sterblichen Überreste dem Schoß des Pazifischen Ozeans, welchen du immer so geliebt hast. Gute Nacht, süßer Prinz.“
(http://www.ernieputto.de/lebowski_zitate.htm)

Claudia drückt ihr Beileid für den todesnahen Lestat auf diese Weise aus:

„Gute Nacht, süßer Prinz! Mögen Teufelsscharen dich auf ihren Schwingen zur Ruhe tragen!“
(http://www.filmzitate.info/index-link.php?link=http://www.filmzitate.info/suche/film-zitate.php?film_id=115)

Was haben die Coenbrüder sich dabei nur gedacht? Die Schmitt hat auf jeden Fall einen Fleck auf dem Sofa hinterlassen, als sie „Interview mit einem Vampir“ sah. Vor Lachen. 😀

Category: Allgemein  2 Comments
Kevin oder das lebenslange Leid.

Es gibt viele arme Menschen auf der Welt. Manche sind dick oder irgendwie entstellt oder sehr dumm. Aber es gibt eine schlimme Krankheit, die einem das Leben direkt und ohne Rettung versaut:

Kevinismus

Jetzt hat Spiegel.de auch noch bestätigt, was wir alle in unseren Herzen wissen: Der Name „Kevin“ ist ein Schandmal, das die meist hyperaktiven und gewalttätigen kleinen Racker aus der Masse hervorstechen lässt. Ein „Kevin“ auf der Namensliste lässt viele Lehrer und auch Erzieher vor Entsetzen erzittern. Wie oft wurde auch die Schmitt, gelernte und staatlich anerkannte Erzieherin, von „Kevin“ gequält und an den Rande des Nervenzusammenbruchs gebracht. Der letzte „Kevin“ hat der Schmitt seinen kleinen Penis gezeigt.
Was soll aus „Kevin“ werden? Die Schmitt weiß es nicht. Fest steht: Auch Personalchefs werden wohl auf diesen Namen achten.
Gute altdeutsche Namen wie „Hartmut“ oder „Giselher“ könnten eine Rettung sein, wenn man die ganz jungen Kevins noch umbenennt.

Category: Allgemein  4 Comments
Fremdscham Teil 101

Die Schmitt kann sich eines Kommentars nicht enthalten. Aber was ist passiert?
Eigentlich nichts Schlimmeres, als dass so ein Mensch ein so hohes Amt einnimmt.
Entweder ist er sehr dumm, denn im Ausland wird man ihn wohl mit wenig wohlwollenden Augen betrachten, oder er ist sehr raffiniert. Fremdenfeindlichkeit ist natürlich auch in der CDU unbeliebt, aber in diesem Fall vielleicht sogar toleriert, damit nicht so viele Unzufriedene zu rechten Parteien abwandern. Damit hat die Partei für jeden Geschmack etwas zu bieten. Das nennt man dann wohl flexibel…

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