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Beltaine

Es ist zwar wieder mal ein wenig spät, aber schreiben muss das Schmitti dennoch, denn das Thema liegt ihm am Herzen. Am 30.April haben der Dahlmann und ich in Beltaine herein gefeiert. Ja, nicht nur mit ,,Dötzi”, sondern auf Schloss Burg, wo die supergeniale und wunderschöne Pagan Folk-Band Omnia gespielt hat und es allerlei mittelalterliche Dinge zu sehen gab. Wobei eigentlich ja nicht, denn ,,das ist nicht authentisch.” Fast ein Running Gag unter anwesenden Geschichtsstudenten, denn das hat in Wirklichkeit ja auch niemanden ernsthaft gestört. ;)
Was aber bemerkenswert ist, ist, dass heidnische Feste wie Beltaine mit all ihrer Symbolik von immer mehr Leuten gefeiert werden. Ich denke, dass dies ein Ausdruck einer neuen Bewegung sein könnte, in der die Menschen sich wieder auf ,,alte Werte” besinnen. Immerhin kann das Zeitalter des Wassermanns ja nicht nur kurz auf die Hippies gewirkt haben und sich dann beim Aufkommen der Achselhaarrasur mit einem enttäuschten *Plopp* in Luft aufgelöst haben. Mir wird übrigens ganz anders bei dem Gedanken, aber lassen wir ab von dem Thema.
Des Schmittis Meinung nach ist die zunehmende Bewusstheit beim Lebensmittelkauf ein Symptom der neuen Spiritualität. Es wird halt unabhängig vom eigenen Vorteil an die Natur  gedacht, und Tiere sind halt auch mehr als nur ein leckeres, blutiges Steak.
Und diese Leute gehören längst nicht mehr einer kleinen, schwarzen Subkultur, sondern es werden mehr.
Das Christentum hat Naturverbundenheit ja nicht im Programm. Da kann man leider nichts machen.
Aber: Meines Erachtens ist es auch eine Masochistenreligion mit Paybackkarte. Und von Payback bekommt man ja auch nichts wieder. ;)

In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen Heidenspaß.

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Ein Käfig voller Affen

Nach etwas längerer Schreibpause – das Schmitti war sehr beschäftigt – eine weitere Anekdote aus der zauberhaften Welt des Schmittis.
Leider hatte das Schmitti mit Eisenmangel zu kämpfen, was der allgemeinen Vitalität abträglich war. So hat das Schmitti Eisentabletten und leider auch Fleisch zu sich genommen. Da das Schmittis ein großes Über-Ich hat (Ja, Freud und so), muss das natürlich kompensiert werden. Schlimm genug sind ja schon die Käufe bei H&M, die Waren von unglücklichen Kindern aus Bangladesh feil bieten.
So hatte das Schmitti beschlossen, Buße zu tun. Ablassbriefe sind heutzutage nicht mehr in Mode. Was tun?
Ein freundlicher Mensch des WWF kam mir grade recht. Eine Jahresmitgliedschaft erleichtert jetzt mein geplagtes Gewissen.:D

Gut zu wissen, dass von den Spenden freundliche Pflanzenfresser, die Gorillas, unterstützt werden, indem ihr Lebensraum geschützt wird und sie vor Wilderern bewahrt werden. Das ist auch nötig, denn vor lauter Existenzangst bekommt die Äffin eine Hormonstörung, während hierzulande 21-jährige Lonesdalemädchen ihr drittes Junges werfen. Deswegen sollten grade Studenten Solidarität mit dem geplagten Volk der Gorillas verspüren. Akademiker und Affen vermehren sich spärlich. ;)
Bei der Geburtenrate der ersteren ist das allerdings wie bei der Gruppenarbeit. ,,Das können mal schön die anderen machen.”
Das Schmitti ist ja auch direkt am Start, wenn es um zuverlässige Verhütungsmittel geht. Aber an dem Elend der Affen, da kann man was tun. Wirklich!
Zum Schluss noch ein paar weise Worte aus meinen früheren Soziologie-LK:
,,Die Liebä ist ein Käfig voller Affän. Du gähst in den Zoo und du siehst all die kleine Äffchen. Nur ein Äffchän, der ist besonders. Und du denkst Dir: ‘Das ist mein Affä.”
In dem Sinne: Rettet die Äffchän! ;)

Vom Rülpsen, Hauen und Stechen

Wieder einmal ein wundertoller Essay aus Schmittis Feder. ;)

Vom Rülpsen, Hauen und Stechen

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Der Blick über den Tellerrand

Dieser Essay ist im Rahmen des Proseminars ,,Lyrik des Mittelalters” bei der Dozentin Professor Stein enstanden. Sie ließ uns relativ große Freiheit bei der Themenwahl, weswegen es hier nicht um Lyrik geht. Die Note war eine 2-. Viel Spaß beim Lesen. :D

Der Blick über den Tellerrand

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Neue Kategorie ,,Essays”

Das Schmitti wird jetzt auch seine Essays, für die es an der Uni Scheine erhalten hat, auf dieser Seite online stellen. ,,Prodesse et delectare” ist dann das Motto. Auf Deutsch, ihr sollt Euch glänzend unterhalten fühlen und auch was lernen, Ihr kleinen Dummbatze. ;)
Wichtig ist, wenn Ihr ,,mein Geschreibsel” ;) verwendet, dann zitiert mich. Das ist ganz besonders wichtig, wenn es um Hausarbeiten geht. Da werden die Professoren zu wilden Tieren, wenn sie ein Plagiat vorfinden und sie werden Euch bestimmt Eure Köpfchen abreißen und Euch den Hintern versohlen. Das wollt Ihr doch nicht! ;)

Alle Essays werden unter der CreativeCommons-Lizenz veröffentlicht:

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Merkwürdige Erfahrungen

,,Merkwürdige neue Erfahrungen werden zu Deiner Lebensfreude beitragen.”
So stand es in einem Glückskeks, den das Schmitti sich am Wochenende erwählte. Nun sind merkwürdige Begegnungen nichts Ungewöhnliches für das Schmitti. Jetzt harrt es gespannt der neuen Möglichkeiten, die sich da auftun werden.
Merkwürdig war heute allerdings noch, ja noch nicht viel. Naja, vielleicht die derangiert aussehende Frau, die das Schmitti in Verdacht hatte, dass sie auf den Sitz uriniert haben könnte. Trug aber nicht zur Lebensfreude des Schmittis bei. Es hatte eher ein unbehagliches Gefühl und eine gewisse Verbitterung im Herzen.
Was ja eher interessant ist, sind die ,,neuen merkwürdigen Erfahrungen.” Was denn noch?

So kann das Schmitti darauf zurück blicken, dass es nur Nachhilfe geben wollte, aber ein Mann anrief, der sich von dem Sitzen auf seinem Gesicht Wollust und Ekstase versprach. Bemerkenswert, dass dieser perverse Eine nur 15€ zu zahlen bereit gewesen wäre. Was für eine Welt, in der selbst Perverse Discountpreise erwarten.
Das Schmitti vollführt für 15€ die Stunde zwar allerhand, aber der Schmittiastralkörper ist schließlich kein Zitronentee von Aldi. Welch Schmach!
Solcherlei Spirenzken kann der Glückskeks sich also schenken.

Aber wer weiß, vielleicht bekommt das Schmitti ja einen eigenen Schabrackentapir. Vielleicht schreibe ich dann ein Gedicht. Vielleicht…

Das Schweigen des Schmittis

Das Schmitti ist wieder einmal beunruhigt und muss seine Gedanken mit der Welt teilen. Gerade im Moment ist es traurig. Ja, es ist traurig, denn es kommt um das Bahnfahren nicht herum. Dort manifestiert sich ein Schrecken, der sich potenziert, denn das Schmitti hasst öffentliche Verkehrsmittel. Diese sind zu dieser Zeit ein Tummelplatz sich abspielender Perversitäten. Stockbesoffene, teilweise welke Menschen fallen aus dem Halse stinkend übereinander her, nur um am nächsten Tag mit Körpersäften und Urin beklebt in einem fremden Bett zu erwachen. Und wo man nächtens noch wollüstig Reisdorff Kölsch aus einem schlaffen Bauchnabel lutschte, da wendet man sich nun entsetzt zur Flucht. Was man mitnimmt, das offenbart sich erst später. Die Hersteller der Pille danach und von Mittelchen gegen die Syphilis frohlocken, kommt es doch zu einem rapiden Anstieg der Verkaufszahlen.
Oh, bemitleidet die armen Bastarde, die nur erfahren, dass ihr Vater ein Clown war. Die armen Kreaturen!

Und doch gibt es Menschen, die andere Geschöpfe ,,Schwein” nennen. Welch Name für sanfte und freundliche Wesen, die im Stroh hausen und stets wohlwollend und gütig sind, da sie weder gröhlen noch anzügliche Bemerkungen machen, sondern gar lieblich mit dem Rüsselchen wackeln.
So war dem Schmitti heute ein Hängebauchschwein ein Trost. Welch Lichtblick in einer Welt, in der die Menschen die wahren Schweine sind.
Hängebauchschweinchen im Profil  Ein Schweinchen  Zwei Schweinchen

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Germanistenwahnsinn Teil II

Das Schmitti wird jetzt einen neuen Link ergänzen. Wenn Ihr diesem folgt, findet Ihr ein sehr nettes Filmprojekt von wohlerzogenen und artigen jungen Studenten. Das Schmitti möchte darauf hinweisen, dass es jetzt endlich ,,Effi Briest” lesen wird. Was für eine Bildungslücke.
Blutbengel, sei mein Held!

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Die Vertrollung

Das Schmitti, das sich ins Fitness-Studio begeben hatte, hat Folgendes erkennen müssen: Die innere und äußere Vertrollung greift um sich.
Der Leser wird sich fragen, was denn die Vertrollung ist.
Die innere Vertrollung setzt meines Erachtens wohl ein, wenn der Geist auf Urlaub geht und dieses sich in einem stumpfen Tunnelblick manifestiert. Passiert oft, ist aber wohl normal, gerade bei Leuten, die nicht lesen oder ihr Handy zu sehr lieben.
Das schreckt die Schmitti nicht, die geradezu süchtig nach Büchern ist. Die äußere Vertrollung, die die Menschen mit zunehmendem Alter ergreift, ist jedoch um so grauenhafter. Frauen in des Schmittis Alter nehmen explosionsartig zu, säbeln ihre Haare ab, und das Mädchen, das einst blumenkranzverziert auf der Wiese lustwandelte, wird nicht zur Frau, sondern zu einem Wesen, das Helden für gewöhnlich in Höhlen niederstrecken.
Vertrollung ist wohl das Phänomen, wenn beim Übergang in die nächste Phase ein schrecklicher Unfall passiert; warum, das  kann wohl keiner sagen. Aber Männern passiert das wohl auch, wenn ein Jüngling zu einem bierbäuchigen Etwas wird.
Die Angst vor der Vertrollung trieb das Schmitti heute ins Studio, wo es also, jedes Mal wenn ein Troll vorbei lief, in hektischer Agonie auf dem Stepper trippelte und sich immer wie ein gehetztes Tier ,,30, 30, 30″ vorsagte und sich vornahm, der Vertrollung mit Tapferkeit entgegen zu treten. Das Schlimme ist ja, man kommt sich albern vor. Ja, meine Schwestern, das Leben ist hart. Vielleicht schreibe ich ein Gedicht. Bis zum nächsten Mal. ;)

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